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Sachsen

Hitze knackt Tagesrekorde in Sachsen

Hoyerswerda wärmster Ort im Freistaat, Tagesrekord auch in Dresden, Abkühlung durch Gewitter, Montag wieder schwül. Alle Infos zur Wetterlage im Newsblog.

In der derzeitigen Hitze ist jede Abkühlung willkommen.
In der derzeitigen Hitze ist jede Abkühlung willkommen. © Sven Hoppe/dpa (Symbolbild)

Wetter in Deutschland und Sachsen - das Wichtigste in Kürze:

Sonntag, 11.45 Uhr: Hitze knackt örtliche Tagesrekorde in Sachsen

Die erste Hitzewelle des Jahres hat in einigen Orten im Südosten neue Tagestemperaturrekorde gebracht. Vor allem in Sachsen war es am Samstag mancherorts so warm wie noch nie an einem 19. Juni seit Beginn der Aufzeichnungen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Die höchsten Monatswerte für den Monat Juni oder gar Allzeitrekorde wurden aber nicht erreicht. Bis zum Montag sollten teils schwere Gewitter etwas Abkühlung bringen. Nach Angaben des DWD war der wärmste Ort in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen das ostsächsische Hoyerswerda. Dort wurden 35,7 Grad gemessen. Auch in Bad Muskau, Dresden und Görlitz wurden Tagesrekorde erzielt.

Auf die Hitze sollten laut DWD teils schwere Gewitter folgen. Vor allem auf Thüringen und das Vogtland komme am Sonntagabend ein größerer Gewitterkomplex zu, der unwetterartigen Starkregen, schwere Sturmböen und auch Hagel bringen werde. Die Gewitter sollten im Laufe der Nacht in Richtung Norden nach Sachsen-Anhalt ziehen. Dabei schwächen sie sich laut DWD jedoch ab. Am Montag müssen sich die Menschen nach Angaben des Wetterdienstes noch einmal auf schwülwarmes Wetter einstellen. Es werde mit Höchstwerten zwischen 27 bis 30 Grad aber nicht mehr ganz so heiß wie am Wochenende. Danach solle es jeden Tag ein bisschen mehr abkühlen, so dass Mitte der Woche angenehme 25 Grad als Maximalwert erreicht werden.

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Sachsen, Hohenprießnitz: Heiße Luft flimmert über einer Landstraße in Nordsachsen.
Sachsen, Hohenprießnitz: Heiße Luft flimmert über einer Landstraße in Nordsachsen. © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild

16.00 Uhr: Oberlausitz war die heißeste Region in Sachsen

Die Oberlausitz und die östliche Altmark waren am Samstag die heißesten Regionen in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Dort zeigte das Thermometer am Nachmittag bis zu 35 Grad an, wie eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Leipzig sagte. Am kühlsten sei es im Südosten in Thüringen gewesen. Dort seien verbreitet Temperaturen von 30 und 31 Grad gemessen worden. Die absoluten Tageshöchstwerte stehen laut DWD erst am Abend fest.

Eine vorübergehende Abkühlung sollten Gewitter bringen. Sie bildeten sich am Samstag zunächst im Bergland. Der DWD gab Unwetterwarnungen unter anderem für das Erzgebirge und das Vogtland heraus. Die Gewitterneigung werde in den nächsten Tagen noch zunehmen. "Je weiter es in die Woche geht, desto wahrscheinlicher ist es, dass es mal blitzt", sagte die Meteorologin. Deutlich weniger Hitze sei aber erst zur Wochenmitte in Sicht. Dann sollen die Höchstwerte um die 25 Grad liegen.

12.30 Uhr: Sommerlich mit Aussicht auf Gewitter

Am Samstag wird in Sachsen erneut mit hohen Temperaturen von 31 bis 35 Grad gerechnet. Nachmittags gebe es ein kleines Gewitterrisiko im Erzgebirge und dem östlichen Sachsen, so ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dort, wo die örtlichen Gewitter auftreten, seien Sturmböen und starker Regen möglich. Im Verlauf der Nacht klingen Schauer und Gewitter aus den Abendstunden laut Vorhersage ab. Mit Tiefstwerten zwischen 20 und 17 Grad gebe es wenig Abkühlung.

Der Sonntag bringt erneut hohe Temperaturen bis zu 36 Grad. Die Gefahr vor Hitzegewittern sei erhöht, so der Sprecher des DWD.

Samstag, 11.10 Uhr: Höchste Waldbrandgefahr in Nord-Sachsen

Im nördlichen Teil Sachsens gilt derzeit die höchste Waldbrandwarnstufe. Davon betroffen sind Teile der Landkreise Bautzen, Meißen und Nordsachsen sowie das Dresdner Stadtgebiet. Wegen der anhaltenden Trockenheit rechneten der Deutsche Wetterdienst und der Staatsbetrieb Sachsenforst auch für Sonntag noch nicht mit einer Entspannung, wie sie am Samstag mitteilten. Erst zum Montag hin sollten Niederschläge die Waldbrandgefahr wieder senken.

21.04 Uhr: Südosten knackt teils Tages-Temperaturrekorde

Heiße Temperaturen, viel Sonne und trockene Luft: Die Hitzewelle hat den Südosten am Freitag fest im Griff. "Es deutet sich an, dass wir in Sachsen-Anhalt und Thüringen flächendeckend Hitzerekorde für einen 18. Juni knacken", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Auch in Sachsen könne es an einigen Orten so warm werde wie noch nie zuvor an einem 18. Juni. An den meisten Orten kletterte das Thermometer auf mehr als 30 Grad Celsius. In Bernburg wurden am Nachmittag 35,2 Grad Celsius gemessen. In Jena wurden 34,8 Grad Celsius verzeichnet.

