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Sachsen

Starkregen und Sturmböen in Sachsen erwartet

Am Mittwochnachmittag kann es in Sachsen kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen geben. Alle Infos zur Wetterlage im Newsblog.

Die Menschen in Sachsen müssen sich am Mittwoch auf kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einstellen.
Die Menschen in Sachsen müssen sich am Mittwoch auf kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einstellen. © dpa

Wetter in Deutschland und Sachsen - das Wichtigste in Kürze:

Mittwoch, 7.01 Uhr: Starkregen und Sturmböen in Sachsen erwartet

Die Menschen in Sachsen müssen sich am Mittwoch auf kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einstellen. Während es am Morgen voraussichtlich noch kaum Schauer im Freistaat gibt, ist ab dem Nachmittag örtlich mit unwetterartigen Niederschlagsmengen bis zu 40 Litern pro Quadratmeter zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagte. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 27 Grad. Die Nacht zu Donnerstag bleibt bedeckt mit örtlichen Schauern. Bei schwachem Wind aus südwestlicher Richtung sinken die Temperaturen auf 17 bis 12 Grad.

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Dienstag, 9.12 Uhr: Erst Nebel, dann Sonne und später Gewitter in Sachsen erwartet

In Sachsen werden für Dienstag erst gebietsweise Nebel, dann Sonne und nachts Gewitter erwartet. Bei schwachem Ost- bis Südostwind liegen die Höchstwerte am Tag zwischen 23 und 26 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagte. In den höheren Lagen ist mit 19 bis 23 Grad zu rechnen. In der Nacht zum Mittwoch ziehen laut DWD dann dichte Wolken sowie einzelne Schauer und Gewitter auf. Nur östlich der Elbe bleibt es voraussichtlich trocken. Bei böig auffrischendem Wind liegen die Tiefstwerte in der Nacht zwischen 16 und 10 Grad.

Montag, 8.35 Uhr: Spätsommerwetter in Sachsen erwartet

In Sachsen wird am Montag ruhiges Spätsommerwetter erwartet. Bei schwachem Wind liegen die Höchstwerte zwischen 21 und 23 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. In den höheren Lagen wird es voraussichtlich etwas kühler und bei wechselnder bis starker Bewölkung bleibt es trocken. In der Nacht zu Dienstag kann es gebietsweise zu Nebel kommen. Die Temperaturen sollen auf 7 bis 13 Grad sinken.

Am Montag zeigte sich vielerorts die Sonne.
Am Montag zeigte sich vielerorts die Sonne. © Kira Hofmann/dpa

15.43 Uhr: Warnungen vor starkem Gewitter für Teile Sachsens

Für mehrere Kreise in Sachsen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) Warnungen der Stufe 2 vor starkem Gewitter herausgegeben. Betroffen sind der Kreis Meißen, der Kreis Bautzen, Dresden sowie der Erzgebirgskreis. Die Warnungen gelten zunächst bis 16.30 Uhr. Örtlich sind Starkregen mit Mengen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter möglich sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h.

Freitag, 11.07 Uhr: DWD warnt vor Gewittern: So wird das Wetter am Wochenende

Wolken und Regenschauer ziehen am Wochenende über Sachsen hinweg. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, ist am Freitag ab den Nachmittagsstunden vor allem vom Erzgebirge ausgehend vermehrt mit lokalen Gewittern zu rechnen. Dabei bestehe auch die Gefahr von Starkregen. Zuvor werden es aber nochmals spätsommerliche 24 bis 27 Grad.

Auch am Samstag sind gebietsweise Schauer und Gewitter möglich bei Höchstwerten von 23 bis 25 Grad. Örtlich sind Starkregen und Hagel sowie stürmische Böen möglich. In der Nacht zum Sonntag lassen die Niederschläge laut der Meteorologen nach. Es ist jedoch zunächst stark bewölkt bei Temperaturen zwischen 21 und 24 Grad.

Blick bei Sonnenschein und blauem Himmel über die Elbe auf die Albrechtsburg und den Dom der Kreisstadt Meißen.
Blick bei Sonnenschein und blauem Himmel über die Elbe auf die Albrechtsburg und den Dom der Kreisstadt Meißen. © dpa-Zentralbild

Sonntag, 14.15 Uhr: Spätsommerwetter zum Wochenstart

Deutschland bleibt das sonnige, warme Spätsommerwetter auch in der neuen Woche erhalten. In einigen Regionen erreichen die Temperaturen fast die 30-Grad-Marke. Dazu bleibt es überwiegend trocken. Verantwortlich für die schönen Tage ist ein Hochdruckgebiet namens Hermelinde. "Es bestimmt weiter das Wetter", sagt Meteorologin Sabine Krüger vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Allerdings erwartet sie auch ein paar "Schönheitsfehler".

Die bestehen am Montag in Wolken, die über dem Norden und über den Mittelgebirgen aufziehen können. Dann fallen dort eventuell auch ein paar Regentropfen. Die Temperaturen schwanken zwischen 22 und 28 Grad. Im Südwesten wird es der Vorhersage zufolge am wärmsten. Die Zweiteilung bei den Temperaturen zwischen dem etwas kühleren Norden einschließlich der Ostsee und dem wärmeren Süden des Landes soll auch am Dienstag bestehen bleiben. Verbreitet muss sich die Sonne erst gegen Wolken durchsetzen. An den Alpen können sich örtlich Schauer und kleine Gewitter bilden.

Der Mittwoch hat Chancen, der wärmste Tag der Woche zu werden. Der DWD erwartet am Oberrhein Temperaturen bis zu 29 Grad. Ob das Spätsommerwetter noch länger hält, ist unklar. Von Westen her deute sich ein Wechsel an, so die Meteorologin.

Samstag, 11.00 Uhr: Wetter am letzten Ferienwochenende heiter bis wolkig

Zum letzten Ferienwochenende in Sachsen soll das Wetter am Wochenende heiter bis wolkig werden. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag sagte, sei ein ruhiges Spätsommerwetter zu erwarten.

