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Sachsen

Sachsen: Sommerwetter mit bis zu 30 Grad

Der Freitag ist in Sachsen noch verbreitet regnerisch. Doch das Wochenende wird sonnig und warm. Die aktuelle Wetterlage im Newsblog.

Ein Mann sonnt sich auf einer Wiese. Am Sonntag und Montag wird es verbreitet sommerlich.
Ein Mann sonnt sich auf einer Wiese. Am Sonntag und Montag wird es verbreitet sommerlich. © dpa

Wetter in Deutschland und Sachsen - das Wichtigste in Kürze:

14:10 Uhr: Sommerliches Wetter bei bis zu 30 Grad

Perfektes Ausflugswetter lockt die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Wochenende ins Grüne. "Sonntagmorgen ist es noch recht frisch aber im Tagesverlauf wird es in allen drei Ländern richtig warm. Montag wird örtlich sogar an der 30-Grad-Marke gekratzt", sagte Peter Zedler vom Deutschen Wetterdienst am Freitag in Leipzig.

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Eigentlich ist das Biergartenwetter, doch die Außengastronomie darf noch nicht öffnen. In Sachsen greift nach wie vor die Bundes-Notbremse, weil am Freitag bis auf die Stadt Leipzig alle Landkreise und kreisfreien Städte über der 100er-Marke lagen. Überdies gilt für Sachsen nach wie vor die Empfehlung zum Verzicht auf nicht notwendige Reisen und Einkäufe, insbesondere, wenn dies mit dem Überschreiten einer Grenze zu einem anderen Bundesland verbunden ist.

Der Sommer hält allerdings auch nur kurz Einzug. Zur Wochenmitte gehen die Temperaturen wieder auf 15 bis 20 Grad herunter und die Regenwahrscheinlichkeit steigt.

Freitag, 7. Mai, 8.10 Uhr: Subtropische Luft und Sonne am Wochenende

Während Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Freitag noch einen Mix aus Wolken, Schauern und kaltem Wind erwarten, dreht sich zum Wochenende der Wind und subtropische Luft bringt Sonne und steigende Temperaturen.

Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte, gibt es am Freitagvormittag gebietsweise leichten Regen. Ab den Nachmittagsstunden wechselt sich die Sonne mit Schauern und örtlichen Gewittern ab. In tieferen Lagen bringen die Schauer Regen oder Graupel bei Höchstwerten zwischen acht und elf Grad. Im Bergland liegen die Temperaturen bei maximal vier bis acht Grad. Über 700 Höhenmetern kann es zu Schneeschauern kommen. Besonders in Schauernähe weht kalter, böiger Wind.

Die Nacht auf Samstag bringt etwas Ruhe ins Wettergeschehen und die Schauerwolken lockern auf. Die Temperaturen sinken auf frostige drei bis minus zwei Grad. Wo der Himmel aufklart, muss auch in tieferen Lagen mit frostigen Temperaturen gerechnet werden. Es bleibt überwiegend trocken.

Der Samstag wird von einem Hochdruckgebiet beeinflusst. Subtropische Luft und vermehrt Sonnenschein lassen die Temperaturen steigen, so der Sprecher des DWD. Es wird freundlich bei längeren sonnigen Abschnitten und Höchstwerten zwischen 14 und 17 Grad in tieferen Lagen sowie zehn bis 13 Grad im Bergland.

Auch der Sonntag bringt reichlich Sonne. Die Temperaturen klettern auf örtlich bis zu 28 Grad. Der Wind nimmt am Sonntag wieder etwas zu.

14.15 Uhr: Fliegendes Trampolin beschädigt Bus in Kamenz

Eine Windböe hat in Kamenz ein Trampolin aus der Verankerung gerissen. Das Spielgerät segelte ungehindert über die Fahrbahn und prallte schließlich in einen Bus. Alle Infos zu dem Vorfall lesen Sie hier.

14.05 Uhr: Warnungen vor Gewitter und Sturmböen

Auch am Mittwoch gelten wieder Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Sachsen. Insbesondere im Westen und Süden des Freistaats treten Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 km/h auf, häufig in Verbindung mit Schauern, Graupelschauern oder kurzen Gewittern. In der Nacht zum Donnerstag entspannt sich die Wetterlage.

Mittwoch, 5. Mai, 8 Uhr: Stürmische Schauer und wenig Sonne in Sachsen

Der Mittwoch in Sachsen geht nasskalt und windig weiter. Ab den Mittagsstunden treten erste Schauer auf, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte. Diese kommen begleitet von Graupel, einzelnen kurzen Gewittern und stürmischen Böen. Die Sonne schafft es nur hin und wieder kurz zwischen der Wolkendecke hervor. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 14 Grad in tieferen Lagen und 6 bis 11 Grad im Bergland.

Gegen Abend zieht das Tiefdruckgebiet ab. In der Nacht lockert der Himmel etwas auf und es bleibt trocken. Die Tiefsttemperaturen gehen laut DWD auf kühle vier bis minus ein Grad zurück. Auch in tiefen Lagen kann demnach gebietsweise Bodenfrost auftreten.

18.45 Uhr: Nach stürmischer Woche locken die ersten Sommertage am Wochenende

Die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können sich auf die ersten Sommertage am Wochenende freuen. "Der Samstag gibt sich alle Mühe aber am Sonntag und Montag kommt die Warmluft mit Gewalt", sagte Jens Oehmichen vom Deutschen Wetterdienst am Dienstag in Leipzig. Bis dahin heißt es, Geduld bewahren, bei ungemütlichem Wetter. In den kommenden Tagen bleibt es böig und schaurig, die Temperaturen erreichen in allen drei Bundesländern nur mit Mühe die 15 Grad.

Am Dienstag musste wegen des stürmischen Wetters sogar die Bundesgartenschau in Erfurt geschlossen bleiben. Am Mittwoch sollen die Areale im Egapark und auf dem Petersberg aber wieder regulär um 9.00 Uhr öffnen, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 85 und 100 Kilometern pro Stunde angekündigt. Diese könnten dazu führen, dass etwa einzelne Äste und andere Gegenstände herabstürzen.

Richtig schön wird es erst zum Ende der Arbeitswoche. "Wir erwarten für Sonntag und Montag die ersten Sommertage des Jahres", erläuterte der Meteorologe Oehmichen. Die Temperaturen könnten die 25 Grad übersteigen und zu Ausflügen und Grillen einladen, wo es die Corona-Bestimmungen zulassen.

