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Angenehm warmes Herbstwetter in Sachsen

Nach kalten, nebligen Nächten setzt sich bis zum Wochenende die Sonne durch. Die Temperaturen klettern auf bis zu 20 Grad - unser Newsblog zur Wetterlage.

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Wenn sich der morgendliche Nebel gelichtet hat, wird es in den kommenden Tag in Sachsen sonnig und bis zu 20 Grad warm.
Wenn sich der morgendliche Nebel gelichtet hat, wird es in den kommenden Tag in Sachsen sonnig und bis zu 20 Grad warm. © © Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Symbolfoto)

Wetter in Deutschland und Sachsen – das Wichtigste in Kürze:

Donnerstag, 22.9., 8.13 Uhr: Angenehm warmes Herbstwetter in Sachsen

Die Menschen in Sachsen können sich bis zum Wochenende auf angenehme Temperaturen von bis zu 20 Grad einstellen. "Der Freitag ist der beste Tag", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Donnerstag. Bei zunehmenden Hochdruckeinfluss trocknet die nach Sachsen eingeflossene Meeresluft allmählich ab und wird etwas erwärmt. Nachts ziehen aber Nebelfelder durch den Freistaat.

Der Freitag startet nach einer kalten Nacht mit örtlich 0, sonst bis 6 Grad zunächst mit Sonne, ab dem Vormittag sei dann mit aufziehenden Wolken zu rechnen, aber es soll trocken bleiben. Die Temperaturen steigen auf bis zu 20 Grad an. In der Nacht zum Samstag wird es wolkig bis stark bewölkt und es fällt kein Niederschlag. Die Tiefstwerte liegen zwischen 8 und 4 Grad.

Am Samstag bleibt es bewölkt, im Verlauf des Tages kann es vereinzelt zu Regen kommen. Die Temperaturen bleiben bei bis zu 19 Grad. In der Nacht kann Nebel bei Temperaturen zwischen 10 und 6 Grad aufziehen. Am Sonntag werden dann zeitweise Schauer und Gewitter, aber auch mal Sonnenschein erwartet. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 15 und 18 Grad.

Montag, 19.9., 7.55 Uhr: Wechselhafter Wochenstart in Sachsen

Die Woche beginnt für die Menschen in Sachsen mit Schauern und vereinzelten Gewittern. "Das Wetter gestaltet sich wechselhaft", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienst (DWD) am Montagmorgen. Zwischen einem Hoch über den Britischen Inseln und einem Tief über Westrussland wird kühle Meeresluft in den Freistaat geführt. Bei schwachem Nordwestwind steigen die Temperaturen am Montag auf höchstens 16 Grad, im Bergland 23 Grad. Auf den Erzgebirgsgipfeln werden starke bis stürmische Böen erwartet, zwischen 50 und 70 Stundenkilometern.

In der Nacht zum Dienstag bleibt es den Vorhersagen nach meist stark bewölkt, zeitweise fällt Regen, auf dem Fichtelberg teilweise mit Schnee vermischt. Die Tiefsttemperaturen bewegen sich zwischen 9 bis 4 Grad.

Auch am Dienstag werden bei 15 Grad wieder einzelne Schauer erwartet, die zum Abend hin abklingen sollen. In der Nacht zum Mittwoch soll es bei bis zu 0 Grad zudem zu Frost und Nebel kommen.

Freitag, 16.9, 7.45 Uhr: Kühles und wechselhaftes Wochenende mit Regenschauern in Sachsen

Die Menschen in Sachsen müssen sich auf ein kühles und wechselhaftes Wochenende einstellen. Das Wochenende ist geprägt von Regenschauern und kühlem Wind, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mitteilte. Vereinzelt könne es zu gewittrigen Schauern kommen.

"Das Wochenende ist zu kühl für diese Jahreszeit. Normalerweise wären im September Temperaturen um die 21 Grad zu erwarten", sagte ein Sprecher des DWD. Am Freitag reichen die Höchstwerte von 15 bis 18 Grad, in den höheren Lagen von 10 bis 15 Grad. Die Tiefstwerte reichen von 10 bis 5 Grad. Es wehe mäßiger, teils böig auffrischender Wind mit vereinzelten Windböen. Abends wehe schwacher bis mäßiger, am Fichtelberg stürmischer Wind.

Es bleibt auch die folgenden Tage stark bewölkt und regnerisch. Es wehe mäßiger bis frischer Wind mit Windböen und Sturmböen auf dem Fichtelberg. Am Samstag liegen die Höchsttemperaturen zwischen 13 und 16 Grad, in den höheren Lagen zwischen 8 und 13 Grad. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9 und 4 Grad. Am Sonntag reichen die Höchstwerte von 10 bis 13 Grad, in den höheren Lagen von 6 bis 10 Grad. Die Tiefstwerte liegen zwischen 9 und 3 Grad. Auch der Montag soll wechselhaft mit Schauern und nur gelegentlichem Sonnenschein werden.

Montag, 14.27 Uhr: Name ist Zufall: Tief "Queenie" bringt Regen

In Sachsen sorgt Tief Queenie aus Großbritannien von Dienstag an für Regen. Der Name für das Tiefdruckgebiet sei übrigens schon vor geraumer Zeit festgelegt worden, so der Deutsche Wetterdienst am Montag. Von der Nacht zu Dienstag an zeigt sich das Tief mit einem Regengebiet von der Nordsee bis in die Mitte Deutschlands, das sich dann weiter in die Osthälfte Deutschlands verlagert.