Am Samstag wird das Wetter heiter bis wolkig. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 22 und 24 Grad.

Auch am Sonntag ist morgens ortsweise mit tiefen Wolken sowie Nebel zu rechnen. Nach Nebelauflösung wird das Wetter teils bewölkt, teils sonnig erwartet. Es soll überwiegend trocken bleiben. Nur im Bergland besteht nachmittags ein geringes Regenrisiko. Die Tageshöchsttemperatur wird zwischen 21 und 24 Grad erwartet.

Passend zum guten Wetter sind einige Freibäder im Freistaat aus dem frühzeitigen Saisonende zurückgekehrt. Dresden etwa hat seine Freibäder erneut geöffnet, nachdem diese wegen des verregneten Wetters schon ihre Saison beendet hatten. Geöffnet sind unter anderem das Naturbad Mockritz und das Waldbad Langebrück.

Leipzig hat dagegen auf eine Saison-Verlängerung verzichtet. Nur das Schreberbad ist dort geöffnet. "23 Grad Celsius sind als Außentemperatur für die einen viel, den anderen ist es zu frisch", sagte ein Sprecher der Leipziger Unternehmensgruppe. Für wirklich volle Freibäder brauche es längere Hitzephasen. "Dafür war dieser Sommer einfach nicht geeignet."

Freitag, 18.25 Uhr: Sonniger Spätsommer in Sachsen

Auf ein freundliches Spätsommerwetter können sich die Sachsen am Wochenende freuen. Wie der Deutsche Wetterdienst in Leipzig mitteilte, kommt mit einer nordwestlichen Strömung mäßig warme bis warme Meeresluft in den Freistaat. Bis zum Wochenanfang gibt es viel Sonnenschein, aber auch Wolken. Es wird warm, zudem bleibt es regenfrei. Nachts zieht Nebel auf, der sich in den Vormittagsstunden auflöst.

Der Vorhersage zufolge werden am Samstag und Sonntag 21 bis 24 Grad erwartet, im Bergland bis 21 Grad.

Dienstag, 12.00 Uhr: Regen zieht langsam aus Sachsen ab

Die Menschen in Ostsachsen müssen am Dienstag erneut mit schauerartigem Regen rechnen. Erst ab dem Nachmittag wird es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) von der Leipziger Tieflandsbucht her freundlicher und häufig trocken. In der Nacht ziehen die Regenfelder dann ab, sodass es am Mittwoch verbreitet trocken ist. Die Temperaturen steigen auf 19 bis 23 Grad. Am Donnerstag kommt dann auch wieder vermehrt die Sonne zum Vorschein. Es wird mit 22 bis 24 Grad nochmal etwas wärmer.

Montag, 8.23 Uhr: Viel zu viel Regen im Sommer

Sachsen hat einen Sommer mit rekordverdächtigen Niederschlägen abbekommen. Es gab so viel Regen, wie 67 Jahre lang nicht mehr. Und auch in Deutschland war es zu nass. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt an diesem Montag seine vorläufige Bilanz des Sommers 2021 vor. Bisher zeichnet sich ab, dass es von Anfang Juni bis Ende August zusammengenommen deutlich zu viel geregnet hat. Allein im Juli waren rund 40 Prozent mehr Niederschläge verzeichnet worden als es im Vergleich zum Schnitt der Vergleichsjahre von 1961 bis 1990 zu erwarten gewesen wäre, wie es in der Monatsbilanz des DWD heißt.

Immer wieder gab es Unwetter mit Stark- und Extremregen, bis hin zu den enormen Niederschlagsmengen, die die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein Westfalen Mitte Juli auslösten - ein Jahrhundertereignis, wie der DWD bilanzierte. Die verheerenden Fluten kosteten mehr als 180 Menschen das Leben und richteten riesige Schäden an.

Bei der Temperatur und der Sonnenscheindauer liegt der Sommer 2021 wohl dagegen ungefähr im Normbereich - auch wenn der August derzeit eher kühl seinem Ende entgegen geht. Den Schnitt rettete vor allem der Juni, nach der vorläufigen DWD-Bilanz der drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Die Hitzewelle Ende des Monats ist schon fast vergessen, die Temperaturen stiegen teils über die 35-Grad-Marke. In Tropennächten blieb es vielerorts wärmer als 20 Grad. Doch auch der Juni war bereits zu nass, Starkregen sorgte nach Gewittern für lokale Überschwemmungen.

Sonntag, 8.20 Uhr: Regen und Kälte erschweren sächsischen Bauern die Ernte

Anhaltender Regen und ein kühler Sommer erschweren sächsischen Landwirten die Ernte. Das schlechte Wetter führe dazu, dass die Bauern im Freistaat nur schleppend vorankommen und es auf matschigen Äckern ständig zu Verzögerungen komme, sagte ein Sprecher des Sächsischen Landesbauernverbands in Dresden. Nach vorläufigen Zahlen des Statistisches Landesamts reduzierten sich die Erträge beim Roggen im Vergleich zum besseren Erntejahr 2020 um 23 Prozent. Bei der Sommergerste seien es 14 Prozent weniger gewesen. Und mit 7 Prozent Rückgang erzielte der Raps demnach sogar das schlechteste Ergebnis seit zehn Jahren.

"Wir haben zum Ernteauftakt im Juli gute Erwartungen gehabt, kurz danach begann dann der permanente Regen", so der Verbandssprecher. Nach Informationen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) regnete es in Sachsen im Juli deutlich mehr, als es für den Sommermonat üblich ist. Zudem sei 2021 anders als die Vorjahre: Waren etwa 2018 und 2019 im Schnitt eher trocken und 2020 eher unauffällig, so ist dieses Jahr im Vergleich feuchter.