Es bleibt aber nur ein kurzes sommerliches Intermezzo. Spätestens am Dienstag kommender Woche sagte der Deutsche Wetterdienst wieder Schauer und Gewitter voraus. "Es wird auch deutlich kälter. Es kommen die Eisheiligen", betonte der Meteorologe.

18.30 Uhr: Tief "Eugen" wütet mit Sturmböen in Teilen Deutschlands

Tief "Eugen" hat mit heftigen Sturmböen am Dienstag teils gefährliche Schäden in Deutschland verursacht. Vor allem aus Nordrhein-Westfalen meldete die Polizei Zwischenfälle. Ein umgewehter Baum traf auf einer Landstraße das Auto eines 23-Jährigen aus Wiehl. Der eingeklemmte Mann musste von der Feuerwehr befreit werden. Er kam mit Verletzungen ins Krankenhaus, wie die Kreispolizei berichtete.

Ebenfalls in Nordrhein-Westfalen musste wegen der Sturmböen am Nachmittag die A44 zwischen dem Kreuz Holz und dem Dreieck Jackerath aus Sicherheitsgründen in beiden Richtungen gesperrt werden. Zuvor war ein Sattelauflieger umgeweht worden. Verletzt wurde niemand. In Bad Oeynhausen wurden die Zelte eines Corona-Drive-in-Testzentrums laut Polizei aus den Ankern gerissen. Auch Bauzäune und ein mobiles Klo wurden umhergewirbelt.

In Baden-Württemberg brachten die Windböen einen Maibaum zu Fall. Der Polizei zufolge stürzte der Baum in eine Bushaltebucht in Weinstadt und beschädigte ein geparktes Auto. Es entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro. Menschen hielten sich zu dem Zeitpunkt nicht dort auf.

Auch am Mittwoch kann es den Meteorologen zufolge teils noch stürmisch bleiben. Pünktlich zum Muttertagswochenende soll aber nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vielerorts die Sonne scheinen.

Feuerwehrkräfte bergen eine umgestürzte Pappel im Heideviertel in Hannover.
Feuerwehrkräfte bergen eine umgestürzte Pappel im Heideviertel in Hannover. © dpa

12.03 Uhr: Unwetterwarnungen des DWD für Sachsen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt aktuell für den Westen und den Süden Sachsens mit Alarmstufe 3 (Unwetterwarnungen) vor Sturmböen. In exponierten Lagen sind Böen bis zu 100 km/h möglich. In Dresden und Leipzig treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 km/h auf. Die Warnung gilt bis in die Abendstunden.

Dienstag, 4. Mai, 8.11 Uhr: "Eugen" bringt Wind und Regen nach Sachsen

Am Dienstag zieht das Sturmtief "Eugen" über Sachsen hinweg. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, ziehen ab den Morgenstunden Wolken auf und bringen insbesondere im westlichen Teil des Freistaates Regen. Den ganzen Tag über kommt es zu Wind- und Sturmböen. Im Erzgebirge und im nördlichen Vogtland treten vereinzelt Sturmböen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde auf. Besonders auf dem Fichtelberg kommt es immer wieder zu schweren Sturmböen.

Zum Abend lässt der Wind etwas nach. Auch der Regen klingt ab und die Nacht bleibt trocken bei Tiefstwerten von sieben bis vier Grad. Im Bergland wehen weiterhin starke Böen bei Temperaturen bis zu einem Grad.

Der Mittwoch bleibt regnerisch und stürmisch bei maximal 13 Grad. Im Tagesverlauf ist immer wieder mit Graupelschauern und einzelnen Gewittern zu rechnen.

Montag, 3. Mai, 8.50 Uhr: Kühle Luft und viele Wolken zum Wochenstart in Sachsen

Bewölkt und mit einzelnen Regenschauern startet das Wetter in Sachsen in die Woche. Im Erzgebirge können die Morgenstunden auch etwas Schneefall bringen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte. Tagsüber bleibt es wolkig mit einzelnen Auflockerungen und Sonnenschein. Die Temperaturen klettern auf elf bis 14 Grad. Im Erzgebirge bleibt es etwas kühler bei maximal sieben bis zehn Grad.

Die Nacht bleibt wolkig und überwiegend frostfrei bei Tiefstwerten zwischen sieben und fünf Grad. In der Oberlausitz, dem Lausitzer Bergland und dem Erzgebirge kann örtlich der Gefrierpunkt erreicht werden. In den Morgenstunden kündigt sich das heranziehende Tief "Eugen" an, das Schauer und Sturmböen für den Dienstag bringt.

16.20 Uhr: Winter kehrt ins Erzgebirge zurück - Schnee auf dem Fichtelberg

Während viele Menschen nach einem kühlen April auf warme Temperaturen warten, ist erstmal der Winter ins Erzgebirge zurückgekehrt. In den obersten Lagen fiel am Sonntag Schnee. Auf dem Fichtelberg seien am Morgen acht Zentimeter gemeldet worden, sagte der Meteorologe Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Leipzig. Schnee Anfang Mai sei in den Hochlagen der Gebirge aber nicht völlig ungewöhnlich.

Der Rest Sachsens bekam am Sonntag kräftigen Regen ab. Im Tiefland seien binnen 24 Stunden bis zu 10 Liter pro Quadratmeter gefallen, in den mittleren Lagen waren es 15 bis 20 Liter. Besonders nass war es in der Oberlausitz, wo rund 35 Liter gemessen wurden. "Das ist ein ganz ordentlicher Dauerregen", sagte Hain.

In der Woche soll es weiterhin eher kühl bleiben. "Den Frühling gibt es, nur noch nicht bei uns", sagte Hain. Die Höchstwerte würden 12 bis 13 Grad vorerst nicht überschreiten. Nachts müsse mit Bodenfrost gerechnet werden. Dazu werde es am Dienstag auch noch stürmisch.

Sonntag, 2. Mai, 9.30 Uhr: Viele Wolken und Dauerregen in Sachsen

Sachsen erlebt einen bedeckten und verregneten Sonntag. Von Westen her sind laut Deutschen Wetterdienst (DWD) ab Mittag Auflockerungen möglich. Im Mittelgebirgsraum und in der Oberlausitz sieht das Regengebiet jedoch erst gegen Abend ab. Der DWD warnt mit Stufe 2 (markantes Wetter) im Süden Sachsens vor anhaltendem Regen mit Niederschlagsmengen um 30 Liter pro Quadratmeter.