Nebenan in Sachsen war es ebenfalls heiß - am Leipziger Flughafen lag die Temperatur etwa bei 33 Grad Celsius, der Tagesrekord für einen 18. Juni liegt dort bei 33,7 Grad. Die sächsische Hauptstadt Dresden kam auf 32,8 Grad Celsius an der Messstation Strehlen. Dort wurde der bisher höchste Tageswert mit 33 Grad am 18. Juni 1968 gemessen. In einigen Orten wie in Bad Muskau wurde der bisherige Tagesrekord gebrochen: die 34,1 Grad am Freitag lagen über dem bisherigen Höchstwert von 32.8 (2012). Der Ort an der Neiße war damit auch der wärmste heute im Freistaat.

"Noch ist es zwar sehr warm, aber noch relativ angenehm, weil die Luft trocken ist", sagte der Meteorologe des DWD. In den kommenden Tagen würden die Temperaturen ebenfalls über 30 Grad Celsius liegen, dann sei es wegen der steigenden Luftfeuchtigkeit aber deutlich unangenehmer. Für Samstag rechnet der DWD mit ersten Gewittern, die vereinzelt unwetterartig sein könnten. Am Sonntag soll es dann flächendeckend blitzen und donnern, bevor es sich wieder etwas abkühlt.

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13.22 Uhr: In nördlichen Regionen Sachsens höchste Waldbrandgefahr

In Sachsen besteht aufgrund anhaltender Trockenheit in einigen Gebieten eine hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr. Das gab der Deutsche Wetterdienst am Freitag bekannt. Für den Landkreis Nordsachsen sowie den nördlichen Teil der Kreise Görlitz und Bautzen gebe es eine sehr hohe Gefahr von Waldbränden. Am Samstag breitet sich der Prognose nach die höchste Warnstufe auch auf Meißen und Dresden aus. Für den Rest des Freistaats bestehe am Wochenende eine mittlere bis hohe Waldbrandgefahr. Erst ab Montag soll sich die Lage nach voraussichtlich kommenden Schauern entspannen.

11.20 Uhr: Baden in freien Gewässern birgt Gefahren

Viele Menschen suchen in diesen Tagen Abkühlung in Seen, Flüssen und Meer - freie Gewässer bergen aber Gefahren. So ertranken in der Ostsee zwei Menschen. Vor Rügen zogen Rettungskräfte am Donnerstag einen 43-Jährigen nahe Göhren leblos aus dem Wasser, wie die Polizei in der Nacht zum Freitag mitteilte. Ihre Versuche, ihn wiederzubeleben, blieben erfolglos.

In der Nähe von Greifswald starb eine 71-Jährige Frau nach dem Baden in der Ostsee. Vom Strand in Lubmin aus hatte ihr Mann bemerkt, dass sie leblos im Wasser trieb. Er zog sie mit der Hilfe von anderen Strandbesuchern aus dem Wasser. Die Frau starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Eine 17-Jährige aus Duisburg war am Mittwochnachmittag beim Baden von einer Strömung im Rhein mitgerissen worden, sie ist ertrunken. Zwei Mädchen (13 und 14), die mit ihr zusammen im Wasser waren, werden vermisst.

Zahlreiche Menschen genießen den frühsommerlichen Abend am Weißen See in Berlin. Am späten Donnerstagnachmittag war auch dort ein 25-jähriger Mann ertrunken. Die Ursache dafür ist noch nicht bekannt.
Zahlreiche Menschen genießen den frühsommerlichen Abend am Weißen See in Berlin. Am späten Donnerstagnachmittag war auch dort ein 25-jähriger Mann ertrunken. Die Ursache dafür ist noch nicht bekannt. © dpa

7.15 Uhr: Heiße Temperaturen und Unwettergefahr am Wochenende

Auch den Freitag hat in Sachsen die Sonne fest in der Hand. Wolken seien die allergrößte Ausnahme, so ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Höchstwerte liegen zwischen 33 und 36 Grad. In der Nacht auf Samstag bleibt der Himmel klar. In den Städten sinken die Tiefstwerte kaum unter 20 Grad. Im ländlichen Raum kühlt es auf 19 bis 16 Grad ab.

Am Samstag wird es erneut heiß bei Höchstwerten von 35 bis 37 Grad. Ab den Nachmittagsstunden steigt die Gefahr von Unwettern mit heftigen Regenfällen und Hagel. Es seien 25 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einzelner Stunden möglich, so der Sprecher des DWD. In der Nacht klingen die Schauer und Gewitter ab. Die Tiefstwerte sinken auf 20 bis 16 Grad.

Der Sonntag werde bis in die Abendstunden freundlich aber schwül. Die Temperaturen erreichen maximal 34 bis 37 Grad. Die Nacht auf Montag bringt einzelne Schauer und Gewitter.

Die kommende Woche wird weiterhin unbeständig mit kräftigen Schauern und Gewittern. Die Temperaturen sinken auf 26 bis 30 Grad.

Freitag, 6 Uhr: Hitze ohne Ende in ostdeutschen Bundesländern

Schwitzen um die Wette: Auch über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist am Donnerstag die Hitze hereingebrochen. Am heißesten wurde es dabei in Sachsen-Anhalt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstagabend mitteilte.