Im Freistaat lässt sich nach Angaben des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums beobachten, dass sich die Wahrscheinlichkeit von Extremwetterereignisse "signifikant erhöht" hat. "Dies ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Klimawandel zurückzuführen und stellt die Landwirtschaft vor zunehmende Herausforderungen", sagte ein Sprecher.

15.48 Uhr: Warnung vor Hochwasser in Sachsen

Das Tiefdruckgebiet „Nick“ bringt viel Regen nach Sachsen. Damit steigt die Hochwassergefährdung in den sächsischen Flussgebieten an. Das teilte das Landeshochwasserzentrum des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie am Freitag mit. Die Regengüsse am Wochenende erhöhen insbesondere die Hochwassergefährdung für kleine Flussgebiete, die sehr schnell auf intensiven Regen reagieren können. Zur Einordnung: In kleinen Fluss-Einzugsgebieten ist die Zeitspanne zwischen dem auslösenden Starkregen und dem Anstieg der Wasserstände in den Flüssen sehr kurz, teilweise weniger als eine Stunde. Im Extremfall steigt der sogenannte Hochwasserabfluss fast zeitgleich mit dem Einsetzen des Niederschlags an. Experten sprechen dann von einer Sturzflut.

Ab Montag soll es noch einmal mehr Niederschlag geben. Bis Mitte der kommenden Woche wird einiges an Wasser zusammenkommen, sodass auch an den größeren Flüssen ein moderates Hochwasser nicht ausgeschlossen werden kann. Das Landeshochwasserzentrum gibt für die größeren Flüsse pegelbezogene Wasserstandsvorhersagen mit einer Reichweite von ein bis zwei, für die Elbe bis drei Tage in die Zukunft heraus, die die weitere Entwicklung dann ab Montag einschätzbar machen.

Am Freitagnachmittag liegt der Pegel der Elbe noch bei 1,51 Meter. In der Sekunde fließen über 200 Kubikmeter ab. Die erste Warnstufe liegt bei Pegel Dresden vier Meter. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Webseite des Hochwasserzentrums Sachsen.

Freitag, 27. August, 6.35 Uhr: Viel Regen am Wochenende in Sachsen

Ein großes Regengebiet zieht am Freitag über den Freistaat, das schon am Vormittag wiederholt Schauer bringt. Ab den Mittagsstunden verstärkt sich der Regen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) nochmals, teils gibt es Gewitter mit Starkregen. Die Meteorologen rechnen mit Regenmengen zwischen 20 und 30 Litern pro Quadratmeter. Dabei ist es mit Temperaturen zwischen 15 und 17 Grad vergleichsweise kühl.

Auch am Samstag muss immer wieder mit Schauern gerechnet werden, Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Besonders verregnet wird der Sonntag: Von Norden her schauerartiger Regen auf, der mehrere Stunden anhalten kann. Dabei sind erneut Regenmengen von 20 bis 30 Liter je Quadratmeter möglich. Es bleibt bei 16 bis 20 Grad vergleichsweise kühl.

Einen Regenschirm sollte man am Wochenende besser dabei haben.
Einen Regenschirm sollte man am Wochenende besser dabei haben. © dpa/Sebastian Gollnow

Mittwoch, 25. August, 8.20 Uhr: Nach Dauerregen: So wird das Wetter in Sachsen

Die Menschen in Sachsen können sich über einen verbreitet sonnigen Start in den Mittwoch freuen. Bis zum Mittag bleibt es heiter, in der zweiten Tageshälfte ziehen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) von Norden her Wolken auf. Es bleibt aber trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 22 Grad. Am Donnerstag regnet es wiederholt, einzelne Gewitter sind möglich. Es wird mit 17 bis 19 Grad wieder etwas kühler.

15.58 Uhr: Sonne und herbstliches Wetter nach überdurchschnittlich viel Regen

Nachdem Tief Manfred zu Beginn der Woche vor allem im Osten des Landes für überdurchschnittlich viel Regen gesorgt hat, lässt sich am Dienstag die Sonne in einigen Teilen Deutschlands blicken. Bei Höchstwerten von bis zu 24 Grad bleibt es "freundlich mit häufigem Sonnenschein oder nur lockeren Quellwolken und trocken", wie wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach mitteilte. Nur im Südosten sei weiterhin mit Wolken und Regenschauern zu rechnen.

Lokal drohten am Montag in Sachsen und Thüringen sowie der Südhälfte Brandenburgs und Sachsen-Anhalt Überflutungen. Auch von Rheinland-Pfalz bis nach Bayern und weiter südlich traten einzelne Schauer und Gewitter auf. Bereits in der Nacht auf Montag habe es viel Regen und gebietsweise heftige Gewitter gegeben.

Ab Mittwoch soll es dann im Norden regnen, während es in der Mitte und im Süden des Landes größtenteils trocken bleibt. Ab Donnerstag steht laut den Meteorologen dann landesweit mit schauerartigen Regenfällen und kurzen Gewitter und Höchstwerten von 17 bis 22 Grad "ein frühherbstliches Wetter auf der Tagesordnung".

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14.35 Uhr: Rund 50 Feuerwehreinsätze bei Dauerregen im Kreis Leipzig

Zu rund 50 Einsätzen musste die Feuerwehr im Landkreis Leipzig im Norden Sachsens nach stundenlangem Dauerregen ausrücken. Vor allem die Bereiche Rötha, Böhlen, Großpösna und Lossatal waren betroffen. Dort pumpten die Einsatzkräfte vollgelaufene Keller leer und beseitigten entwurzelte Straßenbäume, wie der Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes, Mike Köhler, am Montag in Borna berichtete. Verletzte habe es nicht gegeben. "Wir haben noch Glück gehabt", sagte der Sprecher. "Gemessen an dem, was wir erwartet haben, ist es ruhig abgegangen."

