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Familie

WhatsApp und soziale Medien: 

Gefahren für Kinder. Soziale Netzwerke und Messaging-Dienste sind heute Teil unseres täglichen Lebens geworden. 

© Bildautor: Gerd Altmann

Sie helfen uns, mit entfernten und nahen Verwandten, Freunden und Bekannten zu kommunizieren, und zwar nicht nur persönlich, sondern auch beispielsweise in der Mittagspause oder unterwegs.

Obwohl man in Deutschland erst mit 16 Jahren ein WhatsApp Account registrieren darf, kopieren Kinder das Verhalten von Erwachsenen – sie möchten auch Profile, Likes haben, und all dies, nach der Meinung der meisten Eltern, zum Nachteil der üblichen Kommunikation. Die Welt ändert sich, unsere Kinder wachsen in einer dynamischen, sich ständig verändernden Umgebung, wenn es wichtig ist, mobil zu sein. Die Fähigkeit, soziale Medien und WhatsApp zu benutzen wird in der Zukunft nützlich sein, aber es ist wichtig, diese Erfahrung sicher zu machen.

Hacking von Konten

19% der Schüler waren bereits mit dem Problem konfrontiert, wenn Ihre Konten in sozialen Netzwerken gehackt wurden. Was zu tun ist, um die Kontrolle über Ihre Seite nicht zu verlieren:

• Meistens finden Einbrecher Passwörter zu den Seiten, wenn sie zu primitiv sind. Erklären Sie dem Kind, dass es mindestens acht Zeichen in einem guten Passwort geben sollte: Groß- sowie Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen. Name, Geburtsdatum und Spitznamen von Haustieren sind als Passwort nicht geeignet

• Eine weitere Bedrohung ist Phishing. Um fremde Passwörter zu stehlen, erstellen Betrüger gefälschte Seiten oder Seiten, die das Design des Originals bis ins kleinste Detail kopieren, einschließlich der Adresse (wie "instagramm" anstatt "instagram"). Raten Sie dem Kind, aufmerksam zu sein, wenn sie eine Adresse eingeben und lassen Sie ein umfassendes Anti-Virus-Produkt mit dem Modul "Anti-Phishing" auf den Computer installieren

Cyber-Mobbing

Laut verschiedenen Umfragen sind 3% der Minderjährigen mit dem Problem konfrontiert. Aber höchstwahrscheinlich ist Ihre Zahl viel größer – nicht alle Kinder erzählen ihren Eltern, wenn sowas passiert. Also vereinbaren Sie, seltsame oder beängstigende Ereignisse mit ihnen zu besprechen.

Um die Jüngeren zu versichern, benutzen Sie auch spezialisierte Apps, mit denen Sie WhatsApp mitlesen können, denn es sind am häufigsten Mitschüler oder andere reale Bekannte, die missbräuchliche Nachrichten und Kommentare in sozialen Medien und Messaging-Apps hinterlassen.

Verschwendung von Geld

Jedes zehnte Kind hat bereits das Geld seiner Eltern in sozialen Netzwerken ausgegeben. In der Regel abonnieren junge Nutzer teure Dienste aufgrund Ihrer Unaufmerksamkeit oder nutzen die Bankkarten der Eltern, um Spiele zu bezahlen. Damit Sie keine unvorhergesehenen Kosten erhalten müssen:

· Speichern Sie auf Ihrem Heimcomputer, der einem Kind zur Verfügung steht, keine Logins und Passwörter zu Finanzdiensten

· Wenn Ihr Kind Ihre Gadgets verwendet, überprüfen Sie, ob die Daten Ihrer Bankkarten an App Store oder Google Play nicht gebunden sind

Dem Kind zu verbieten, soziale Medien und WhatsApp zu benutzen ist heute eher nicht mehr sinnvoll. Vor allem betrifft dies die Jugendlichen an, bei denen die Kommunikation mit Gleichaltrigen in den Vordergrund kommt. Die wichtigste Aufgabe von Eltern wäre zu lernen, eigenen Kindern zu vertrauen und sie dabei unauffällig zu kontrollieren. Wer eine spannende Alternative hat, wird nie ein Internet-Zombie werden.

*Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur Autorin: Autorin: S. Jones.