34,7 Grad Celsius wurden demnach etwa in Genthim im Kreis Jerichower Land sowie in Seehausen und Gardelegen gemessen. In Sachsen war es kaum weniger heiß: Im nordsächsischen Klitzschen bei Torgau stiegen die Temperaturen bis auf 32,7 Grad Celsius. Der heißeste Ort Deutschlands war am Donnerstag der Flughafen Münster/Osnabrück. Laut DWD wurde dort eine Spitzentemperatur von 35,5 Grad erreicht.

17.17 Uhr: Sonnenschein und eine tropische Nacht in Sachsen

Strahlender Sonnenschein und Temperaturen bis zu 35 Grad: Sachsen hat am Donnerstag ganz im Zeichen der Hitzewelle gestanden. Kaum Wolken waren am Himmel zu sehen, teils gab es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes erfrischenden Wind aus Südost. Wer konnte, gönnte sich in den Freibädern oder an den Badeseen Abkühlung, etwa am Bärwalder See in der Oberlausitz.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit bei den hohen Temperaturen warnten Behörden teils vor akuter Waldbrandgefahr, etwa im Landkreis Nordsachsen. Dort gelte Warnstufe 5, teilte die Untere Forstbehörde mit.

Die Nacht auf Freitag ist wolkenlos bei Tiefstwerten von 20 bis 15 Grad. Laut Sprecher des DWD gilt eine Nacht mit Tiefstwerten von 20 Grad als tropisch. Am Freitag werden 33 bis 36 Grad und Sonne erwartet, nur vereinzelt gibt es kleine Quellwölkchen.

Donnerstag, 17. Juni, 8.25 Uhr: Sonnenschein und eine tropische Nacht

Sachsen stehen ein paar heiße Tage bevor. Am Donnerstag seien strahlender Sonnenschein und Temperaturen bis zu 35 Grad zu erwarten, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dabei sind kaum Wolken am Himmel, es weht ein leichter Wind.

Die Nacht auf Freitag ist wolkenlos bei Tiefstwerten von 20 bis 15 Grad. Laut Sprecher des DWD gilt eine Nacht mit Tiefstwerten von 20 Grad als tropisch. Am Freitag werden 33 bis 36 Grad und Sonne erwartet, nur vereinzelt gibt es kleine Quellwölkchen.

14.25 Uhr: DWD warnt vor Hitze in Sachsen

Früher als im vergangenen Jahr bricht die erste Hitzewelle über Deutschland herein. "Am Donnerstag geht es in die Vollen. Da wird es nur noch wenige Flecken geben, an denen keine 30 Grad erreicht werden", kündigte der Meteorologe Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Mittwoch an. In vielen Regionen Deutschlands sind sogar 35 Grad und mehr möglich. Auch am Freitag und am Wochenende bleibt es sehr heiß, Unwetter sind möglich. Und tropische Nächte mit mehr als 20 Grad werden erwartet.

Der DWD warnt für weite Teile Deutschlands vor extremer Hitze am Donnerstag - auch in Sachsen. Betroffen sind die Städte Dresden und Leipzig sowie die Kreise Nord- und Mittelsachsen, Meißen, Bautzen und Görlitz. Bis zu einer Höhe von 200 Metern wird mit einer starken Wärmebelastung gerechnet. Weniger betroffen ist das Bergland, doch auch hier steigen die Temperaturen auf bis zu 30 Grad.

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Viel Wasser ist bei heißen Temperaturen besonders wichtig.
Viel Wasser ist bei heißen Temperaturen besonders wichtig. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mittwoch, 8.15 Uhr: Hochsommerliche Temperaturen in Sachsen

Der Mittwoch in Sachsen wird sonnig und heiß. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte, schieben sich im Tagesverlauf abwechselnd dünne Wolken vor die Sonne und spenden Schatten. Es bleibt überwiegend trocken und die Temperaturen erreichen bis zu 30 Grad. Im Bergland liegen die Höchstwerte zwischen 24 und 28 Grad. Die Nacht bleibt mild bei 14 bis 18 Grad.

Am Donnerstag hat die Sonne die Oberhand und es wird wieder heiß: Laut Sprecher des DWD klettern die Höchstwerte auf bis zu 35 Grad. In der Oberlausitz sorgt ein Ostwind für eine leichte Erfrischung.

Dienstag, 8.10 Uhr: Dichte Wolken ziehen über Sachsen hinweg

Der Dienstag in Sachsen bringt dichte Wolken, die von Nord nach Süd über den Freistaat hinwegziehen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, bleibt es dabei weitgehend trocken bei Höchsttemperaturen zwischen 23 und 27 Grad. Im Bergland erreichen die Temperaturen 17 bis 22 Grad.

In der Nacht auf Mittwoch bleibt der Himmel bewölkt bei 13 bis 10 Grad. Gegen Morgen lockern die Wolken auf und wechseln sich im Verlauf des Mittwochs mit Sonne ab. Nachmittags kann es zu Schauern kommen. Die Höchsttemperaturen erreichen dabei bis zu 30 Grad.

14.56 Uhr: Sachsen steht vor der ersten Hitzewelle des Jahres

Nach der kurzen Pause des sommerlichen Wetters am Wochenende mit Regen und Abkühlung heizt die Sonne in Sachsen wieder ein. Mit 23 bis 26 Grad und verbreitet wolkenlosem Himmel herrschte am Montag Badewetter, am Mittwoch knacken die Temperaturen dann nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Leipzig schon die 30-Grad-Marke. Mit zunehmender Wärme wird es allerdings im Wald brenzlig.