Mit 118 Liter je Quadratmeter fiel laut Deutschem Wetterdienst der meiste Regen jedoch in Belgershain. Die normale durchschnittliche Niederschlagsmenge im Monat August liege im Raum Leipzig und das südliche Sachsen-Anhalt bei etwa 60 Liter je Quadratmeter, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. Das Regengebiet werde in Richtung Ostsachsen abziehen. Allerdings sollen die Niederschlagsmengen mit etwa 20 bis 30 Liter je Quadratmeter dort nicht mehr so hoch ausfallen.

14.03 Uhr: 100 Liter pro Quadramter Regen prasseln bei Leipzig nieder

Dauerregen über Ostdeutschland: Aber wie viel hat es eigentlich am Sonntag und in der Nacht zum Montag geregnet? Das schlüsseln die Meteorologen des Deutschen Wetterdienst (DWD) auf. Einzelne heftige Gewitter wuchsen demnach in der vergangenen Nacht zu einem großen zusammenhängenden Regengebiet über dem Osten Deutschland zusammen. Die Niederschläge halten aktuell an und verlagern sich kaum. Diese würden oftmals schauerartig verstärkt, wodurch fünf bis zehn Liter pro Quadratmeter in der Stunde, örtlich auch 15 Liter pro Quadratmeter zusammenkämen.

Besonders ergiebig waren die Regenfälle in der vergangenen Nacht in Teilen Thüringens. „In manchen Regionen Thüringens entsprechen die Niederschläge ungefähr der Monatssumme für den August“, sagte ein Meteorologe des DWD am Montag. So seien beispielsweise im Sömmerdaer Ortsteil Frohndorf von Sonntagmorgen bis Montagmorgen rund 78 Liter pro Quadratmeter Regen vom Himmel gefallen. Spitzenreiter war Wettin-Löbejün-Neutz, nördlich von Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt, wo beachtliche 113 Liter pro Quadratmeter vom Himmel kamen. Spitzenreiter in Sachsen war dem Bericht zufolge offenbar Belgershain, südöstlich von Leipzig. Hier prasselten knapp 100 Liter pro Quadratmeter nieder.

Die DWD-Meteorologen geben aber Hoffnung, was den anhaltenden Regen betrifft: „Am Abend schwächen sich die Niederschläge deutlich ab und verlagern sich zunehmend in Richtung Erzgebirge und Oberlausitz“, schreiben die Experten. Die aktuellen Unwetterwarnungen gelten zunächst bis 18 Uhr am Abend.

11.43 Uhr: Mehrere Feuerwehreinsätze in Leipzig am Sonntagabend

Die Feuerwehren im Landkreis Leipzig mussten am Sonntagabend wegen starker Regenfälle zu mehreren Einsätzen ausrücken. In Großpösna wurden laut „Leipziger Volkszeitung“ mehrere Keller leergepumpt, in Espenhain musste eine Unterführung gesperrt werden. Insgesamt wurden die Feuerwehren in Leipzig sowie im Landkreis zu 40 Einsätzen gerufen.

10.03 Uhr: Dauerregen in Sachsen: Hier gilt jetzt Warnstufe Rot

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwettern mit heftigem Regen in weiten Teilen Sachsens. Aktuell gilt für folgende Kreise Warnstufe Rot (amtliche Unwetterwarnung):

  • Nordsachsen
  • Stadt und Kreis Leipzig
  • Mittelsachsen
  • Zwickau
  • Kreis Meißen

Die Warnungen gelten zunächst bis heute Abend um 18 Uhr. Für den übrigen Freistaat gelten derzeit Warnungen der Stufe 2 vor markantem Wetter.

In mehreren Kreisen in Sachsen gelten Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
In mehreren Kreisen in Sachsen gelten Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). © Screenshot DWD

Montag, 23. August, 6.15 Uhr: Starke Gewitter und Dauerregen in Teilen Sachsens

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnung vom Wochenende aktualisiert. Demnach könnte es auch im Laufe des Montags zeitweise und örtlich ungemütlich werden. Bevorzugt im Süden und Osten des Landes seien einzelne kräftige Gewitter mit Starkregen möglich, Regenmengen zwischen 25 l/m² innerhalb einer Stunde, lokal bis 40 l/m² würden erwartet, heißt es in der DWD-Tagesvorschau.

Zu den Gewittern können sich auch Sturmböen bis zu 70 km/h und Hagel gesellen. Auch anhaltender Dauerregen sei möglich. Bis zum Abend können teils bis zu 60 l/m² Regen fallen, gebietsweise auch bis 90 l/m².

Die Temperaturen liegen zwischen 16 und 19 Grad, in den Bergen bei 14 bis 17 Grad. Die gute Nachricht: Voraussichtlich am Dienstag wird sich die Wetterlage beruhigen und das momentan feucht-warme Luft nach Sachsen bringende Tief vorbeiziehen.

Sonntag, 22. August, 12.55 Uhr: Große Regenmengen in östlichen Bundesländern erwartet

Die neue Woche beginnt in Deutschland regnerisch - in einigen Gegenden auch mit besonders viel Niederschlag. In einem Gebiet im Osten vom nördlichen Thüringen und Sachsen über Sachsen-Anhalt bis in den Berliner Raum werden bis zum Montagnachmittag größere Regenmengen erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag in Offenbach mitteilte.

40 bis 70 Liter pro Quadratmeter könnten dort zwischen Sonntagabend und Montagnachmittag niedergehen. Diese Menge Niederschlag falle in diesen Regionen normalerweise im gesamten Monat August. Örtlich seien auch bis zu 100 Liter pro Quadratmeter Regen möglich. Örtlich könnten deshalb Keller volllaufen oder Straßen überflutet werden.

Nach einem kurzen Sommerauftritt mit viel Sonne am Samstag trübt sich das Wetter zu Wochenbeginn insgesamt ein. Während für den Westen und Südwesten am Montag nur vereinzelt Schauer und Gewitter vorhergesagt sind, müssen sich die Menschen vor allem im Osten und Südosten auf mehr Regen einstellen. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 24 Grad Celsius.