Die Temperaturen liegen bei maximal neun bis elf Grad, im Bergland zwischen fünf und acht Grad. Auch der Montag beginnt mit vielen Wolken, im Verlauf des Tages ist jedoch auch etwas Sonne möglich.

Kein gemütlicher Sonntags-Spaziergang: In Sachsen regnet es verbreitet.
Kein gemütlicher Sonntags-Spaziergang: In Sachsen regnet es verbreitet. © dpa

14.45 Uhr: Der Wettertrend für Sachsen im Mai

Der diesjährige April war der kälteste seit 30 Jahren. Der Frühling mit wärmeren Temperaturen lässt auf sich warten - und zunächst ist weiter Geduld gefragt. Der Mai beginnt in Sachsen nass und grau (siehe Eintrag um 6.25 Uhr). Am Sonntag ist im Freistaat sogar mit Dauerregen zu rechnen. Und auch die neue Woche wird wechselhaft bei nur mäßig steigenden Temperaturen. Die Werte liegen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zwischen neun und 16 Grad.

Die gute Nachricht: Pünktlich zum Muttertag (9. Mai) könnte das Wetter frühlingshafter werden. Der DWD sagt in seinem 10-Tages-Trend steigende Temperaturen voraus. Verschiedene Meteorologen prognostizieren, dass sich dann von Süden her eine Warmfront ausbreiten könnte. Die 20-Grad-Marke könnte geknackt werden. Die Prognosen sind allerdings noch unsicher.

13.20 Uhr: Der letzte Schnee von Altenberg

Der Frühling kommt in diesem Jahr besonders spät in Fahrt. Im Osterzgebirge liegt sogar noch ein bisschen Schnee. Anhaltend tiefe Temperaturen im Gebirge haben dafür gesorgt, dass sich der Schnee so lange gehalten hat. Doch der dürfte bald verschwinden.

Freitag, 30. April, 06.25 Uhr: Die Sonne hat am Wochenende keine Chance

Nasse und graue Aussichten für das Wochenende in Sachsen. Trotzt einiger Wolken am Himmel bleibt es am Freitag jedoch zunächst meist trocken, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitagmorgen mit. Im Bergland steigen die Temperaturen auf bis zu elf Grad an, in den übrigen Teilen Sachsen könne mit Temperaturen bis zu 13 Grad gerechnet werden.

Auch am Samstag sind viele Wolken am Himmel, die dann vereinzelt für Regen sorgen. Die Temperaturen steigen auf bis zu 16 Grad, im Bergland sei mit Höchsttemperaturen von 13 Grad zu rechnen. Viele Wolken, stellenweise Regen und Dauerregen in Ostsachsen bringen auch am Sonntag keine Abwechslung in das nasse Grau über Sachsen. Ab dem Mittag lasse der Regen in Westsachsen nach, jedoch regnet es östlich der Elbe bis zum späten Abend. Die Temperaturen steigen auf bis zu 13 Grad.

Dunkle Regenwolken ziehen am Himmel über drei Weiden an einem Feldrand. Das Wochenende in Sachsen wird grau und nass.
Dunkle Regenwolken ziehen am Himmel über drei Weiden an einem Feldrand. Das Wochenende in Sachsen wird grau und nass. © dpa-Zentralbild

Wetter in Sachsen: Die Lage zum Wochenstart

Mittwoch, 28. April, 6.57 Uhr: Wärmster Tag der Woche, doch bald wechselhafter

Heute ziehen in Ostsachsen einige Wolkenfelder durch, im restlichen Sachsen bleibt es sonnig und trocken. Der Mittwoch ist der wärmste Tag der Woche, die Temperaturen erreichen 16 bis 19 Grad, im Bergland elf bis 17 Grad. Dazu weht ein schwacher Ost- bis Südostwind.

In der Nacht zum Donnerstag verdichten sich die Wolken, in der zweiten Nachhälfte zieht von Südwesten her Regen auf. Es kühlt sich auf neun bis fünf Grad ab.

Morgen ist es in Sachsen wechselnd bewölkt, am Vormittag regnet es östlich der Elbe anfangs noch, danach bleibt es weitgehend trocken, vereinzelt kann es Regenschauer geben. Es wird 16 bis 18 Grad warm. Ähnlich geht es auch zum Wochenende weiter.

Dienstag, 27. April, 18.15 Uhr: Sachsen erlebt kältesten April seit 30 Jahren

Noch bleiben ihm ein paar Tage. Aber dieser April ist nicht mehr zu retten: Es wird der kälteste der letzten 30 Jahre. In Deutschland, und in Sachsen. Dabei hat vor allem die Nacht zum Dienstag im Osten noch mal so richtig Frost gebracht. Dort sank in Sachsen die Temperatur auf unter minus fünf Grad. Ähnlich frostig-frisch werden die frühen Mittwoch-Morgenstunden.

Im Westen Deutschlands habe es in diesem April erheblich mehr Frosttage gegeben als üblich. Statt zwei wären es teilweise zehn gewesen, sagt Torsten Lehne, Meteorologe beim DWD in Leipzig. Zwei, drei Tage mehr Aprilfrost seien es auch im Osten geworden. Solche Ausreißer mit kühlen Temperaturen sind selbst in Zeiten des Klimawandels möglich. Sie sind aber viel seltener als die zu warmen Monate.

In den letzten zehn Jahren waren die Vergleichsmonate allesamt deutlich zu warm. Der Aprilsommer hatte sich etabliert. Genau dies entspricht auch den Klimamodellen für Sachsen. Das Frühjahr wird wärmer und trockener. Stets um die zwei Grad zu warm waren da die Durchschnittstemperaturen. In diesem Jahr weichen sie ebenfalls um zwei Grad vom langfristigen Vergleichswert ab, aber in die andere Richtung, also sie sind deutlich zu kühl. Das macht vier Grad Unterschied zu den letzten Jahren und ist schon erheblich.