Wenig Niederschläge und Wind führten dazu, dass Böden schnell austrocknen, sagte ein Sprecher des Staatsbetriebes Sachsenforst in Graupa. Für Teile von sieben Landkreisen sowie die Städte Leipzig und Chemnitz gilt bereits die mittlere Warnstufe. Nach der aktuellen Prognose verschärft sich die Lage in den nächsten Tagen.

Meteorologen erwarten ab Mittwoch die erste Hitzewelle, am Donnerstag sind schon 35 Grad in der Spitze drin. "Freitag wird es noch mal wärmer, bei wolkenlosem Himmel können da 36 Grad erreicht werden", sagte eine Meteorologin. Neben Bikini und Badehose sollte ein Sonnenschirm nicht fehlen - wegen zunehmender Ozonwerte.

Montag, 7.20 Uhr: Sachsen startet mit viel Sonne in die Woche

Der Montag in Sachsen startet sonnig und verbreitet wolkenlos in die Woche. Nur im Bergland und in der Oberlausitz könne es noch einige Quellwolken geben, so ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Höchstwerte erreichen zwischen 23 und 26 Grad in tieferen Lagen und 19 bis 23 Grad im Bergland.

Die Nacht auf Dienstag ist zunächst sternenklar. Im Verlauf zieht von Norden kommend etwas Bewölkung auf. Es bleibt trocken bei Tiefstwerten zwischen 16 und 12 Grad.

Samstag, 12. Juni, 13.15 Uhr: Sommer startet nächste Woche durch

Nach einem leichten Temperaturrückgang startet der Sommer in der kommenden Woche wieder richtig durch. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet von Mittwoch an Höchsttemperaturen von mehr als 35 Grad. Selbst nachts sinken die Werte in den Ballungsräumen den Angaben zufolge nicht unter die 20-Grad-Marke - was einer Tropennacht entspricht. "Etwas drastischer formuliert könnte man sagen, dass sich der Sommer zu seiner ersten Hitzewelle aufschwingt", sagte eine DWD-Meteorologin am Samstag in Offenbach.

Ursache für den erneuten Wetterwechsel ist Hoch "Yona", das Deutschland nicht nur einen Hitzeschub, sondern auch viel Sonne beschert. Bereits am Montag werden laut DWD an der Mosel und der Saar sowie in Rheinnähe Temperaturen von mehr als 30 Grad erreicht. Dazu weht ein nur schwacher bis mäßiger Wind. Am Dienstag ist es im Norden und in der Mitte meist freundlich und trocken, im Süden überwiegend sonnig. Im Westen und Südwesten werden 30 bis 32 Grad erreicht. Auch in Sachsen kratzt das Thermometer an der 30-Grad-Marke. Im Norden liegen die Temperaturen bei etwa 22 Grad.

Freitag, 11. Juni, 13.45 Uhr: Abkühlung am Wochenende in Sachsen

Regen bringt am Wochenende Abkühlung nach Sachsen. Bei zunächst sommerlichen Höchsttemperaturen von 29 Grad kommt es am Freitag noch vereinzelt zu lokalen Schauern und Gewittern mit Starkregen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitagmorgen mitteilte. Im Bergland liegen die Temperaturen bei 19 bis 25 Grad.

Eine dichte Wolkendecke am Himmel sorge dann am Samstag auch weiterhin für Schauer, die vor allem im Erzgebirge anhalten. Die Temperaturen liegen nur noch zwischen 21 und 24 Grad, im Bergland bei bis zu 21 Grad. Am Sonntag kommt es den DWD-Meteorologen zufolge zu letzten lokalen Schauern, bevor der Himmel nach Norden und Westen auflockert. Danach bleibt es weitgehend trocken. Die Temperaturen liegen in der Spitze bei 21 Grad, im Bergland bei 18 Grad.

Wer am Wochenende unterwegs ist, sollte einen Regenschirm dabei haben.
Wer am Wochenende unterwegs ist, sollte einen Regenschirm dabei haben. © dpa

18:10 Uhr: DWD warnt vor Gewittern mit heftigem Starkregen und Hagel

Derzeit gelten Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Teile Sachsens. So gibt es aktuell Warnungen der Stufe Rot für den Kreis Nordsachsen und die Stadt Leipzig. Hier ist am frühen Abend mit schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel zu rechen Für weitere Teile Sachsens gelten Warnungen der Stufe 2. Betroffen sind die Kreise Meißen, Bautzen und Görlitz sowie der Kreis Zwickau, das Vogtland, der Erzgebirgskreis und Mittelsachsen.

Donnerstag, 10. Juni, 7.30 Uhr: Erneut Starkregen in Sachsen erwartet

In Sachsen wird auch am Donnerstag gebietsweise starker Regen erwartet. Anders als in den vergangenen Tagen seien nicht nur Regionen bis zu Elbe betroffen, sondern auch östliche Teile Sachsens, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Der Starkregen sei allerdings oft sehr genau eingrenzbar: "Es kann örtlich regnen und 20 bis 30 Kilometer weiter bleibt es trocken", sagte ein Meteorologe des DWD. Die Tageshöchsttemperaturen am Donnerstag liegen bei bis zu 28 Grad, im Bergland sei mit Temperaturen bis zu 22 Grad zu rechnen.

Mittwoch, 9. Juni, 16.03 Uhr: Autobahn 4 bei Glauchau nach Wolkenbruch überflutet

Nach einem starken Wolkenbruch hat es am Mittwoch auf der Autobahn 4 bei Glauchau kurz nacheinander zwei Unfälle gegeben. Dabei geriet zunächst an der Anschlussstelle Glauchau-Ost in Fahrtrichtung Erfurt ein 49-Jähriger mit seinem Auto ins Schleudern, krachte in die Mittelleitplanke und bleib schließlich auf der rechten Fahrbahnseite stehen, wie die Polizei mitteilte. Dabei kam der Mann den Angaben zufolge mit dem Schrecken davon, während sein Auto mit einem Schaden in Höhe von rund 23.000 Euro nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Der rechte Fahrstreifen war zur Unfallaufnahme kurzzeitig gesperrt.

