Sachsen
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Mehr Blitzeinschläge in Sachsen

Erdblitze nehmen zu. Sachsen liegt im deutschlandweiten Ländervergleich im Mittelfeld. In Leipzig gibt es hier die meisten Einschläge.

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Wird das Spannungsfeld zwischen positiver und negativer Ladung zu stark, entlädt sich ein Blitz.
Wird das Spannungsfeld zwischen positiver und negativer Ladung zu stark, entlädt sich ein Blitz. © dpa

Berlin/Dresden. In Sachsen hat es 2021 mehr geblitzt als im Jahr zuvor. Wie aus Messungen des Blitz-Informationsdienstes von Siemens hervorgeht, schlugen im Freistaat 15.725 Blitze ein. Das entspricht 0,85 Einschlägen pro Quadratkilometer. Im Jahr zuvor waren es 12.643 Blitzeinschläge.

Im Ländervergleich liegt der Freistaat auf dem neunten Platz. Spitzenreiter im Freistaat war die Stadt Leipzig mit 297 Blitzen und einer Dichte von 1,42. Der bundesweite Höchstwert stammt aus dem Landkreis Starnberg in Bayern (7,6). Gezählt werden dabei stets Blitzeinschläge, so genannte Erdblitze, keine Entladungen innerhalb der Wolken.

Blitze entstehen bei Gewittern: Das heftige Auf und Ab von Wasser- und Eisteilchen in der Gewitterwolke führt zu einer Polarisierung der natürlichen Luftelektrizität. Wird das Spannungsfeld zwischen positiver und negativer Ladung zu stark, entlädt sich ein Blitz. Insgesamt gab es in Deutschland vergangenes Jahr 491.000 Blitzeinschläge, knapp 100.000 mehr als 2020. (dpa)

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