Was dieser kalte April nicht so empfinden lässt, es gab wieder viel zu wenig Niederschlag. Nur die Hälfte der üblichen Menge sei angekommen, sagt Meteorologe Lehne. „25 Millimeter, das ist nichts.“ Und das, obwohl der April mit mehr Regen als üblich begonnen hatte. (sts)

Frischer Schnee liegt auf einer Forsythie. Anfang des Monats hatte es vielerorts in Sachsen nochmal geschneit.
Frischer Schnee liegt auf einer Forsythie. Anfang des Monats hatte es vielerorts in Sachsen nochmal geschneit. © dpa-Zentralbild

Montag, 26. April, 7.25 Uhr: Mit vielen Wolken und ein wenig Sonne startet die Woche in Sachsen. Am Montagmorgen scheine zunächst die Sonne, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagmorgen mit. Im Laufe des Tages bildeten sich Quellwolken, die sich gegen Abend wieder auflösten. Bei Temperaturen bis zu elf Grad bleibe es trocken.

Am Dienstag hängen den Meteorologen des DWD zufolge neben Quellwolken auch dichtere Schleierwolken am Himmel über Sachsen. Bei sieben bis elf Grad im Bergland und elf bis vierzehn Grad in den übrigen Teilen Sachsens bleibt es weiterhin trocken.

Der Mittwoch startet zunächst heiter, im Tagesverlauf ziehen jedoch einige Wolken am Himmel über Sachsen auf. Trotz der vielen Wolken bleibt es bei Temperaturen von bis zu 17 Grad auch am Mittwoch trocken.

Freitag, 23. April, 8.55 Uhr: Frostige Nächte und sonnige Tage in Sachsen erwartet

Die Menschen in Sachsen können sich am Wochenende auf frostige Nächte und sonnige Tage einstellen. Wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes mitteilte, bleibt es am Freitag zwar trocken, aber noch etwas bewölkt. Nur in der Oberlausitz kann es vereinzelt Regentropfen geben. Die Nacht zu Samstag wird dann frostig mit Tiefstwerten bis zu minus 2 Grad im Erzgebirge.

Am Samstag ist mit Höchstwerten zwischen 10 und 12 Grad zu rechnen. Vor allem im Süden des Freistaats wird es sonnig. Am Sonntag geht es mit ähnlichen Temperaturen weiter. Es bleibt weitgehend trocken und sonnig. In der Nacht zu Montag wird es dann wieder frostig.

10 Uhr: Mix aus Wolken und Sonne zum Ende der Woche

Sachsen steht unter Einfluss eines Hochs bei den Britischen Inseln und einem Tief über Skandinavien. Es bringt von Nordwesten her kühle Meeresluft in den Freistaat.

Zum Ende der Woche gibt es einen Mix aus Wolken und ein wenig Sonne in Sachsen. Bei wechselhaftem Wetter kann es am Donnerstag am späten Nachmittag und Abend vor allem in der Oberlausitz vereinzelt zu Schauern kommen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag mitteilte. Die Temperaturen liegen zwischen neun und zwölf Grad.

Auch am Freitag bleibt das Wetter wechselnd bewölkt, aber meist niederschlagsfrei. Es kommt laut Vorhersage zu mäßigem teils stark böigem Nordwestwind.

Zum Wochenende wird es etwas wärmer. Dann sind bis zu 14 Grad möglich. Der Samstag bringt verbreitet Wolken, der Sonntag dürfte etwas heiterer werden.

Donnerstag, 22. April, 8.20 Uhr: So warm wie im Corona-Jahr war es nie

Der Klimawandel macht keine Pause: Das vergangene Jahr war für Europa das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Das teilte der europäische Klimawandeldienst Copernicus (C3S) in seinem European State of the Climate Report am Donnerstag in London mit.

Auch wenn es im vergangenen Sommer weniger extreme Hitzewellen gab als in den vorherigen Jahren, stieg der Temperaturdurchschnitt insgesamt. Herbst und Winter waren auf dem europäischen Kontinent nie wärmer als im Jahr 2020. Der Winter lag sogar um 3,4 Grad Celsius über dem Durchschnitt der drei Jahrzehnte von 1980 und 2010. Besonders warm war es im Nordosten Europas. Experten mahnen zur Eile im Kampf gegen die Klimaerwärmung.

Mittwoch, 21. April, 8.55 Uhr: Meist sonniges Wetter am Mittwoch

Sachsen erwartet am Mittwoch verbreitet sonniges Wetter. Bis zum Nachmittag ist es meist heiter, nur im Bergland sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Schauer und einzelne Gewitter möglich. Zum Abend verdichten sich die Wolken, es bleibt aber meist trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 18 Grad. In der Nacht zum Donnerstag ist etwas Regen möglich.

Radfahrer fahren auf dem Elberadweg vor der Dresdner Altstadtkulisse an blühenden Zierkirschen vorbei.
Radfahrer fahren auf dem Elberadweg vor der Dresdner Altstadtkulisse an blühenden Zierkirschen vorbei. © dpa-Zentralbild

Dienstag, 20. April, 10.15 Uhr: Trübes Wetter mit Regen und Gewittern in Sachsen

Die etwas milderen Temperaturen zum Wochenstart in Sachsen sind nur ein kleiner Vorgeschmack auf den Sommer. Ab Donnerstag wird es wieder merklich kühler. Liegen die Temperaturen am Dienstag und Mittwoch zwischen 14 und 17 Grad, klettert das Thermometer am Donnerstag nur noch auf maximal sechs bis zehn Grad.

Am Dienstag sind laut Deutschem Wetterdienst (DWD) örtlich Gewitter möglich, es besteht zudem die Gefahr von lokalem Starkregen. In der Nacht zum Mittwoch klingen die Schauer ab, gebietsweise gibt es Nebel. Der Mittwoch wird verbreitet wolkig mit einzelnen heiteren Abschnitten. Es weht mäßiger Wind aus Nordwest.

Ein Radfahrer fährt am Morgen im Nebel vor der Brücke Blaues Wunder auf den Elbwiesen in Dresden entlang.
Ein Radfahrer fährt am Morgen im Nebel vor der Brücke Blaues Wunder auf den Elbwiesen in Dresden entlang. © dpa-Zentralbild

Freitag, 16. April, 8.27 Uhr: Wolken, Regen und etwas Frost

Der Freitag bringt viel Bewölkung und Niederschlag für Sachsen. Am Morgen fällt leichter Regen und ab einer Höhengrenze von 600 Metern Schnee, so eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Im nördlichen Landesteil kann es ab den Mittagsstunden etwas trockener werden. Dort liegen die Höchstwerte zwischen acht und neun Grad. Im restlichen Sachsen erreichen die Temperaturen maximal sechs Grad.