Auch in Fahrtrichtung Dresden erwischte das Aquaplaning einen Autofahrer. Der 55-Jährige kam ebenfalls ins Schleudern und krachte gegen die Leitplanke. Er drehte sich und kam in entgegengesetzter Richtung auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Auch sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Der Mann konnte aber unverletzt aus dem Auto aussteigen.

12.48 Uhr: Gewitter löst Geröll- und Schlammlawine in Annaberg-Buchholz aus

Ein schweres Gewitter hat in Annaberg-Buchholz eine Geröll- und Schlammlawine ausgelöst. Betroffen war am Montag der Ortsteil Geyersdorf, wie Feuerwehrsprecher Paul Reuter am Dienstag sagte. Die Drecklawine sei von einem Feld aus durch Teile von Geyersdorf gezogen und habe dabei auch ein Mehrfamilienhaus erfasst. Dieses sei mit Sandsäcken gegen die Wasser- und Schlammmassen geschützt worden. Erst in den Abendstunden hätten die Aufräumarbeiten abgeschlossen werden können, berichtete Reuter.

11.40 Uhr: Sonne, Wolken und Gewitter in Sachsen

Trotz des weiter sommerlichen Wetters sollten die Menschen in Sachsen immer einen Regenschirm dabei haben. Wie der Deutsche Wetterdienst in Leipzig am Dienstag mitteilte, steigen die Temperaturen in den nächsten Tagen auf bis zu 26 Grad am Donnerstag. Bei einem Mix aus Sonne und Wolken sollen dann die Regenschauer weniger werden.

Ab Dienstagmittag sollen vor allem westlich der Mulde Gewitter mit Starkregen niedergehen. Abends klingen die Gewitter jedoch ab. Auch am Mittwoch bleibt es noch gewittrig.

Dienstag, 8. Juni, 7.30 Uhr: Mann wird in Wohnung von Wassermassen überrascht und ertrinkt

Ein Mann ist bei Unwettern in Rot an der Rot im Kreis Biberach in seiner Wohnung ums Leben gekommen. Er sei am Montagabend in seiner Wohnung im Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses von den Wassermassen überrascht worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Erst Stunden später nachdem das Wasser abgeflossen war, konnten Feuerwehrleute den 65-Jährigen bergen.

Ein Mann ist bei den heftigen Regenfällen in Rot an der Rot in seiner Wohnung im Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses ertrunken.
Ein Mann ist bei den heftigen Regenfällen in Rot an der Rot in seiner Wohnung im Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses ertrunken. © VMD Images

17.10 Uhr: Warnstufe Rot vor schweren Gewittern

Im Erzgebirgskreis warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) aktuell mit Alarmstufe Rot vor schwerem Gewitter mit Starkregen und Hagel. "Vermeiden Sie den Aufenthalt im Freien", schreiben die Meteorologen. Die Unwetterwarnung gilt zunächst bis 18 Uhr. Auch im Kreis Zwickau gilt eine Warnung vor starkem Gewitter.

Montag, 7. Juni, 9.45 Uhr: Dichte Wolken und Regen sorgen für ungemütlichen Wochenstart in Sachsen

Viel Regen und dichte Wolken sorgen für einen grauen Start in die neue Woche in Sachsen. Der Montagvormittag beginnt zunächst vor allem im Westen des Landes wolkig, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagmorgen mitteilte. In den übrigen Teilen Sachsens scheint die Sonne hinter den Wolken hervor und es bleibt bei Temperaturen bis zu 26 Grad überwiegend trocken. Am Nachmittag und Abend sei vor allem im Erzgebirge mit teils unwetterartigen Gewittern zu rechnen.

Auch der Dienstag startet in Westsachsen zunächst wolkig. Den DWD-Meteorologen zufolge komme es vor allem dort im Tagesverlauf zu Schauern und kräftigen Gewittern. In den übrigen Teilen des Landes bleibe es bei Temperaturen bis zu 24 Grad meist heiter und trocken. Auch am Mittwoch ändere sich das Wetter kaum: Vor allem westlich der Elbe hängen dichte Wolken am Himmel und es kommt zu gebietsweisem Regen. Die Temperaturen liegen bei bis zu 24 Grad.

Wetter in Sachsen: Die Lage am Wochenende

16.20 Uhr: Erneut Unwetterwarnung für Sachsen

Für Westsachsen gilt auch am Sonntag die Gefahr von heftigen Unwettern. Am Nachmittag rechneten die Meteorologen vor allem im Leipziger Raum, über dem Erzgebirge und im Vogtland mit Schauern und Gewittern. Östlich der Elbe hingegen gibt es jede Menge Sonne und sommerliche Temperaturen. Zum Montag hin soll sich die Lage weiter beruhigen.

12.02 Uhr: Schlammlawinen in Hartha und Leisnig

Schlamm von Straßen und aus Kellern zu räumen, diese Aufgabe stand am Samstagabend vor den Ehrenamtlichen. Nach teilweise heftigen Niederschlägen hatte sich "braune Brühe" zum Beispiel im Harthaer Ortsteil Wallbach von den Feldern unter anderem auf das Grundstück der Dienstleistungsfirma Miersch ergossen.

