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Hoyerswerda

Wettkampfpraxis gesammelt

Athleten des SC Hoyerswerda waren beim Abendsportfest in Bischofswerda am Start.

Lara Ziemer (M.), ehemalige Sportakrobatin, sammelt nun Wettkampfpraxis bei den Leichtathleten des SC Hoyerswerda. Hier ist sie beim 100-m-Sprint zu sehen.
Lara Ziemer (M.), ehemalige Sportakrobatin, sammelt nun Wettkampfpraxis bei den Leichtathleten des SC Hoyerswerda. Hier ist sie beim 100-m-Sprint zu sehen. © Foto: Sven Müßigbrodt

Bischofswerda. Am ersten Juni-Donnerstag nahm eine kleine Auswahl der Leichtathleten des Sportclubs Hoyerswerda am 49. Abendsportfest des TV 1848 Bischofswerda teil.

Bei stark schwankenden Bedingungen (mit teils starkem Wind und Regen) ging es für die SC-Starter in den Altersklassen U 12 bis U 18 darum, weitere Wettkampfpraxis zu sammeln, um bei den anstehenden Jahreshöhepunkten die bestmöglichen Leistungen erzielen zu können.

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Bei teils sehr starkem Gegenwind konnte Devin Müßigbrodt (AK 10) mit 3,79 m eine neue persönliche Bestleistung im Weitsprung aufstellen.

Der in der U 18 startende Pascal Boden kam diesmal mit den Witterungsbedingungen nicht zurecht, erreichte aber mit 6,15 m im Weitsprung dennoch den 1. Platz. Für ihn geht es nun darum, die Wettkampfform für die Deutschen Meisterschaften der U 18 in Ulm zu finden, für die er bereits die Norm erreicht hat. Der Deutsche Vizemeister im Dreisprung der U 16 aus dem vergangenen Jahr stellte sich auch dem Speerwurf. Hier haderte er bei zunehmendem Regen mit dem Anlauf und erreichte bei seinem einzigen gültigen Versuch beachtliche 39,30 m, die zu seinem zweiten Sieg reichten.

Speerwurf im Regen

Lea Paulick (AK 14) und Lilly Dydymski (AK 16) starteten ebenfalls im Speerwurf. Im immer stärker werdenden Regen blieben beide mit 23,18 m bzw. 28,94 m deutlich unter ihren Möglichkeiten. Die äußeren Verhältnisse ließen eine bessere Leistung hier einfach nicht zu.

Die fünfte im Bunde war Lara Ziemer, die sich über 100 m neues Selbstvertrauen und Wettkampfpraxis sicherte.

Mit über 120 Startern waren bei diesem Sportfest deutlich mehr Athleten anwesend, als man es für einen Wettkampf in der Woche erwarten konnte. Und alle haben eine Erfahrung mehr sammeln können: Sie sind nunmehr sprichwörtlich „mit allen Wassern“ gewaschen. (SvM)

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