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Waldheim: Zwei Laubendächer fliegen weg

Innerhalb weniger Minuten ist der Spuk vorbei. Die Schäden, die der Sturm in zwei Gärten hinterlässt, sind groß.

Ein kurzer heftiger Sturm hat in der Kleingartenanlage Richzenhain großen Schaden angerichtet.
Ein kurzer heftiger Sturm hat in der Kleingartenanlage Richzenhain großen Schaden angerichtet. © privat

Waldheim. Das Tiefdruckgebiet Xero hält sich derzeit hartnäckig über Mitteldeutschland. Auch in der Region Döbeln hat es bei dem Gewitter am 29. Juni Schäden angerichtet.

Im Waldheimer Ortsteil Richzenhain sind zwei Kleingärten stark verwüstet worden. „An zwei Lauben sind die Dächer weggeflogen“, erzählt Anne Haack, die Mitglied im Vorstand des Kleingartenvereins Richzenhain ist.

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Etwa eine Viertelstunde nach Abklingen des Gewitters sei sie angerufen worden, weil es in der Kleingartensparte Sturmschäden gegeben habe. Anne Haack hat sich aufgrund dieser Information erst einmal gewundert. „Wir wohnen in Waldheim in der Nähe der Kirche. Bei uns hat es zwar stark geregnet, aber es war überhaupt kein Wind“, erzählt sie.

Sachschaden von mehreren tausend Euro

Als sie die Schäden in der Kleingartenanlage sieht, traut sie ihren Augen kaum. Von einer Laube hat es ein etwa fünf mal fünf Meter großes Dach mit Dachpappe abgehoben und ist auf den Zaun des übernächsten Gartens geflogen.

Nur wenige Meter weiter habe es ein Wellplastedach, das mit schweren Holzbalken befestigt war, abgerissen. Die Konstruktion sei ebenfalls zwei Parzellen weiter auf die Beete gekracht.

„Dort waren die Kleingärtner auch gerade vor Ort und sind von dem Unwetter überrascht worden. Zum Glück sind sie wegen des Starkregens in die Laube gegangen. Das hätte schlimm ausgehen können“, sagt Anne Haack. Die beiden Gärtner hätten berichtet, dass es plötzlich ganz dunkel geworden sei und unheimlich laut. Deswegen hätten sie zuerst vermutet, dass in ihrem eigenen Garten etwas passiert ist.

Der Vorstand ist der Meinung, dass es sich um eine Windhose gehandelt haben muss, denn kurioserweise seien nur diese beiden Gärten betroffen. Alle Parzellen rundherum blieben nahezu unbeschädigt.

Ersten Schätzungen zufolge belaufen sich die Schäden auf rund 12.000 Euro. Wie Anne Haack berichtet, habe nur einer der beiden Pächter eine Laubenversicherung, die auch für derartige Elementarschäden aufkomme. „Wir würden auch dem anderen Kleingärtner gerne helfen.

Vielleicht finden wir noch eine Lösung.“ Beim Kreisverband habe der Vorstand auf eine diesbezügliche Anfrage um Unterstützung eine abschlägige Antwort bekommen. „Wir werden in der nächsten Versammlung unsere Mitglieder darauf hinweisen, eine Laubenversicherung abzuschließen.“ Denn niemand weiß, welchen Garten es als nächstes erwischt.

Gab es eine Windhose in Waldheim?

Als sie die Schäden in der Kleingartenanlage sieht, traut sie ihren Augen kaum. Von einer Laube hat es ein etwa fünf mal fünf Meter großes Dach mit Dachpappe abgehoben und ist auf den Zaun des übernächsten Gartens geflogen. Nur wenige Meter weiter habe es ein Well-PVC-Dach, das mit schweren Holzbalken befestigt war, abgerissen.

Die Konstruktion sei ebenfalls zwei Parzellen weiter auf die Beete gekracht. „Dort waren die Kleingärtner auch gerade vor Ort und sind von dem Unwetter überrascht worden. Zum Glück sind sie wegen des Starkregens in die Laube gegangen. Das hätte schlimm ausgehen können“, sagt Anne Haack.

Ein Well-PVC-Dach landete zwei Gärten weiter auf den Beeten. Dort hatten kurz vorher noch die Besitzer des Kleingartens gearbeitet.
Ein Well-PVC-Dach landete zwei Gärten weiter auf den Beeten. Dort hatten kurz vorher noch die Besitzer des Kleingartens gearbeitet. © privat

Die beiden Gärtner hätten berichtet, dass es plötzlich ganz dunkel geworden sei und unheimlich laut. Deswegen hätten sie zuerst vermutet, dass in ihrem eigenen Garten etwas passiert ist.

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Der Vorstand ist der Meinung, dass es sich um eine Windhose gehandelt haben muss, denn kurioserweise seien nur diese beiden Gärten betroffen. Alle Parzellen rundherum blieben nahezu unbeschädigt. "Das sind ein paar Äste von den Bäumen abgebrochen. Mehr nicht", so Anne Haack.

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