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Whisky-Festival geht auf den Dampfer

Am Wochenende sind Radebeul und die „Dresden“ die richtigen Orte für alle Freunde des kräftigen Getränks.

© Norbert Millauer

Von Peter Redlich

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Radebeul/Dresden. Peter Krampen, Grit und Ralf Morgenstern setzen dieses Jahr zum Radebeuler Whisky-Festival noch eins drauf. Es geht, neben dem üblichen Treff im Kötzschenbrodaer Goldenen Anker, auch auf den Dampfer.

Die Veranstalter haben den Schaufelraddampfer Dresden gechartert und tuckern zwischen Radebeul und Dresden am Sonnabend hin und her – freilich mit Verkostungen von zum Beispiel der torfigsten Sorten der Welt, die sich Octomore nennen. 13.30 Uhr, 16 Uhr und 18.30 Uhr gibt es jeweils eine solche Fahrt (59 Euro), erst von Dresden nach Radebeul, dann von Radebeul und wieder von hier in die Landeshauptstadt, kündigt Peter Krampen an.

Satt eintauchen und eintrinken können sich die Whisky-Fans ebenfalls schon am Sonnabend, traditionell im Anker. Ballsaal, drei Konferenzräume, Innenhof und Biergarten sind dafür reserviert. Keinesfalls zum Betrinken, es wird mitunter sogar wissenschaftlich bei Seminaren mit absoluten Experten des braunen Edelstoffs.

35 Aussteller, zusammengebracht vom Whiskyladen Radebeul mit Grit Morgenstern und Schmiedewirt Ralf Morgenstern, präsentieren ihre Spezialitäten. Es gibt Einzelfassabfüllungen, von denen sich die Besucher auch etwas selbst abzapfen können. Männer im Schottenrock blasen kräftig in die Dudelsäcke und spielen als Pipe Band zünftig auf.

Die Krönung des Ganzen ist eine von dem Berliner Whisky-Spezialisten Jack Wiebers aufgelegte Whisky-Flaschen-Edition in der Holzbox mit Bullauge, den Flaschenhals als Dampferschornstein, wozu der originale Ton der Dampferpfeife ertönen soll. Organisator Krampen rechnet mit bis zu 2 000 Besuchern in Radebeul.

www.whisky-festival.com