In der Nacht zum Samstag gibt es in höheren Lagen über 600 Metern leichten Frost und Schneefall bei bis zu minus zwei Grad. Auch tiefere Lagen bleiben überwiegend bedeckt.

Der Samstag bleibt bedeckt mit Sprühregen, Regen und leichtem Schneegriesel im Bergland. Die Temperaturen liegen bei maximal sieben bis acht Grad in tieferen Lagen und drei bis fünf Grad im Bergland.

Am Sonntag zeigt sich das Wetter ein klein wenig freundlicher: Es könne mit etwas mehr Sonnen, trockenen Abschnitten und höheren Temperaturen bis maximal zwölf Grad gerechnet werden, sagte die Sprecherin des DWD.

Wolken dominieren auch das Wochenende in Sachsen - am Sonntag kann auch die Sonne durchkommen. Für den April bleibt es untypisch kalt.
Wolken dominieren auch das Wochenende in Sachsen - am Sonntag kann auch die Sonne durchkommen. Für den April bleibt es untypisch kalt. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Donnerstag, 15. April, 8.37 Uhr: Dichte Wolken und ab Mittag Regen

Am Donnerstag zieht ein Regengebiet mit dichter Bewölkung über Sachsen herein. Am Morgen sind die dichten Wolken im Osten Sachsens bereits angekommen, im Nachmittagsverlauf breiten sie sich auf alle Landesteile aus, so ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Ab den Mittagsstunden beginnt es in der Oberlausitz zu regnen. Bis zum Abend hat der Regen weite Teile Sachsens erreicht. Ab 400 Höhenmetern kann es schneien.

Eine Ausnahme ist der Leipziger Raum: Hier bleibt es etwas freundlicher mit Sonnenschein und leichter Schleierbewölkung. Die Temperaturen erreichen drei bis sieben Grad.

In der Nacht bleibt es überwiegend nass. Auch in tieferen Lagen muss mit Schneefällen und einer leichten Schneedecke am Morgen gerechnet werden. Eine Ausnahme bleibt der Leipziger Raum, hier soll es laut Vorhersage nur leicht regnen. Die Tiefstwerte erreichen zwei bis minus ein Grad.

Mittwoch, 14. April, 7.54 Uhr: Sonne-Wolken-Mix mit einzelnen Schauern

Der Mittwoch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bleibt freundlich und wechselhaft. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte, wechseln sich Sonne und Wolken ab. Am Nachmittag könne es vereinzelt zu Schauern kommen. Die Temperaturen bleiben mit Höchstwerten zwischen sechs und acht Grad ungewöhnlich kühl.

In der Nacht auf Donnerstag wird es frostig mit Tiefstwerten zwischen null und minus drei Grad.

Am Donnerstag ändert sich nach Angaben des DWD das Wetter. Aus Osten ziehe ein Regengebiet mit dichten Wolken auf. Flächendeckender Regen sei ab der Nacht auf Freitag zu erwarten.

Dienstag, 13. April, 7.43 Uhr: Sonnig, kühl und einzelne Schauer in Sachsen

Das Wetter in Sachsen ist freundlich mit viel Sonne, aber kühl: Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte, sind die Tageshöchstwerte von sieben bis neun Grad in tieferen Lagen am Dienstag für die Jahreszeit ungewöhnlich gering. Im Erzgebirge schaffen es die Temperaturen nur auf ein bis sechs Grad. Bis zum Nachmittag wechseln sich Sonne und vereinzelt Quellwolken ab. Dann kann es Schauer mit Schnee, Schneeregen oder Graupel geben. Im westlichen Sachsen kann es gegen Abend vereinzelt zu kurzen Gewittern kommen.

Im Verlauf der Nacht wird es zunehmend trocken. Nur im Erzgebirge müsse man laut Vorhersage auch nachts noch mit einzelnen Schneeschauern rechnen. Die Tiefstwerte liegen bei frostigen minus drei Grad. Im Bergland kann es bis zu minus fünf Grad geben.

Montag, 12. April, 7.41 Uhr: Deutlicher Temperaturumschwung in Sachsen

Zum Wochenstart bringt eine Kaltfront aus Nordwesten einen deutlichen Temperaturwechsel und Schauer nach Sachsen. Die Temperaturen erreichen demnach nur einstellige Werte zwischen fünf und acht Grad, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte. Der Vormittag bringe verbreitet Regen und Schneeregen. Ab 400 Metern könne es zu mehreren Zentimetern Neuschnee kommen. Am Nachmittag zieht der Regen laut Vorhersage weitgehend ab, nur im Erzgebirge und der Oberlausitz müsse weiterhin mit Niederschlag gerechnet werden.

Die Nacht auf Dienstag bleibt überwiegend trocken bei Temperaturen im leichten Frostbereich zwischen null und minus vier Grad. Im Bergland erreichen die Tiefstwerte bis zu minus sechs Grad. Auch der Dienstag soll bei Temperaturen zwischen sechs und zehn Grad weitgehend trocken bleiben.

Freitag, 9. April, 8.51 Uhr: Regen, Sonne und Gewitter in Sachsen

Die Menschen in Sachsen können sich auf ein Wochenende mit Regen, Sonne und Gewitter einstellen. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am Freitag mitteilte, startet der Freitag bei Temperaturen zwischen zwölf und 14 Grad zunächst freundlich. Bei schwachem Südwestwind bleibt es weitestgehend trocken. Am Samstag ist dann im gesamten Freistaat mit Regen zu rechnen. Vor allem in Nordsachsen wird es nass. Die Temperaturen sind mit Werten zwischen 12 und 15 Grad recht mild.

In der Nacht zum Sonntag zieht der Regen dann Richtung Norden ab und Warmluft zieht über Sachsen. Die Tiefstwerte liegen zwischen sechs und acht Grad. Am Sonntag wird es dann etwas frühlingshafter. Die Menschen in Sachsen können sich auf Sonne und Temperaturen bis zu 20 Grad freuen. Am Nachmittag gibt es jedoch vereinzelt Gewitter. Am Montag ist dann wieder mit Regen, Graupelschauer und Temperaturen im Tiefland zwischen drei und sechs Grad zu rechnen. In den Berglagen gibt es Dauerfrost und Neuschnee.

