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Roßwein: Hilfstransport für Flutgebiet beladen

Der Aufruf der Handballer ist auf Resonanz gestoßen. Am Dienstag konnte ein zweiter Laster mit Dingen beladen werden, die Hochwasseropfer jetzt dringend brauchen.

An der Roßweiner Stadtsporthalle haben Helfer der Abteilung Handball des RSV einen zweiten Lkw beladen. Nach Sachspenden wie Kleidung gehen am Abend Technik wie Waschmaschinen, Notstromer und Schmutzwasserpumpen auf die Reise.
An der Roßweiner Stadtsporthalle haben Helfer der Abteilung Handball des RSV einen zweiten Lkw beladen. Nach Sachspenden wie Kleidung gehen am Abend Technik wie Waschmaschinen, Notstromer und Schmutzwasserpumpen auf die Reise. © Dietmar Thomas

Roßwein. Jens Feldmann ist ein wenig außer Atem, aber zufrieden. "Wir beladen gerade den zweiten Hilfstransport", sagt er am späten Dienstagnachmittag. Am Wochenende hatten die Sportler des Roßweiner SV zur Solidarität mit den Flutopfern im Rheinland aufgerufen.

Jens Feldmann, der Abteilungsleiter Handball beim RSV, und Katharina Artelt haben sich um gefühlt tausend Dinge gekümmert, um den Flutopfern möglichst rasch helfen zu können.

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Katharina Artelt spielt beim RSV Handball. Weil sie aus dem Rheinland kommt, wollte sie etwas für die Betroffenen in ihrer Heimat tun, nicht tatenlos aus der Ferne zusehen. Und genau das wollten offenbar auch viele andere Roßweiner und Menschen in der Region.

Auch Unternehmen aus Döbeln und Mügeln helfen

"Wir haben tatsächlich eine Reihe von Waschmaschinen gespendet bekommen", sagt der Chef der Roßweiner Handballer. Diese sollen in einem Fitnessstudio in Ahrweiler aufgestellt werden. In dieser Art Waschsalon können Anwohner und Helfer ihre Kleidung reinigen.

Doch nicht nur Waschmaschinen wurden verladen. "Auch Notstromaggregate und Schmutzwasserpumpen können wir dank der Unterstützung der RHG Döbeln und Mügeln mitschicken", so Feldmann.

Genauso gefragt waren Schubkarren, Gummistiefel, Besen und alles "was wir damals nach dem Hochwasser 2002 und 2013 bei uns hier gebraucht haben", lautete der Aufruf des Sportvereins. Dem sind die Unterstützer nachgekommen.

Noch am Abend ins Rheinland gestartet

Dank der großen Hilfsbereitschaft kann der Lkw noch am Dienstagabend nach Ahrweiler aufbrechen. "Die ersten drei Stunden der Strecke will der Fahrer heute noch zurücklegen", sagt Jens Feldmann.

Die Sportler haben schon einen Hilfstransport losgeschickt. Der war voll beladen mit Sachspenden wie Kleidung, die die Sportler binnen kurzer Zeit für die Betroffenen zusammengetragen hatten.

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