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Whisky als Investition: Besser den Experten überlassen

Foto: pixabay.com © annca

Es gibt die Cognac-Liebhaber, die Rotwein-Fans und auch die Whiskey-Trinker.

Letztere lieben den intensiven Rauch des Getränks, die süßen Sherry- wie auch Fruchtnoten oder auch die Teer-Aromen. Aber nicht immer wird der Whiskey getrunken - immer wieder werden Flaschen mit der Absicht gekauft, diese mit der Zeit wieder zu verkaufen, weil sie im Wert gestiegen sind. Doch noch handelt es sich um ein exotisches Investment. Vor allem auch deshalb, weil es einerseits gar nicht so einfach ist, wenn es um den Erwerb einer Rarität geht, andererseits nicht jede Flasche auch tatsächlich eine Wertsteigerung erleben muss. Am Ende sind es nämlich mehrere Faktoren, die eine Flasche wertvoll werden lassen.

Auf der Suche nach gewinnbringenden Alternativen

Klassische Anlageformen, so etwa das Sparbuch oder das Tagesgeldkonto, werfen schon seit Jahren keine Renditen mehr ab. Wer sein Geld dennoch gewinnbringend anlegen möchte, der muss sich daher nach Alternativen umsehen. In den letzten Jahren hat sich hier vor allem das sogenannte Whiskey-Investment in den Vordergrund gedrängt - doch wie vielversprechend ist das „flüssige Gold“ tatsächlich? Am Ende geht es darum, in welche Marken und auch Flaschen investiert wird. So gibt es Flaschen, die durchaus extrem hohe Wertsteigerungen erleben, mitunter gibt es aber auch scheinbar gewinnbringende Raritäten, die sich aber über mehrere Jahre gar nicht von der Stelle rühren.

Wichtig ist, dass man sich im Vorfeld ein Bild über den Markt macht und nicht nach dem Bauchgefühl geht - wer nämlich einen Gewinn einfahren will, der muss unterschiedliche Faktoren berücksichtigen. Wer nämlich glaubt, guter Whisky würde automatisch eine Preissteigerung erleben, der irrt. Vor allem dann, wenn der Preis schon recht weit oben ist, kann es mitunter Jahre dauern, bis sich der Preis der Flasche noch weiter nach oben bewegt. Mitunter bleibt der Wert auch unverändert.

Man braucht Geduld und das notwendige Kleingeld

All jene, die ihr Geld gerne in Whiskey investieren wollen, sollten sich extrem gut vorbereiten. Nur dann, wenn genügend Wissen über die unterschiedlichen Flaschen, Marken, Preissteigerungen und Prognosen besteht, sollte man den nächsten Schritt wagen und sich für eine oder mehrere Flaschen entscheiden, die - so das Ergebnis der durchgeführten Analyse - eine baldige Wertsteigerung erleben. Genau deshalb sollten nur Anleger in Whiskey investieren, die sich auch wirklich auskennen - der Kleinanleger, der nur eine Alternative zum Sparbuch oder Tagesgeldkonto sucht, sollte besser die Finger von dieser Veranlagungsform lassen. Vor allem auch deshalb, weil der Wert einer Flasche erst mit dem Alter steigt - man braucht also einerseits Geduld und/oder auch noch das notwendige Kleingeld, wenn man eine bereits wertvolle Flasche kaufen möchte.

Zu den wertvolleren Tropfen gehören auch die „lost destilleries“ - das sind Flaschen aus verlorenen Brennereien. Die wohl bekannteste Brennerei war Port Ellen, die auf der schottischen Insel Islay lag und im Jahr 1983 geschlossen wurde. Von den Lagerbeständen werden immer wieder limitierte Abfüllungen verkauft, die eine durchaus gute Wertaufbewahrung für eine freie Liquidität sind, jedoch aber schon einen extrem hohen Preis haben.

Tipp: In Jahresflaschen und Sonderabfüllungen investieren

Interessant sind die sogenannten Jahresflaschen. Das heißt, wer sein Geld in Whiskey investieren möchte, der sollte sich für Abfüllungen zu besonderen Ereignissen entscheiden - das können etwa ein Jubiläum oder auch die Verabschiedung eines Blendmasters sein. Es gibt aber auch Sonderabfüllungen, die durchaus im Wert steigen können. Hier wird gerne auf die schottische Brennerei Glenmorangie verwiesen: Im ersten Jahr befindet sich der Kaufpreis zwischen 80 Euro und 120 Euro - ein Jahr später haben die Flaschen einen um die 30 Prozent höheren Wert.

Das Problem? Nur sehr wenige Flaschen werden freigegeben. Wer in den Laden geht und sechs Flaschen einer besonderen Abfüllung möchte, wird wohl die Antwort bekommen, dass der Verkäufer diese auch gerne hätte. Am Ende braucht man also nicht nur das notwendige Wissen über die unterschiedlichen Flaschen und Marken, sondern zudem auch noch etwas Glück.