Narzissen blühen am Ufer der Elbe in Dresden
Narzissen blühen am Ufer der Elbe in Dresden © dpa/Sebastian Kahnert

7.11 Uhr: Luftmassengrenze könnte großen Temperaturunterschied bringen

Nach einem Vorhersagemodell des Dienstes Kachelmannwetter könnte am Sonntag ein Wetterphänomen Deutschland in zwei Wärmezonen spalten. Grund dafür ist eine sogenannte Luftmassengrenze, die schräg von Nordwesten Richtung Westen verläuft. Die Folge: In Schleswig-Holstein, Teilen Niedersachsens und in Nordrhein-Westfahlen könnten es oft nur ein bis sieben Grad werden, während im Osten und Süden Deutschlands Werte von teils 15 bis 20 Grad möglich sind.

Donnerstag, 8. April, 6.57 Uhr: Erst Schnee, dann Wind und Sonne

Der Donnerstag beginnt örtlich bis ins Flachland mit leichtem Schneefall. Auch in Dresden ist am frühen Morgen der Boden von einer dünnen weißen Schicht bedeckt. Im Tagesverlauf weichen die Niederschläge allerdings einem Mix aus Sonne und Wolken. Zudem weht auffrischender Wind aus Westen, in Ostsachsen mit Böen bis 60 km/h. Die Temperaturen gehen laut Deutschem Wetterdienst hoch auf fünf bis acht Grad. Im Erzgebirge werden es maximal ein bis fünf Grad.

Am Freitag geht es mit Höchstwerten zwischen 10 und 14 Grad weiter. Bei mäßigem Südwestwind können sich die Menschen in Sachsen auf längere sonnige Abschnitte freuen. Der Freitag bleibt niederschlagsfrei. In der Nacht zu Samstag kommen jedoch wieder erste Niederschläge auf und die Temperaturen sinken bei schwachem Wind wieder auf null bis fünf Grad.

6.44 Uhr: So eisig bleibt es heute

Die Sachsen müssen sich auch heute noch einmal warm anziehen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) bleiben die Temperaturen bis in den Vormittag im leichten Frostbereich bei bis zu -2 Grad, im Erzgebirge bis -6. Tagsüber werden es maximal 4 bis 8 Grad, im Bergland -3 bis 3 Grad. Hinzu kommt ein wieder auffrischender Wind aus Westen. Auf dem Fichtelberg sind auch Sturmböen bis 85 km/h, also Windstärke 9, möglich.

Nach Schneefall am morgen gibt es tagsüber keine Niederschläge. Erst zum Abend hin sollen aus Westen neue Graupel- und Schneeschauer nach Sachsen ziehen. Allerdings bringen die nur geringe Mengen Neuschnee. Vorsicht auf den Straßen ist bei diesen Bedingungen geboten. Der DWD warnt vor Glätte.

Mittwoch, 7. April, 6.31 Uhr: Lastwagen bleiben bei Glashütte im Schnee stecken

Wegen Schnee und Glätte sind drei Lkw die ganze Nacht auf einer Straße bei Glashütte (Landkreis Schweiz-Osterzgebirge) steckengeblieben. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, stehen die drei Fahrzeuge seit Dienstagabend auf der S183 Richtung Oberfrauendorf. Da die Winterdienstfahrzeuge am Dienstagabend nicht mehr kommen konnte, verbrachten die Lkw-Fahrer die Nacht in ihren Fahrzeugen. Seit Mittwochfrüh wird die Straße wieder freigeräumt.

14.30 Uhr: A14 nach Lastwagen-Unfall in Richtung Magdeburg gesperrt

Nach einem Unfall mit zwei Lastwagen ist am Dienstag die Autobahn 14 in Höhe Leisnig in Richtung Magdeburg stundenlang gesperrt worden. Wie die Polizei mitteilte, war zunächst ein 37-jähriger Transporterfahrer nach dem Überholen in die Mittelleitplanke geschleudert. Der 45 Jahre alte Fahrer des überholten Sattelzuges bremste stark ab, kam auf glatter Fahrbahn ins Rutschen und krachte ebenfalls in die Leitplanke. Dabei löste sich der Auflieger. Fahrzeugteile verteilten sich sowohl auf der Richtungs- als auch auf der Gegenfahrbahn. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro. Die Polizei hatte zunächst von drei Unfallbeteiligten berichtet.

Die Autobahn in Richtung Magdeburg musste wegen der Unfallaufnahme, den Bergungsmaßnahmen und den Reinigungsarbeiten voll gesperrt werden. Zudem wurden die Anschlussstelle Leisnig und die linke Fahrspur in Richtung Dresden vorübergehend dicht gemacht.

14.20 Uhr: 29-Jähriger stirbt bei Autounfall auf der Bundesstraße 2

Bei einem Verkehrsunfall ist am Dienstag im Landkreis Leipzig ein 29 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen. Der Mann war nach Angaben der Polizei auf der Bundesstraße 2 von Groitzsch in Richtung Zwenkau unterwegs, als er in der Ortslage Rüssen-Kleinstorkwitz auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit einem entgegenkommenden Lkw zusammenstieß. Zwei weitere Pkw konnten aufgrund der Schneeglätte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachten in die Unfallstelle. Diese Fahrer wurden leicht verletzt.

11.44 Uhr: Schneefälle und Glätte: Erste Unfallbilanz für Sachsen

In Sachsen haben glatte Straßen am Dienstag zu zahlreichen Unfällen und Behinderungen geführt. Allein in Dresden registrierte die Polizei eigenen Angaben zufolge bis 10.00 Uhr 70 Unfälle, bei denen es meist bei Blechschäden blieb. Unfallschwerpunkt sei am Morgen die Nossener Brücke gewesen. Dort hätten sich mehrere Unfälle ereignet. Die Fahrbahn musste in Richtung Emerich-Ambros-Ufer für etwa zwei Stunden gesperrt werden, wurde aber inzwischen wieder freigegeben.

