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Wichtige Kreuzungen gesperrt

Ab nächster Woche geht an der Dietze- und an der Schillerstraße in Radeberg nichts mehr.

© Thorsten Eckert

Von Thomas Drendel

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Autofahrer, aber auch Schüler der Pestalozzi-Oberschule in Radeberg müssen in der nächsten Woche stark sein. Auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule sollten sie mehr Zeit einplanen. Denn gleich an drei Stellen in der Stadt werden Bauzäune wichtige Straßen versperren. Die SZ sagt, wie Sie die Baustellen am besten umfahren.

Kreuzung Dietze-/Röderstraße

für drei Wochen gesperrt

In den vergangenen Tagen sind Autofahrer immer noch irgendwie über die Kreuzung Dietze-/Röderstraße gekommen. Einspurig ging es auf einer Rumpelstrecke über den Parkplatz. Alles geregelt von einer Ampel. Ab Montag wird das anders. Dann ist der gesamte Verkehrsknoten komplett gesperrt. Nach Angaben von Elisa Blochwitz von der Stadtverwaltung wird der Bereich asphaltiert, und es werden Straßenborde gesetzt. „Die Kreuzung ist deshalb für drei Wochen bis zum 23. November nicht befahrbar“, sagt sie. Nach ihren Angaben ist die Dr.-Albert-Dietze-Straße von der Rathenaustraße kommend bis zum Abzweig Mühlstraße, also bis zur Pestalozzischule, frei. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Allerdings müssen Autofahrer einen recht weiten Umweg nehmen. Sie müssen über die Stolpener Straße, dann weiter über die Schnellstraße S  177 und wieder zurück in die Stadt über die Pillnitzer Straße fahren. Eine weitere Ausweichstrecke wäre durch die Innenstadt über die Pulsnitzer und die Dresdner Straße. „Der Schulbusverkehr wird durchgeführt, aber ebenfalls umgeleitet“, sagt die Rathausmitarbeiterin.

Laufen die Arbeiten wie geplant, dann wird die Kreuzung am 23. November wieder für den Verkehr freigegeben. Nach dem Umbau wird die Kreuzung nicht mehr wiederzuerkennen sein. Dann wird die Pirnaer Straße deutlich durch eine Grünfläche und einen kleinen Erdwall von der Röderstraße getrennt sein. Die durchgehende Hauptstraße wird auch als solche deutlich erkennbar sein. An der früheren Einmündung der Pirnaer Straße wird eine Überquerungsmöglichkeit mit einem Zebrastreifen geschaffen. Nach den Bauarbeiten kann der Parkplatz an der Mittelmühle wieder als solcher genutzt werden. Auch Container werden dort wieder aufgestellt.

Nichts geht mehr auf

der Schillerstraße

Einen Tag nach der Sperrung der Kreuzung Dietzestraße wird auch die Schillerstraße gesperrt. Auf dem viel befahrenen Abschnitt zwischen Pillnitzer Straße und Heidestraße ist ein Kanal unter der Fahrbahn so marode, dass er erneuert werden muss. Die Sperrung in diesem Abschnitt ist aber erst der Anfang. Vom 9. bis 13. November muss dann auch die Kreuzung Schillerstraße/Heidestraße/Richard-Wagner-Straße halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird dann mit einer Ampel geregelt. Während der gesamten Vollsperrung wird die Umleitung über die Richard-Wagner-Straße und Pillnitzer Straße ausgeschildert, teilt die Stadt mit. Die Bushaltestellen der Linien 307 und 309 Goethestraße und teilweise Richard-Wagner-Straße entfallen. Ersatz wird auf der Pillnitzer Straße am Kreisverkehr und vorm Kreuzungsbereich Schillerstraße/Güterbahnhofstraße eingerichtet. Je nach Bauphase wird die Sperrung außerhalb der Arbeitszeiten – die von 7 bis 20 Uhr andauern – zurückgebaut beziehungsweise aufgehoben. Am 30. November sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Arbeiten im Wohngebiet am Quantzweg verzögern sich

Auch die Anwohner am Quantz- und am Lönsweg müssen in den nächsten Wochen noch mit Einschränkungen leben. Beide Straßen werden später fertig als geplant. „Voraussichtlich werden die Arbeiten am 30. November beendet“, sagt Elisa Blochwitz. Grund für die Verzögerungen sind zusätzliche Arbeiten, mit denen die Stadt Radeberg die Baufirma in dem Bereich beauftragt hat. Sie müssen erst erledigt werden, bevor die Deckschicht auf dem Quantz- und dem Lönsweg verlegt werden kann.