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Wichtige Anregungen für Meißen

Der Austausch mit China ist aber keine Einbahnstraße, sondern eine Chance für die Porzellan-Manufaktur, meint SZ-Redakteur Marcus Herrmann.

© Claudia Hübschmann

In einem Artikel von Spiegel Online wird die chinesische Millionenstadt Jingdezhen als Geburtsort des „weißen Goldes“ beschrieben. Sogar viele Straßenschilder, Laternen, Ampeln und Mülleimer sind demnach in der Metropole aus Porzellan gestaltet.

Die beiden Meißner Porzellankünstler, die in wenigen Tagen erneut ins Reich der Mitte aufbrechen, werden sicher Anregungen von ihren Kollegen mitbringen. Wenn sich zumindest einige Ideen auf das beschauliche Meißen projizieren ließen, wäre das grandios. Seit Jahren würden viele in der Stadt gerne mehr sichtbare Bekenntnisse zur Porzellan-Tradition sehen – ein möglicher Porzellanweg zwischen Manufaktur und Albrechtsburg scheint zumindest in näherer Zukunft machbar. Die kleine Sitzbank in der Rosengasse ist ein Beispiel, was möglich ist.

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Eine Gruppe von Meißner Porzellankünstlern reist ins Land der Mitte. Der Markt für ihre Kunstwerke ist riesig.

Der Austausch mit China ist aber keine Einbahnstraße. Und hier liegt die zweite große Chance, für Meißen und die Manufaktur. Weil hiesige Künstler wie Gudrun Gaube und Andreas Ehret mit ihren einmaligen Werken einen wachsenden Markt in Fernost bedienen können. Das ist angesichts der riesigen Bevölkerung und immer mehr Gutverdienern in China ein für die Manufaktur wichtiger Trend, der anscheinend nicht verschlafen wird. Gut so.

E-Mail an Marcus Herrmann