In Roßwein hat es nach Darstellungen von Anwohnern am Samstagabend "wie aus Eimern geschüttet". Nach einem mächtigen Knall sei ganz kurz der Strom weggewesen, wenig später auch das Internet.

In Wallbach bei Hartha hatte es am Samstagabend nach heftigem Regen Schlamm von den Feldern auf benachbarte Grundstücke geschwemmt.
In Wallbach bei Hartha hatte es am Samstagabend nach heftigem Regen Schlamm von den Feldern auf benachbarte Grundstücke geschwemmt. © Feuerwehr Hartha

Sonntag, 5. Juni: Schwere Gewitter in Teilen Sachsens

In einigen Teilen Sachsens haben Gewitter und Starkregen für zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Betroffen waren nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem Westleipzig, die Leipziger Region sowie die Regionen westlich der Elbe - wobei Dresden und Ostsachsen eher verschont blieben. Örtlich habe es zwischen 50 und 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gegeben. "Das ist schon unwetterartig", sagte ein DWD-Sprecher am Sonntag.

So hatte etwa das Unwetter am Samstag im Zwickauer Land für mehrere Straßensperrungen und vollgelaufene Keller gesorgt. Eine Straßenunterführung unter der Autobahn 4 im Glauchauer Stadtteil Höckendorf (Landkreis Zwickau) sei wegen der großen Wassermenge unpassierbar gewesen, teilte ein Polizeisprecher am Sonntag mit. "Ein Auto stand bis zur Oberkante im Wasser und musste abgeschleppt werden". Auch eine Unterführung an einer Abfahrt der Bundesstraße 93 bei Crossen musste wegen meterhoher Wassermassen gesperrt werden. In beiden Fällen wurde niemand verletzt. Die Straßenmeistereien würden das Ableiten des Wassers organisieren, sagte der Polizeisprecher.

Stark betroffen war nach Feuerangaben auch der Ort Langenweißbach im Erzgebirge. "Die kleine Ortfeuerwehr hatte in wenigen Stunden 35 Einsätze. Das Wasser ist quer durch den Ort gelaufen". Bäche seien über die Ufer getreten, zahlreiche Keller mussten leergepumpt werden. Das Unwetter in Zwickau und Umgebung sei sehr punktuell aufgetreten, ungefähr zwischen 17.00 und 19.00 Uhr. "Wir bekamen rund 170 Anrufe. Am Vormittag war noch völlig blauer Himmel", sagte der Feuerwehrsprecher.

In Leipzig und Umgebung waren die Einsatzkräfte ebenfalls unterwegs, um umgestürzte Bäume zu bergen, auch voll gelaufende Keller und überschwemmte Unterführungen - etwa an der S-Bahn-Station in Plagwitz hielten die Einsatzkräfte auf Trab. Die Polizei musste den Verkehr umleiten. Für die Polizei in Chemnitz und im Erzgebirge gab es hingegen keine größeren Einsätze.

Schauer und Gewitter konzentrierten sich am Wochenende, vor allem am Samstag auf die Region westlich der Elbe. In einem Streifen sei das Unwetter zwischen Aue und Altenburg entlanggezogen, bis zu 60 Liter Niederschlag pro Quadratmeter kamen mancherorts zusammen. Im Leipziger Westen zwischen Grünau und Plagwitz fielen mancherorts bis zu 100 Liter Niederschlag, auch in Grimma, Taucha und Delitzsch flossen laut DWD "erhebliche Mengen".

Sonnabend, 5. Juni, 9 Uhr: Starkregen und Gewitter im Westen von Sachsen

Die Menschen in Sachsen sollten am Wochenende ihren Regenschirm bereithalten. Besonders in den westlichen Landesteilen wird es am Samstag ungemütlich, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagte. Westlich einer Linie, die von Delitzsch bis Altenberg im Erzgebirge verläuft, sei tagsüber mit schwersten Schauern und Gewittern zu rechnen. "Die laden zum Teil gigantische Wassermassen ab", sagte der Sprecher des DWD am Samstagmorgen. Örtlich könnten demnach am Samstag bis zu 50 Liter Wasser niedergehen, auch Hagel und Sturmböen werden erwartet. Für verschiedene Regionen gelten den ganzen Tag über bis in die Nacht hinein Unwetterwarnungen, darunter Leipzig, Zwickau, Chemnitz, die Kreise Mittel- und Nordsachsen sowie der Vogtlandkreis.

Allerdings sollen sich diese Unwetter kaum bewegen: Während also in einem Ort die Wolken aufbrechen, kann es schon im Nachbarort vergleichsweise ruhig bleiben. In den östlichen Landesteilen schließlich soll es überwiegend trocken bleiben. Die Höchsttemperaturen liegen tagsüber bei 24 bis 27 Grad, in der Nacht kann es auf bis zu 12 Grad abkühlen.

Am Sonntag soll es dagegen überwiegend trocken und locker bewölkt bleiben. Nur im Vogtland können laut dem Sprecher des DWD noch Schauer und Gewitter auftreten. Die Temperaturen steigen wieder bis auf 27 Grad, im Vogtland bleibt es etwas kühler bei maximal 24 Grad.

18.03 Uhr: Starkregen reißt Gerüst auf Tunnelbaustelle in Stuttgart um - Arbeiter stirbt

Starker Regen hat am Freitag auf einer Tunnelbaustelle in Stuttgart einen schweren Unfall ausgelöst. Nach Angaben der Polizei kam ein Arbeiter ums Leben. Ersten Erkenntnissen zufolge hatte das Wasser ein Gerüst um- und mehrere Arbeiter mit sich in den Neckar gerissen. Der genaue Hergang war allerdings noch unklar. Einsatzkräfte suchten den Fluss ab, Hinweise auf Vermisste gab es einem Sprecher zufolge aber zunächst nicht.