Für Dienstag ist aber bereits Wetterbesserung in Sicht. Bei ähnlichen Temperaturen wird es der Vorhersage des DWD zufolge dann weitgehend heiter und wolkig, die Regenwolken sollen dann abgezogen sein.

Samstag, 21. August, 17.20 Uhr: Erneut Gewitter, Sturm und Starkregen erwartet

Nach viel Sonnenschein bei sommerlichen 25 bis 30 Grad am Samstag bringt Tief "Manfred" ab der Nacht zu Sonntag schauerartige Regenfälle und zum Teil kräftige Gewitter in die Westhälfte Deutschlands. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, verlagert sich "Manfred" im Tagesverlauf über Norddeutschland hinweg ostwärts. "Damit weiten sich auch Schauer und Gewitter am Sonntag auf weite Teile des Landes aus."

Nach Angaben des DWD dürfte es später dann zwei Schwerpunkte geben: Zum einen rechnen die Meteorologen im Südosten mit Gewittern, die neben Starkregen und schweren Sturmböen auch heftigen Hagel bringen können. Zum anderen rückten nach aktuellem Stand Teile des Nordens und Ostens, besonders die Regionen vom östlichen und südlichen Niedersachsen über Sachsen-Anhalt bis nach Brandenburg und Berlin, in den Fokus. Dort sei neben kräftigen Gewittern auch mit länger andauernden Regenfällen zu rechnen.

Für Sachsen prognostiziert der DWD am Sonntagvormittag von Südwesten her einzelnen Gewitter. Am Nachmittag und Abend sind zeitweise starke Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel möglich.

Dabei können bis Montag nach der DWD-Prognose stellenweise 50 bis 80 Liter pro Quadratmeter fallen. Lokal seien auch noch höhere Mengen nicht ausgeschlossen. "Wie sich die Lage genau entwickelt, ist im Moment allerdings noch unsicher", hieß es.

Zum Wochenstart sollen die Regenfälle allmählich nachlassen und sich langsam südwärts verlagern. Das Temperaturniveau wird wieder in den nur mäßig-warmen Bereich abrutschen. Erwartet der DWD am Sonntag vereinzelt noch einmal bis zu 26 Grad, ist am Montag wohl bei maximal 23 Grad Schluss.

17.55 Uhr: Flutwelle in Höllentalklamm - Zahl der Opfer unklar

Eine Flutwelle soll in der Höllentalklamm am Fuß der Zugspitze mehrere Menschen mitgerissen haben. Derzeit laufe ein Rettungseinsatz der Bergwacht, die mehrere Menschen aus dem Wasser berge, teilte die Polizei mit. Weitere Personen sollen noch vermisst sein. Starker Regen hatte am Montagnachmittag in der Höllentalklamm im Zugspitz-Massiv bei Grainau die Flutwelle ausgelöst.

"Wir wissen noch nicht, ob Menschen zu Schaden gekommen sind", sagte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Stefan Sonntag. Augenzeugen hätten berichtet, dass Menschen ins Wasser geraten sein könnten. Offensichtlich sei eine Brücke von den Fluten weggerissen worden. Auf dieser Brücke sollen sich den Beobachtern zufolge Wanderer befunden haben. Bei der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen würden nun die Maßnahmen koordiniert. Neben etlichen Streifenfahrzeugen aus der Region sei auch ein Polizeihubschrauber angefordert worden. Rund 100 Helfer seien im Einsatz, hieß es.

Vor einem Jahr hatten schwere Unwetter den Weg durch die Höllentalklamm unpassierbar gemacht. Gut 60 Bergwanderer saßen auf der Höllentalangerhütte fest und wurden schließlich mit Hubschraubern ausgeflogen. Die spektakuläre Landschaft der Höllentalklamm bei Garmisch-Partenkirchen mit Wasserfällen und steilen Felswänden zieht alljährlich Zehntausende Schaulustige an. Die Klamm war 1902 bis 1905 erschlossen worden. Damals boomte der Alpentourismus.

Montag, 16. August, 12.42 Uhr: Hier sind in Sachsen Schauer und Gewitter möglich

In Sachsen müssen sich die Menschen ab dem Nachmittag auf Schauer und Gewitter einstellen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Im Lausitzer Bergland sind kräftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel möglich. Auch im Osterzgebirge drohen Gewitter und Sturmböen. Gegen Abend nimmt die Bewölkung im gesamten Freistaat zu, es ist mit von Nordwesten aufkommendem schauerartigem Regen zu rechnen.

Auch am Dienstag müsse den DWD-Meteorologen zufolge gelegentlich mit Schauern gerechnet werden. Am Mittwoch gebe es zwar viele Wolken und örtlichen Regen, meist bleibe es jedoch trocken. Die Temperaturen steigen auf bis zu 20 Grad am Dienstag, am Mittwoch bis 22 Grad.

Vögel sind nach Sonnenaufgang am Himmel in der Luft.
Vögel sind nach Sonnenaufgang am Himmel in der Luft. © dpa

14.14 Uhr: Schäden von 70 Millionen Euro nach Hochwasser in Sächsischer Schweiz

Das Juli-Hochwasser hat in der Sächsischen Schweiz Schäden in Höhe von rund 70 Millionen Euro angerichtet. Das sei das Ergebnis einer ersten Bilanz der betroffenen Städte und des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, teilte das Landratsamt in Pirna am Freitag mit. Nach heftigem Starkregen am 17. und 18. Juli war es vor allem in Reinhardtsdorf-Schöna, Bad Schandau, Gohrisch, Hohnstein und Sebnitz zu Überschwemmungen gekommen. Dabei wurden unter anderem Straßen, Trink- und Abwasseranlagen sowie Gebäude beschädigt. Mit rund 40 Millionen Euro entfalle der Großteil der Schadenssumme auf Reinhardtsdorf-Schöna. Derzeit würden zwischen Bund und Land Details zu den zugesagten Sofort- und Wiederaufbauhilfen geklärt.

