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Sachsen

Sachsen hatte den sonnigsten Herbst

Der Freistaat verbuchte im Herbst die meisten Sonnenstunden. Für die Temperaturen galt das jedoch nicht.

Vor allem in der Pandemie lockte die Herbstsonne häufig Spaziergänger heraus.
Vor allem in der Pandemie lockte die Herbstsonne häufig Spaziergänger heraus. © Sven Ellger

Offenbach/Dresden. Die Menschen in Sachsen durften sich im Herbst im Vergleich zu allen anderen Bundesländern über die meisten Sonnenstunden freuen. Beinahe 395 Stunden schien in den Monaten September, Oktober, November die Sonne, wie aus einer vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Montag hervorging.

In Deutschland schien die Sonne im Schnitt 365 Stunden. Bei den Temperaturen lag Sachsen genau im Bundesdurchschnitt: Die Temperaturen erreichten 10,3 Grad. Die Niederschlagsmenge war mit 165 Liter pro Quadratmeter hingegen überdurchschnittlich (Deutschland: 150 Liter pro Quadratmeter).

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Der vierwärmste Herbst

Im Vergleich zum vieljährigen Durchschnitt in der Referenzperiode von 1961 bis 1990 lagen die Temperaturen in Sachsen im Herbst 1,5 Grad höher. Die Niederschlagsmenge lag 10 Liter pro Quadratmeter darüber.

Der Herbst 2020 ist laut DWD der viertwärmste in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 gewesen. Damit verzeichneten nur die Jahre 2006 mit 12 Grad Mittelwert, 2012 mit einem Durchschnitt von 11,1 Grad und 1982 mit 10,4 Grad einen wärmeren Herbst.

Zu den Werten trug unter anderem das spätsommerliche Wetter in der ersten Septemberhälfte bei - zur Monatsmitte gab es noch einmal Höchstwerte von deutlich über 30 Grad. Die vorläufige Bilanz ist eine erste Auswertung der rund 2.000 Messstationen des DWD. (dpa)

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