11.45 Uhr: Gewitter, Hagel, Regen: So wird das Wetter in Sachsen

Sachsen liegt am Rande eines Hochs über Nordosteuropa. Insbesondere im Westen des Freistaats nimmt der Einfluss feuchter Luft und damit auch Gewittern im Laufe des Tages zu, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mitteilte. Insbesondere in Westsachsen sowie im Bergland ist ab dem Nachmittag mit Gewittern, Starkregen und Hagel zu rechnen. Örtlich sind unwetterartige Entwicklungen möglich. Es sind Sturmböen mit bis zu 75 km/h zu erwarten.

In der Nacht zum Samstag lassen die Gewitter zunächst nach. Im Tagesverlauf sind laut DWD-Prognosen allerdings erneut gebietsweise starke Gewittern sowie heftiger Starkregen zu erwarten.

Am Sonntag gibt es zum Start in den Tag noch örtlich Schauer, die im Tagesverlauf nachlassen. Die Temperaturen liegen zwischen 23 und 26 Grad.

Wetter aktuell: Unwetter in mehreren Bundesländern

Freitag, 4. Juni, 8.45 Uhr: Überflutungen und umgestürzte Bäume in Rheinland-Pfalz, NRW und Hessen

Wegen teils starker Unwetter in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Hessen sind Polizei und Feuerwehr mehrfach ausgerückt. Aufgrund von Starkregen und Hagel sei etwa im rheinland-pfälzischen Braubach eine Unterführung mit Wasser zugelaufen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Wegen eines umgestürzten Baumes sei zudem die Bundesstraße 42 am Donnerstagabend zeitweise gesperrt worden. Auch im benachbarten Kamp-Bornhofen gab es vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, überspülte Straßen und einen Hangrutsch, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

An diesem Freitag müssen sich die Menschen in Rheinland-Pfalz, NRW und Hessen sowie im Saarland nach zunächst nur örtlichen Schauern ab dem Mittag erneut auf Starkregen, Gewitter, Sturmböen und Hagel einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet teils auch mit Unwettern.

In Teilen von NRW führten Starkregen und Gewitter am Donnerstagabend ebenfalls zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr und Polizei. Etwa in Laer sei ein Bach übergelaufen und habe zu Überflutungen auf Straßen geführt und Keller vollaufen lassen, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitagmorgen. Insgesamt seien am Donnerstagabend rund 50 wetterbedingte Einsätze verzeichnet worden.

Feuerwehrleute bergen Fahrzeug bei Braubach in Rheinland-Pfalz.
Feuerwehrleute bergen Fahrzeug bei Braubach in Rheinland-Pfalz. © dpa

Auch im Ruhrgebiet kam es wegen starker Gewitter und großen Starkregenmengen zu vollgelaufenen Kellern, ausgespülten Gullideckeln, überschwemmten Straßen oder Unterführungen.

In Hessen gab es ebenfalls zahlreiche Einsätze wegen Starkregens und Gewitter, vor allem im Rhein-Main-Gebiet. Etwa in Frankfurt habe es überspülte Straßen, vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäumen gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei. Insgesamt habe die Feuerwehr am Donnerstagabend etwa 70 Einsätze verzeichnet.

Ein Taxi, das sich im Hochwasser festgefahren hat, steht auf einer überschwemmten Straße. Starkregen setzte am Donnerstagabend einige Straßen in Essen unter Wasser.
Ein Taxi, das sich im Hochwasser festgefahren hat, steht auf einer überschwemmten Straße. Starkregen setzte am Donnerstagabend einige Straßen in Essen unter Wasser. © tnn

Donnerstag, 3. Juni, 12.10 Uhr: Kräftige Schauer und Gewitter im Freitag

Viel Sonnenschein und sommerliche Temperaturen: Das Wetter in Sachsen zeigt sich am Donnerstag von seiner besten Seite. Die Temperaturen liegen zwischen 25 und 28 Grad, im Bergland zwischen 20 und 24 Grad.

Am Freitag steigt jedoch laut Deutschem Wetterdienst (DWD) von Westen her das Schauer- und Gewitterrisiko. Vor allem für Westsachsen und das Bergland werden kräftige Schauer und Gewitter prognostiziert. Die Temperaturen liegen wie am Donnerstag zwischen 25 und 28 Grad.

Mittwoch, 2. Juni, 12.05 Uhr: Erst Sonne, dann Gewitter und Starkregen möglich

Sachsen erlebt einen sommerlich warmen Mittwoch. Neben einzelnen Quellwolken ist es verbreitet sonnig. Zwischen Nordsachsen und Oberlausitz sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) jedoch ab dem Nachmittag und am Abend einzelne Schauer und kurze Gewitter möglich. Begleitet werden sie häufig von Starkregen, stürmischen Böen und Hagel. Die Temperaturen liegen zwischen 22 und 24 Grad.

Gute Nachrichten gibt es aber für die kommenden Tage: Bei Temperaturen bis zu 28 Grad kehrt die Sonne zurück. Es bleibt laut der Prognosen weitgehend heiter und trocken.