11.25 Uhr: Ermittlungsverfahren gegen Landrat wegen fahrlässiger Tötung

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Landrat des von der Flutkatastrophe besonders betroffenen Landkreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler (CDU), eingeleitet. Es gehe um den Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen am Abend des Hochwassers vom 14. Juli, teilte die Behörde am Freitag mit. Der Anfangsverdacht richte sich gegen den Landrat, weil dieser laut Gesetzeslage "möglicherweise die Einsatzleitung und alleinige Entscheidungsgewalt hatte".

Das Verfahren richte sich zudem gegen ein weiteres Mitglied des Krisenstabs, das nach den derzeitigen Erkenntnissen die Einsatzleitung "zumindest zeitweise übernommen hatte", erklärte die Staatsanwaltschaft weiter. Es hätten sich "zureichende tatsächliche Anhaltspunkte" dafür ergeben, dass am 14. Juli ab etwa 20.30 Uhr Gefahrenwarnungen und möglicherweise auch Evakuierungen geboten gewesen wären. "Dies - so der Anfangsverdacht - dürfte in einer als fahrlässig vorwerfbaren Begehungsweise offenbar nicht, nicht in der gebotenen Deutlichkeit oder nur verspätet erfolgt sein."

Extremer Starkregen hatte am 14. und 15. Juli an der Ahr im Norden von Rheinland-Pfalz eine Flutwelle ausgelöst und weite Teile des Tals unter Wasser gesetzt. Rund 42 000 Menschen sind von den Folgen des Hochwassers betroffen. Die Zahl der Todesopfer inm Ahrtal liegt mittlerweile bei 141, noch immer werden 17 Menschen vermisst.

Die Staatsanwaltschaft Koblenz teilte weiter mit, es bestehe der Anfangsverdacht, dass ein entsprechendes Unterlassen jedenfalls für einen Teil der Todesfälle und der entstandenen Personenverletzungen "(mit)ursächlich" geworden sei. Eine Auswertung von Todesermittlungsverfahren zu Flutopfern habe ergeben, dass sich die Todesfälle überwiegend flussabwärts von Ahrbrück aus mit einem großen Schwerpunkt in der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ereignet hätten.

Vor der Eröffnung des Ermittlungsverfahrens hatte die Staatsanwaltschaft eine Mail-Adresse für die Sammlung von Hinweisen zur Flutkatastrophe an der Ahr eingerichtet. Im Kern geht es unter anderem darum, ob Warnungen zu spät erfolgt sind. Landrat Pföhler hatte eigentlich für Freitagvormittag zu einem Pressetermin zur aktuellen Situation eingeladen. Dieser Termin wurde kurzfristig abgesagt.

Freitag, 11 Uhr: DRK Sachsen schickt weitere Helfer in Flutregion

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat am Freitagmorgen von Dresden aus weitere Helfer nach Rheinland-Pfalz in die Flutregion entsandt. Bei einer Katastrophe dieser Dimension müsse man einen langen Atem haben - wie bei einem Marathon, sagte der stellvertretende Krisenmanager des sächsischen Landesverbands, Lars Wertmann, der Deutschen Presse-Agentur. Zwei Mannschaftsbusse mit insgesamt 15 Helfern seien auf dem Weg nach Grafschaft (Kreis Ahrweiler).

In der Gemeinde Grafschaft steht seit kurzem ein großes Versorgungszentrum. Bis zu 10.000 warme Mahlzeiten werden dort täglich laut DRK-Bundesverband gekocht. In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind demnach mehr als 1400 eigene Helfer aus dem ganzen Bundesgebiet im Einsatz. Ungefähr 75 Helfer stammen vom DRK Sachsen, wie Krisenmanager Wertmann sagte.

15.45 Uhr: Zahl der Toten im Ahrtal weiter gestiegen

Die Zahl der Menschen, die bei der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal ums Leben kamen, ist am Mittwoch auf 141 gestiegen. 115 Tote seien identifiziert, sagte Florian Stadtfeld vom Polizeipräsidium Koblenz in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Weiterhin vermisst würden 17 Menschen. Am Dienstag hatte die Zahl der Toten noch 139 betragen.

Extremer Starkregen hatte am 14. und 15. Juli an der Ahr im Norden von Rheinland-Pfalz eine Flutwelle ausgelöst und weite Teile des Tals unter Wasser gesetzt. Rund 42.000 Menschen sind von den Folgen des Hochwassers betroffen.

Stadtfeld berichtete, am Mittwoch seien 70 Einsatzkräfte im Bereich Campingplatz Stahlhütte in Dorsel zum intensiven Absuchen des gesamten Areals in Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk unterwegs. Zudem seien Wasserwerfer von Ahrweiler bis Mayschoß im Einsatz: Um die Bevölkerung mit Brauchwasser zu versorgen und um die Staubentwicklung beim Abriss von Gebäuden zu verhindern.

Immer wieder komme es "zur Freischwemmung" von Waffen, Munition und Sprengkörpern aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier sei Vorsicht geboten - und man solle dann sofort die Polizei verständigen, sagte Stadtfeld.

Mittwoch, 4. August, 7.13 Uhr: Schauer und Gewitter in Sachsen - Unwetter mit Starkregen möglich

Dichte Wolken am Himmel über Sachsen sorgen in den kommenden Tagen immer wieder für Schauer und örtliche Gewitter. Diese können am Mittwoch mancherorts mit Starkregen und Windböen kräftig ausfallen, wie der Deutsche Wetterdienst am Mittwochmorgen mitteilte. Eng begrenze Unwetter durch heftigen Starkregen seien nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen steigen auf bis zu 24 Grad, im Bergland liegen sie zwischen 16 und 21 Grad.

