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Vergleichsweise kühler Mittwoch in Sachsen

Temperaturen nur noch bei maximal 24 Grad, Gewitter und Wind sorrten nur für geringe Schäden - unser Newsblog zur Wetterlage.

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Strohrollen sind auf einem abgeernteten Getreidefeld bei Leipzig: Nach der Hitze der vergangenen Tage bietet der Mittwoch Gelegenheit zum Durchatmen.
Strohrollen sind auf einem abgeernteten Getreidefeld bei Leipzig: Nach der Hitze der vergangenen Tage bietet der Mittwoch Gelegenheit zum Durchatmen. ©  dpa/Jan Woitas

Wetter in Deutschland und Sachsen – das Wichtigste in Kürze:

7.19 Uhr: Kaum Schäden trotz Wind und Starkregen in Mitteldeutschland

Lediglich leichte Schäden sind in der Nacht durch Wind und Starkregen in Mitteldeutschland verursacht worden. Rettungsleitstellen berichteten am Morgen von wenigen vom Wind entwurzelten Bäumen im Dresdner Stadtteil Mobschatz, im Bodetal (Harz) und in Harzgerode. Zudem sei in Harzgerode ein Keller mit Regenwasser vollgelaufenen.

Andere Leitstellen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen meldeten jedoch eine ruhige Nacht ohne wetterbedingte Einsätze. Auch die umgestürzten Bäume hätten keine großen Beeinträchtigungen im Verkehr verursacht und niemand sei verletzt worden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor Warnungen vor starken Gewittern in verschiedenen Regionen Mitteldeutschlands herausgegeben.

7.16 Uhr: Vergleichsweise kühler Mittwoch in Sachsen

Die Sachsen haben am Mittwoch Zeit zum Durchatmen: Nach Hitze und Schwüle in den vergangenen Tagen erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nur noch Temperaturen von 20 bis 24 Grad Celsius, im Bergland werden es 16 bis 20 Grad. Bei wechselnder Bewölkung rechnen die Meteorologen mit einzelnen Schauern, im Verlauf des Nachmittags klingen diese Niederschläge von Westen her ab.

Die Nacht zum Donnerstag wird dann gering bewölkt und niederschlagsfrei. Die Luft kühlt sich auf 12 bis 6 Grad ab. Am Donnerstag soll es bei nur wenigen Quellwolken trocken bleiben, dazu gibt es Höchstwerte von 23 bis 26 Grad.

In der Nacht zum Freitag wolkig und niederschlagsfrei. Temperaturrückgang auf 14 bis 7 Grad. Schwachwindig. Am Freitag steigen die Temperaturen dann auf 27 bis 30 Grad, allerdings soll es den DWD-Angaben zufolge stark bewölkt sein. In der zweiten Tageshälfte fällt dann etwas Regen.

6.35 Uhr: Sonntag war wärmster Tag auf der Erde seit mindestens 1940

Der vergangene Sonntag ist laut EU-Klimawandeldienst Copernicus der wärmste Tag auf der Erde seit mindestens 1940 gewesen. Vorläufigen Daten zufolge erreichte die globale Tagesdurchschnittstemperatur an diesem Tag mit 17,09 Grad Celsius einen Höchstwert - und übertraf damit leicht den bisherigen Rekord von 17,08 Grad Celsius vom 6. Juli 2023. Davor lag der Rekord für die globale Tagesdurchschnittstemperatur bei 16,8 Grad Celsius am 13. August 2016.

Seit dem 3. Juli 2023 gab es 57 Tage, an denen der Rekord aus 2016 überschritten wurde, verteilt auf die Monate Juli und August 2023 sowie auf Juni und Juli 2024, wie es weiter hieß. Der plötzliche Anstieg der täglichen globalen Durchschnittstemperatur hängt laut Copernicus mit weit überdurchschnittlichen Temperaturen über großen Teilen der Antarktis zusammen. Hinzu komme, dass die antarktische Meereisausdehnung fast so gering sei wie im vergangenen Jahr zu dieser Zeit. Das führe zu weit überdurchschnittlichen Temperaturen über Teilen des Südlichen Ozeans.

Der Klimawandeldienst Copernicus der Europäischen Union veröffentlicht regelmäßig Daten zur Temperatur an der Erdoberfläche, zur Meereisdecke und zu Niederschlägen. Die Erkenntnisse beruhen auf computergenerierten Analysen, in die Milliarden Messungen von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen auf der ganzen Welt einfließen. Die genutzten Daten gehen zurück bis auf das Jahr 1950, teilweise sind auch frühere Daten verfügbar.

Mittwoch, 24. Juli, 4.51 Uhr: DWD: Vier Tornados bei Unwetter am 12. Juli

Mindestens vier Tornados sind bei dem Unwetter am 12. Juli nach Erkenntnissen des Deutschen Wetterdienstes über Deutschland gezogen. Die nun bestätigten Tornados zogen über drei Orte in Nordrhein-Westfalen, die sich alle im Umfeld von Münster befinden, und einen Ort unweit davon in Niedersachsen: Telgte, Herzebrock, Sendenhorst (NRW) sowie Dissen am Teutoburger Wald in Südniedersachsen. Mehr dazu im Artikel Vier Tornados bei Unwetter am 12. Juli in Deutschland

19.40 Uhr: Warnungen vor schwerem Gewitter in Sachsen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Teile Sachsens vor Unwettern. Im Kreis Nordsachsen, im Kreis Leipzig und Kreis Meißen gelten noch bis 20.30 Uhr Unwetterwarnungen. Neben schweren Gewittern ist mit Sturmböen sowie heftigem Starkregen und Hagel zu rechnen.

Dienstag, 23.Juli 2024, 6.39 Uhr: Unwetter in Sachsen erwartet

Ab den Nachmittagsstunden müssen sich die Menschen in Sachsen auf Unwetter einstellen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist am Dienstag mit Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h, kleinkörnigem Hagel und teilweise Starkregen mit bis zu 40 Litern Regenwasser pro Quadratmeter zu rechnen.

Dazu sind Temperaturen von um die 30 Grad zu erwarten. Nachts kühlt es voraussichtlich bis auf 10 Grad ab. Die Gewitter schwächen sich dann zunächst ab, bevor sie in der Nacht nach Osten abziehen.

Der Regen hört aber nicht ganz auf. Am Mittwoch erwarten die Meteorologen bei wechselnder Bewölkung weitere Schauer, am Erzgebirge auch kräftig. Die Niederschläge sollen am Nachmittag abklingen und die Wolken werden dann weniger. Die Temperaturen sollen bei 20 bis 24, im Bergland 16 bis 20 Grad liegen. In der Nacht zum Donnerstag wird es den Modellen nach gering bewölkt oder klar und niederschlagsfrei bei kühlen 13 bis 7 Grad.