Dienstag, 1. Juni, 10.22 Uhr: Prognose: Kein überheißer Sommer in Nordwesteuropa, teils wenig Regen

Nordwesteuropa dürfte in diesem Sommer als eine von wenigen Regionen weltweit keine Temperaturen über dem längerfristigen Durchschnitt erleben. Diese auf Modellrechnungen basierende Prognose teilte die Weltwetterorganisation (WMO) am Dienstag mit. Dasselbe gelte in etwa auch für Südasien sowie den Nordteil Südamerikas. Die Menschen am nördlichen Mittelmeer und in Südosteuropa müssen sich demnach auf einen trockenen Sommer einstellen: Die Wahrscheinlichkeit sei gestiegen, dass es dort weniger als im langjährigen Durchschnitt (1993–2009) regne.

Ansonsten rechnet die WMO praktisch auf der ganzen Nordhalbkugel zwischen Juni und August mit höheren Lufttemperaturen als im Durchschnitt. Das betreffe vor allem den mittleren und westlichen Teil Nordamerikas, den Norden Asiens und die Arabische Halbinsel mit Saudi-Arabien und den Nachbarländern.

Einer der Gründe für die überdurchschnittlichen Temperaturen ist das gerade beobachtete Ende des Wetterphänomens La Niña. La Niña und das Gegenstück, El Niño, tauchen alle paar Jahre auf und beschreiben eine Abkühlung oder Erwärmung des Oberflächenwassers in Bereichen des Pazifik. Das hat weltweite Wetterauswirkungen. Wissenschaftler erwarteten in den kommenden Monaten "neutrale2 Verhältnisse im tropischen Pazifik, so die WMO.

La Niña sorge immer vorübergehend für einen abkühlenden Effekt, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. "Das bedeutet, dass 2021 gemessen an den jüngsten Standards relativ kühl begonnen hat. Das sollte uns aber nicht zu der falschen Annahme führen, dass der Klimawandel eine Pause eingelegt hat", sagte er.

Prognosen zeigen: Nordwesteuropa dürfte in diesem Sommer keine Temperaturen über dem längerfristigen Durchschnitt erleben.
Prognosen zeigen: Nordwesteuropa dürfte in diesem Sommer keine Temperaturen über dem längerfristigen Durchschnitt erleben. © dpa

16.45 Uhr: Sachsen erlebte kältesten Frühling

Sieben Jahre lang war der April zu warm. In diesem Jahr gab es nun das andere Extrem. Der April war in Deutschland so kalt wie 40 Jahre nicht mehr. Und der Mai war ebenfalls der kälteste seit 2010. Reicht das, um die Dürrejahre auszugleichen? Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 31. Mai, 8.55 Uhr: Heiterer Wochenstart in Sachsen

In Sachsen bleibt es bei Temperaturen um die 20 Grad zunächst frühlingshaft. Der Montag starte zunächst heiter und wolkenlos, teilte der Deutsche Wetterdienst am Montagmorgen mit. Erst gegen Mittag ziehen vereinzelt Quellwolken am Himmel auf. Die Temperaturen liegen zwischen 18 und 21 Grad, im Bergland bis zu 18 Grad.

Am Dienstag hängen bereits am Morgen Schleierwolken am Himmel. Im Tagesverlauf verdichtet sich die Wolkendecke über Sachsen, in Ostsachsen kann es am Nachmittag zu einzelnen Schauern kommen. Die Temperaturen liegen bei bis zu 23 Grad. Auch am Mittwoch ziehen einige Wolken übers Land. Bei Temperaturen zwischen 19 und 21 Grad steigt die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter.

Die Woche startet in Sachsen heiter bei Temperaturen um die 20 Grad.
Die Woche startet in Sachsen heiter bei Temperaturen um die 20 Grad. © dpa

Wetter in Sachsen: Die Lage am Wochenende

Sonnabend, 29. Mai, 12.50 Uhr: Hoch Waltraud sorgt für Sonne und angenehme Wärme

Mit Hoch Waltraud zieht so langsam der Frühsommer in Deutschland ein. Es gibt wieder mehr Sonne, und die Temperaturen steigen allmählich an, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mitteilte. Am Sonntag klettern die Werte voraussichtlich auf 17 bis 19 Grad in Sachsen, pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang am Dienstag sogar teils über 20 Grad.

In der Nacht zum Sonntag ist es in Sachsen zwar teils wolkig, aber die restlichen Schauer ziehen ab, wie die Meteorologen mitteilten. Die Temperaturen liegen bei 8 bis 9 Grad, im Erzgebirge bei 3 Grad. Tagsüber ziehen nur lockere Wolkenfelder durch, Sonnenhungrige können sich also freuen. Die Höchstwerte liegen im Osten Sachsens bei 17, im Westen bei 20 Grad, im Erzgebirge ist es kühler. Am Montag soll es laut Vorhersage sonnig oder locker bewölkt bleiben - mit Temperaturen um 20 Grad. Am Dienstag wird es dann voraussichtlich noch etwas wärmer.

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Freitag, 28. Mai, 8.10 Uhr: Schauer und Gewitter am Samstag in Sachsen

Die Menschen in Sachsen müssen sich am Samstag auf Schauer und einzelne Gewitter einstellen. Die Temperaturen lägen bei wechselnder bis starker Bewölkung höchstens zwischen 14 und 17 Grad, teilte der Deutsche Wetterdienst am Freitagmorgen mit. Im Bergland sei mit Höchsttemperaturen zwischen 9 und 14 Grad zu rechnen.

Niederschlagsfrei bleibe voraussichtlich der Sonntag bei Temperaturen von maximal 16 bis 19 Grad und 10 bis 16 Grad im Bergland. Zudem prognostizieren die Meteorologen einen Wechsel von sonnigen und bewölkten Abschnitten.

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