Auf den Autobahnen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Dresden war am Morgen die Autobahn 14 Schwerpunkt. Dort passierten zwischen Döbeln-Nord und dem Dreieck Nossen innerhalb weniger Stunden sieben Unfälle. Weitere Angaben macht die Polizei nicht.

Auch im Raum Chemnitz sowie Zwickau kam es zu Behinderungen. Wie der Verkehrsverbund Mittelsachsen mitteilte, war davon auch der Öffentliche Nahverkehr betroffen. So sei es in Chemnitz und Zwickau zu Verspätungen und gelegentlichen Bus-Ausfällen gekommen. Auf den Überlandverbindungen in den Landkreisen Zwickau, Mittelsachsen sowie im Erzgebirgskreis sei die Lage wegen teils nicht geräumter Straßen ähnlich gewesen. Auch hier sei es zu Ausfällen und Verspätungen gekommen.

9.54 Uhr: Unfall im Dresdner Schneetreiben

Auf der Löbtauer Brücke in Dresden hat sich am Dienstagmorgen im Schneetreiben ein Unfall ereignet. Es waren offenbar mehrere Fahrzeuge beteiligt, zwei Menschen wurden verletzt. Weitere Informationen lesen Sie hier.

In Sachsen hat es am Dienstagmorgen geschneit.
In Sachsen hat es am Dienstagmorgen geschneit. © dpa-Zentralbild

8.10 Uhr: Aktuelle Verkehrslage auf Sachsens Straßen

Auf zahlreichen Straßen in Sachsen gibt es am Dienstagmorgen Probleme durch Straßenglätte. So sorgt auf der A4 von Dresden in Richtung Chemnitz zwischen dem Rastplatz Roßauer Wald und Frankenberg ein umgestürzter Lkw-Anhänger für Behinderungen. Auch in der Gegenrichtung zwischen Chemnitz-Ost und Siebenlehn hatten sich am Dienstagmorgen nach Angaben der Polizei bereits mehrere Unfälle ereignet.

Mehrere Unfälle durch Straßenglätte gibt es auch auf der A14 zwischen Leipzig und Nossen. Auf der A72 bei Chemnitz stehen mehrere Lkw quer.

Behinderungen wegen überfrierender Nässe gab es am Dienstagmorgen auch im Dresdner Stadtgebiet. „Bitte vorsichtig fahren“, appellierte die Polizei aufgrund der Witterungsverhältnisse an die Autofahrer.

Dienstag, 6. April, 7.55 Uhr: Schneefall sorgt für Unfälle

Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt, Windböen und Schneeschauer: Der Spätwinter hat Sachsen erreicht. Schneefälle sorgten seit dem Montagabend für glatte Straßen. An mehreren Orten gab es Unfälle:

So ereigneten sich am Montagabend auf der schneeglatten A4 im Landkreis Zwickau gleich drei Unfälle ereignet. Verletzt wurden dabei eine 46-jährige Autofahrerin und ihre zwölf Jahre alte Beifahrerin. Wie die Polizei mitteilte, stieß die Frau zwischen den Anschlussstellen Hohenstein-Ernstthal und Wüstenbrand mit ihrem Wagen gegen die Leitplanke. Sie und ihre junge Mitfahrerin wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden anderen Autofahrer waren alleine unterwegs und blieben unverletzt, nachdem auch sie mit ihren Fahrzeugen gegen eine Schutzplanke gekracht waren.

Nach einem Unfall mit drei Lastwagen ist am Dienstagmorgen die Autobahn 14 in Höhe Leisnig in Richtung Magdeburg gesperrt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, verlor ein Lkw am Dienstagfrüh auf der A14 zwischen Mutzschen und Leisnig seinen Anhänger. Zwei weitere Lkw versuchten daraufhin zu bremsen. Alle drei Lkw sowie der Anhänger stehen nun quer auf der Fahrbahn. Es gibt keine Verletzten. In Richtung Magdeburg sind beide Spuren gesperrt und in Richtung Dresden ist wegen Fahrzeugteilen auf der Fahrbahn eine von zwei Spuren gesperrt.

15.44 Uhr: Winterintermezzo statt Frühling - April frostig und mit Schnee

Der Frühling lässt in Sachsen auf sich warten. Das über Skandinavien liegende Sturmtief "Ulli" hat Ostermontag alle Hoffnungen zunichte gemacht: mit Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt, Windböen und Schauern, die zunehmend als Schnee fallen. "Es ist eine Art Spätwinter mit den für die Jahreszeit kältesten Werten", sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Der Fichtelberg, mit 1.215 Meter die höchste Erhebung im Freistaat, war am Nachmittag wie mit Zucker bestäubt, wie auf Bildern der Webcam zu sehen ist.

Verantwortlich dafür ist die Kaltfront von "Ulli", die drücke direkt Polarluft von Spitzbergen ins Land. "Es geht auf ein Grad zurück." Dazu sind bis zum Abend Sturmböen um die 60 bis 70 Kilometer pro Stunde möglich. "Danach beruhigt sich der Wind", sagte der Meteorologe. Die Nächte werden frostig, tagsüber erreichen die Werte höchstens fünf bis sechs Grad. "Im Tiefland kann schon mal morgens eine Schneedecke vor der Haustür liegen." Oberhalb 700 Meter in den Bergen bleibt die weiße Pracht liegen. Zum Ende der Woche hin werde es etwas milder, aber es bleibe weiter wechselhaft mit Regen- und Graupelschauern.

Blick auf den Fichtelberg am Ostermontag gegen 15.45 Uhr
Blick auf den Fichtelberg am Ostermontag gegen 15.45 Uhr © Screenshot von fichtelberg.panocloud.webcam/

Montag, 5. April, 8.30 Uhr: Regen, Schnee und Sturm ziehen übers Land

Die neue Woche beginnt in Sachsen mit typischem Aprilwetter. Der Himmel am Ostermontag zeigt sich stark bewölkt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Im Tagesverlauf sind Regenschauer und auch teilweise Gewitter möglich. Grund ist eine Kaltfront, die aus Nordskandinavien übers Land zieht. Die Temperaturen sollen sich demnach zwischen 6 und 9 Grad bewegen. In den Mittelgebirgen werden einige Zentimeter Neuschnee in Höhen über 400 Metern erwartet. Der Wind kann in Schauernähe mit bis zu 80 Kilometer pro Stunde wehen.