Auch am Donnerstag und Freitag kommt es den DWD-Meteorologen zufolge mancherorts erneut zu Schauern und Gewittern bei Temperaturen bis zu 25 Grad.

14.21 Uhr: Bundesregierung erwartet mehr als 6 Milliarden Euro Hochwasserschäden

Bundesfinanzminister Olaf Scholz geht davon aus, dass der Wiederaufbau nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mehr als sechs Milliarden Euro kosten kann. In etwa diese Summe sei bisher für die Wiederaufbauarbeiten nach der letzten großen Hochwasserkatastrophe im Jahre 2013 ausgegeben worden, sagte der SPD-Kanzlerkandidat am Dienstag bei einem Besuch im hart getroffenen Stolberg bei Aachen. Doch die Schäden in NRW und Rheinland-Pfalz überträfen wahrscheinlich das Ausmaß dessen, was damals in elf Bundesländern zu verzeichnen gewesen sei.

"Wir wollen allen helfen beim Wiederaufbau, beim Ersatz der Schäden - und darum geht es ja auch um Milliarden", sagte Scholz. Was niemand wieder gut machen könne, seien dagegen die zerstörten Leben, die zerstörte Gesundheit und alles das, was die Katastrophe in den Herzen und Köpfen der Menschen angerichtet habe. "Aber das, was man mit Geld in Ordnung bringen kann, das werden wir mit Geld in Ordnung bringen."

Das Bundeskabinett werde am Mittwoch über Erleichterungen für die betroffenen Unternehmen entscheiden. Noch vor der Bundestagswahl soll außerdem ein Gesetz verabschiedet werden, das die Weichen für den Wiederaufbau stellt.

Bundesfinanzminister Scholz besuchte die Hochwassergebiete in Nordrhein-Westfalen - wie hier Gemünd an der Urft.
Bundesfinanzminister Scholz besuchte die Hochwassergebiete in Nordrhein-Westfalen - wie hier Gemünd an der Urft. © Oliver Berg/dpa

8.28 Uhr: Starkregen für Kreis Ahrweiler vorhergesagt

Für den von der Hochwasserkatastrophe stark betroffenen Kreis Ahrweiler hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Dienstag Starkregen vorhergesagt. In sechs Stunden kann es bis zu 35 Liter pro Quadratmeter regnen, wie der DWD auf seiner Website am Morgen mitteilte. Die Wetterwarnung gelte am Dienstag von 9.00 bis 17.00 Uhr.

Der Kreis Ahrweiler war bei der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz besonders betroffen. Die Zahl der Menschen, die bei der Flut im Ahrtal ihr Leben verloren hatten, war am Montag auf 138 gestiegen.

Auch für weitere Teile von Rheinland-Pfalz und dem Saarland kündigte der DWD Regen und Gewitter an. Unwetter mit Starkregen sind demnach im Norden am wahrscheinlichsten. Die Temperaturen liegen am Dienstag bei 17 bis 21 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch sollen Schauer und Gewitter langsam nachlassen. In der zweite Nachthälfte ist es den Meteorologen zufolge dann meist trocken bei Tiefstwerten von 13 bis 11 Grad, im Bergland teils um 8 Grad. Am Mittwoch soll es nur noch zeitweise schauern bei Höchsttemperaturen zwischen 18 Grad im höheren Bergland und bis zu 22 Grad am Rhein.

Dienstag, 3. August, 6.32 Uhr: Wetterdienst rechnet mit Gewittern und Starkregen in Sachsen

In Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt hat es am Montagnachmittag Gewitter gegeben. Die Wetterlage blieb teils bis in den Abend unruhig. "Das sind einzelne Gewitter gewesen, die durch alle drei Bundesländer gezogen sind", sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagabend. Unter anderem hatte es im südlichen Burgenland in Sachsen-Anhalt, in Thüringen und in Sachsen-Anhalt teils begleitet von Starkregen gedonnert und geblitzt.

Der DWD hatte für Montagnachmittag vor starken Gewittern in mehreren Landkreisen in den Bundesländern gewarnt. Am Dienstag soll die Gewitteraktivität vor allem in Thüringen sowie im südlichen Zipfel Sachsen-Anhalts zunehmen. Es werde dann regional auch mehr Starkregen erwartet, hieß es. In Sachsen wird vor allem der westliche Teil des Landes betroffen sein. Vereinzelt werden Sturmböen erwartet. In der Nacht zum Mittwoch ziehen die Gewitter in Richtung Osten ab.

14.32 Uhr: Zahl der Toten im Ahrtal auf 138 gestiegen

Die Zahl der Menschen, die in der Flutkatastrophe im Ahrtal ihr Leben verloren haben, ist am Montag auf 138 gestiegen. Weiterhin vermisst werden 26 Bewohner, wie Florian Stadtfeld vom Polizeipräsidium Koblenz mitteilte. Bis zum Wochenende waren 135 Menschen tot geborgen worden. Identifiziert seien bislang 106 Menschen, sagte Thomas Linnertz vom Polizeipräsidium Koblenz. Keine Angaben macht die Polizei bislang zur Frage, wie viele Menschen in den einzelnen Orten ums Leben kamen.

14.10 Uhr: Staatsanwaltschaft Koblenz prüft Ermittlungsverfahren nach Unwetter

Nach der Unwetterkatastrophe in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen prüft die Koblenzer Staatsanwaltschaft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Dabei gehe es um den Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung infolge möglicherweise unterlassener oder verspäteter Warnungen oder Evakuierungen der Bevölkerung, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Als Basis dienten Presseberichte, Feststellungen aus Todesermittlungsverfahren sowie allgemeine polizeiliche Hinweise aus der Katastrophennacht.