Der Zusammenprall von kühlen und warmen Luftmassen könnte am Mittwoch zu kräftigen Gewittern und "teils sehr ergiebigen Regenfällen" führen, hieß es. Diese werden in einem breiten Streifen von West nach Ost ausgehend vom südlichen Nordrhein-Westfalen über größere Teile Hessens und Thüringens bis nach Sachsen erwartet. Stellenweise können die Niederschlagsmengen unwetterartig ausfallen.

Von Donnerstag an dürfte sich der Herbst, der für die Meteorologen am 1. September begonnen hat, auch gefühlt verbreiten. Die Temperaturen gehen deutlich zurück und erreichen tagsüber kaum noch 20 Grad. In den Folgetagen könnte es sogar noch frischer werden, hieß es.

Sonntag, 14.00 Uhr: Wetterdienst gibt Unwetterwarnungen heraus

Der Deutsche Wetterdienst hat am Samstagnachmittag erneut vor Gewittern in Sachsen gewarnt und mehrere Unwetterwarnungen herausgegeben. Demnach könne es am Nachmittag in mehreren Kreisen zu starken Niederschlägen kommen, darunter in Leipzig, Mittelsachsen, Nordsachsen, Meißen und der Stadt Leipzig. Auch für den Kreis Görlitz lag zeitweise eine Warnung vor. Bereits am Freitag war eine Unwetterfront über Sachsen gezogen und hatte dabei besonders im Kreis Bautzen gewütet. Mehr dazu im Artikel Unwetter-Bilanz: Mehr als 100 Einsätze in Bautzen

Samstag, 13 Uhr: Weiterhin Gewittergefahr in Sachsen

Das Wochenende in Sachsen bleibt unbeständig. Zunächst blieb es in Teilen des Freistaats heiter, ab dem Mittag ziehen bei bis zu 22 Grad von Südwesten her Schauer und Gewitter durch. Wolken, Schauer und Gewitter bestimmen ebenso am Sonntag das Wettergeschehen. Es wird bis 20 Grad warm, im Bergland 14 bis 18 Grad.

21.40 Uhr: Zugverkehr Dresden - Görlitz unterbrochen

Wegen des Unwetters über der Region Bautzen gab es am Freitagabend Probleme beim Zugverkehr: Auf der Strecke zwischen Dresden und Görlitz geht ab Bischofswerda nichts mehr. "Bisher haben wir leider keine Informationen zur Dauer der Sperrung", heißt es bei der Länderbahn.

20.30 Uhr: Häuser in Bautzen werden evakuiert

Heftige Unwetter haben am Freitag für zahlreiche Feuerwehreinsätze in Bautzen gesorgt. Vielerorts konnte die Kanalisation die enormen Regenmengen nicht aufnehmen, zahlreiche Straßen wurden überflutet und Keller liefen voll. Im Stadtteil Seidau verwandelte sich - wie schon bei früheren Unwettern - die Salzenforster Straße in einen reißenden Fluss.

Einen besonders dramatischen Einsatz gab es an der Dr.-Maria-Grollmuß-Straße. Dort wurde in einem überfluteten Keller Gasgeruch festgestellt. Deshalb wurde am Abend ein großer Teil des Straßenzuges durch die Feuerwehr evakuiert. Nach Auskunft aus der Polizeidirektion Görlitz wurden die betroffenen Menschen in die nahegelegene Schützenplatzhalle gebracht.

19.10 Uhr: Unwetter mit Hagel im Landkreis Görlitz

Durch Ostsachsen zog seit dem späten Nachmittag ein schweres Gewitter und sorgte örtlich für Starkregen und Hagel. Der Deutsche Wetterdienst hatte vorab bereits eine Unwetterwarnung für die Landkreise Görlitz, Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge herausgegeben. Bis zum Abend zieht ein Tiefdruckgebiet von Südwesten über den Erzgebirgskamm nach Nordosten und damit über die Oberlausitz, meldete der Wetterdienst.

Zwischen Kodersdorf und Horka überschwemmte Starkregen die Straßen, dann mischten sich knallerbsengroße Hagelkörner dazu. Besonders betroffen war die Ortschaft Särichen, über der sich das Unwetter austobte und einen Temperatursturz auf 15 Grad brachte.

Knallerbsengroße Hagelkörner gingen über Särichen am Freitagnachmittag bei einem Unwetter nieder.
Knallerbsengroße Hagelkörner gingen über Särichen am Freitagnachmittag bei einem Unwetter nieder. © SZ/Steffen Gerhardt

18.30 Uhr: Unwetter in Bischofswerda: Blitz trifft Mehrfamilienhaus

In Bischofswerda hat am Freitagnachmittag der Blitz in ein Mehrfamilienhaus eingeschlagen. Das berichtet ein Augenzeuge gegenüber Sächsische.de. Gegen 15.15 Uhr wurden die freiwilligen Feuerwehren aus Bischofswerda, Geißmannsdorf, Schönbrunn und Demitz-Thumitz zu einem Brand in den Rammenauer Weg alarmiert.

Eine jugendliche Anwohnerin rief die Feuerwehr, da sie einen Brandgeruch im Wohnhaus nach einem lauten Knall wahrnahm. Nach Augenzeugenberichten machten die Kameraden einen Rundgang durch das Haus. Dabei bestätigte sich die Vermutung der Anruferin. Ein Blitz war während eines Unwetters am Nachmittag in das Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses eingeschlagen. Dabei wurden nach SZ-Informationen mehrere Dachziegel sowie die Elektronik des Hauses zerstört.

Die Feuerwehr ist am Freitagnachmittag und Abend auch rund um Bautzen wegen der Unwetter und starken Regenfälle im Einsatz.