In der Nacht zum Dienstag sind einzelne Schneeschauer möglich. Die Temperaturen sinken auf bis zu minus 3 Grad, in Bodennähe können es örtlich auch minus 6 Grad werden. Den Tag über muss mit weiteren Schnee- und Graupelschauern gerechnet werden. Es soll nicht wärmer als 7 Grad werden. Bis einschließlich Donnerstag sollen die Temperaturen laut DWD stagnieren und keine 10 Grad erreichen.

Sonntag, 4. April, 8.21 Uhr: Sonnig, aber kalt: So wird das Oster-Wetter

Eine über Sachsen ziehende Wetterfront hat am Samstag für kurze Wintergefühle gesorgt. Aus dicken Wolken fiel mehr Schnee als Regen, wie eine Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig berichtete. Von Westen her breiteten sich aber im Tagesverlauf Lücken aus und die Sonne lugte schon mal durch die Wolken.

Nach einer frostigen Nacht verspricht der Sonntag verbreitet schönes Wetter. "Der Tag wird sonnig, aber kalt", sagte die Meteorologin. Die Höchstwerte erreichen nur zehn Grad, "mit Glück mal elf". Sie empfahl dennoch den Sonntag zur Ostereiersuche, unter dem Einfluss von Hoch "Odette".

"Danach wird es sehr ungemütlich", sagte sie. Sturmtief "Ulli" habe Windböen mit Geschwindigkeiten von 50 bis 65 Kilometer pro Stunde im Gepäck, Richtung Fichtelberg gar mit Tempo 100. Und Regen, der in Schnee übergehe - Winter im Frühling.

Donnerstag, 14.25 Uhr: Viel Sonne und wenige Wolken zu Ostern in Sachsen

Auf ein überwiegend sonniges Osterfest können sich die Menschen in Sachsen freuen. Wie der Deutsche Wetterdienst in Leipzig mitteilte, wird es mit 10 bis 14 Grad jedoch nicht mehr so warm wie in den Tagen zuvor. Denn in der Nacht zum Karfreitag überquert eine schwache Kaltfront die Region, eine nördliche Strömung führt feuchtere und kühlere Luft heran.

Karfreitag: Nach 17 und 21 Grad am Gründonnerstag werden am Karfreitag nur noch Werte zwischen zehn bis zwölf Grad erwartet. Im oberen Bergland wird es kühler und dort sind in der Nacht zum Samstag auch leichte Schneeschauer möglich.

Karsamstag: Der Samstag wird wechselnd bewölkt, in der Oberlausitz regnet es zeitweise leicht. Die Temperaturen liegen zwischen sieben und zehn Grad.

Ostersonntag: Am Sonntag bestimmen wenige Wolken und viel Sonne das Wetter in Sachsen, es wird wieder etwas wärmer.

Ostermontag: In der Nacht zum Montag ist es laut DWD-Prognose zunehmend bewölkt, aber trocken. Die Temperaturen können bis unter den Gefrierpunkt rutschen. Tagsüber sind dann bis zu elf Grad drin. Es ist leichter Regen möglich und es weht mäßiger bis starker Wind. Im Bergland besteht die Gefahr von Sturmböen.

Narzissen blühen am Ufer der Elbe vor der Frauenkirche.
Narzissen blühen am Ufer der Elbe vor der Frauenkirche. © dpa-Zentralbild

Donnerstag, 1. April 6.25 Uhr: Auch am Donnerstag wieder heiter und sonnig

Auch am Donnerstag soll es in weiten Teilen Deutschlands wieder heiter und sonnig werden. Es bleibt überwiegend locker bewölkt, wie der Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte. Im Osten kann es wechselhafter werden, zeitweise auch stark bewölkt. Regenschauer soll es aber nur vereinzelt geben.

Die Tageshöchstwerte liegen laut DWD in Sachsen wieder bei frühlingshaften 17 bis 21 Grad, im oberen Bergland etwas kühler. Am Abend gehen die Temperaturen merklich zurück auf nur noch sechs bis neun Grad. Es gibt böigen Wind.

In der Nacht zum Freitag kühlt es auf vier bis ein Grad ab, gebietsweise leichter Frost in Bodennähe.

Mittwoch, 31. März, 10.20 Uhr: Prognose: So wird das Oster-Wetter in Sachsen

Viel Sonnenschein und strahlend blauer Himmel: Die Karwoche gibt vielerorts bereits einen Vorgeschmack auf die warme Jahreszeit. Doch spätestens zum Osterwochenende ist erstmal Schluss mit den sommerlichen Temperaturen. Zwölf bis 16 Grad sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Samstag und Sonntag voraus. "Schlecht wird das Wetter an Ostern aber nicht", sagte ein DWD-Meteorologe am Dienstag in Offenbach. Denn in den meisten Regionen bleibe es trocken.

In Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen wird das Osterwochenende nach Prognose der Wetterexperten bewölkt. Insbesondere am Karfreitag erreichen die Temperaturen demnach nur noch Werte um 14 Grad. In den Nächten kann es leichte Minusgrade geben.

Mit dem Osterspaziergang sollte allerdings nicht bis Montag gewartet werden - dann kündigt sich nämlich ein neues Tief mit dichten Wolken, Regen und weiterer Abkühlung an, so die DWD-Meteorologen. Auch die Schneefallgrenze werde dann deutlich sinken.

Dienstag, 30. März, 7.20 Uhr: Bis zu 23 Grad in Sachsen möglich

Viel Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen werden am Dienstag in ganz Deutschland erwartet. Die Höchsttemperaturen liegen bei 19 bis 25 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. In Sachsen sind bis zu 23 Grad drin, im Bergland bis zu 20 Grad.

Gebietsweise können hohe Schleierwolken auftreten, es gibt schwachen Wind aus unterschiedlichen Richtungen.

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In der Nacht zum Mittwoch ist es laut DWD gering bewölkt oder klar. Regnen soll es nicht, dafür gibt es örtlich Nebel. Die Tiefsttemperaturen liegen bei 10 bis 1 Grad. In ungünstigen Lagen kann es erneut leichten Frost geben.

Mit Blick auf die Feiertage wird es in Sachsen kühler als an den Vortagen. Am Karfreitag liegen die Temperaturen zwischen zwölf und 14 Grad, örtlich sind einzelne Schauer möglich. Samstag wird es laut DWD-Prognosen noch etwas kühler.

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