"Weiterhin liegen mittlerweile polizeiliche Erkenntnisse in dem hier geführten Prüfvorgang um den Tod von zwölf Menschen in einer Betreuungseinrichtung in Sinzig vor", erklärte die Staatsanwaltschaft. Diese seien daraufhin auszuwerten, ob sich ein Anfangsverdacht auf Straftaten ergibt. Zudem sollten die dortigen Erkenntnisse auch in die Prüfung des Anfangsverdachts betreffend möglicherweise zu spät erfolgter Warnungen und Evakuierungen der Bevölkerung einbezogen werden. In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli waren zwölf Menschen mit Behinderung in einer Einrichtung der Lebenshilfe gestorben.

Nach der Unwetterkatastrophe in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen prüft die Koblenzer Staatsanwaltschaft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens.
Nach der Unwetterkatastrophe in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen prüft die Koblenzer Staatsanwaltschaft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. © dpa

12.35 Uhr: Das ist der Wettertrend für Sachsen in den kommenden Tagen

Auf schönes Sommerwetter müssen die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in dieser Woche noch etwas warten. "Erst zum Wochenende erwarten wir Temperaturen von 25 Grad und knapp darüber, es muss aber immer mit örtlichen Niederschlägen gerechnet werden", sagte der Meteorologe Jens Oehmichen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Montag. Bis dahin überwiegt durchwachsenes Wetter mit einem Wechsel aus Sonne, Schauern und Gewittern bei bis zu 23 Grad. Zudem frischt der Wind immer wieder auf.

Vor allem zu Beginn dieser Woche gibt es laut Prognose viele Wolken und Niederschläge. Die erwarteten Regenmengen sollten nach DWD-Angaben aber keine Probleme für die Kanalisation verursachen. "Es gibt immer wieder ausreichend Regenpausen, damit das Wasser ablaufen kann", erläuterte Oehmichen.

Nur vereinzelt blitzt bis Freitag die Sonne durch die Wolkendecke. Dann könnten die Temperaturen auch auf 23 Grad ansteigen. Ansonsten bleiben sie bei etwa 20 Grad. In den Nächten wird es mit 12 bis 15 Grad deutlich kühler.

Zum Wochenende steigen die Temperaturen dann laut DWD leicht an, das Wetter wird aber weiterhin durch Schauer getrübt. "Wer einen Ausflug an der frischen Luft plant, sollte immer an Regenkleidung denken", betonte Oehmichen. Richtig heiße Sommertage mit Temperaturen von 30 Grad und darüber sind nach Angaben des Meteorologen derzeit nicht in Sicht.

Am Wochenende genossen die Menschen in Dresden bis in den Abend das Sommerwetter.
Am Wochenende genossen die Menschen in Dresden bis in den Abend das Sommerwetter. © dpa-Zentralbild

Montag, 2. August, 6.27 Uhr: Neue Woche startet mit Schauern und Gewittern

Zu Beginn der neuen Woche müssen die Menschen in Sachsen mit vielen Wolken, Schauern und Gewittern rechnen. Bereits am Montag komme es vormittags zu Schauern, am Nachmittag dann vor allem im Südwesten auch zu einzelnen Gewittern, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagmorgen mit. In der Leipziger Tieflandsbucht sowie an der Grenze zu Brandenburg lockere es nachmittags hingegen auf und bleibe meist trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 23 Grad.

Am Dienstag und Mittwoch folgen dann erneut viele Wolken sowie örtliche Schauer und Gewitter. Die Temperaturen steigen auf bis zu 25 Grad.

15.46 Uhr: Juli 2021 in Sachsen zu warm und zu regenreich

Der Juli ist in diesem Jahr in Sachsen zu warm und vor allem zu regenreich ausgefallen. Wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach in seiner Monatsbilanz am Freitag mitteilte, war es mit 125 Liter je Quadratmeter verglichen mit den 69 Litern des langjährigen Mittelwertes viel zu feucht. Im Erzgebirge wurden teilweise sogar mehr als 200 Liter je Quadratmeter gemessen. Die Mitteltemperatur lag mit 18,4 Grad noch gut einen Grad über dem Langzeitschnitt von 17,5 Grad. In Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge war es mit 4,3 Grad am 21. Juli deutschlandweit am kältesten. Die Sonne schien an rund 200 Stunden. Das Mittel liegt bei 210 Stunden.

Auch bundesweit fiel in diesem Monat mit im Mittel rund 110 Liter pro Quadratmeter mehr Niederschlag als gewöhnlich. Laut DWD sind das knapp 40 Prozent mehr als im Schnitt der Referenzperiode 1961 bis 1990. Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 lag das Plus bei fast 25 Prozent. Es war aber auch etwas zu warm und zu wenig sonnig. Der Temperaturdurchschnitt lag im Juli 2021 mit 18,3 Grad um 1,4 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.

Sommerfeeling kam vor allem in den östlichen Bundesländern auf. Dort zählte man die meisten warmen Tage. Brandenburg schaffte im Flächenmittel zwei bis drei Tage mit Höchstwerten von über 30 Grad. Der Tageshöchstwert aber kommt aus Bayern und wurde am 6. Juli mit 32,8 Grad in Rosenheim gemessen.

Freitag, 30. Juli, 6.56 Uhr: Das Wochenende in Sachsen wird durchwachsen

Trotz vieler Wolken am Himmel bleibt es in Sachsen am Wochenende meist trocken. Der Freitag beginnt zunächst heiter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Am Abend verdichtet sich die Wolkendecke am Himmel jedoch zunehmend. Die Temperaturen steigen auf bis zu 28 Grad, im Bergland auf bis zu 26 Grad.

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Am Samstag gibt es den DWD-Meteorologen zufolge einen Sonne-Wolken-Mix. Dabei bleibt es trocken. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 24 und 26 Grad. Auch am Sonntag bleibt es überwiegend trocken, jedoch hängt tagsüber erneut eine dichte Wolkendecke über Sachsen. Einzig im Erzgebirge kann es ab dem Nachmittag etwas regnen. Die Temperaturen liegen in der Spitze bei 24 Grad.

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