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Wie die Burgsanierung ab 2019 weitergeht

Mit finanzieller Hilfe der EU soll 2019 der Residenzsaal der Burg wieder begehbar werden.

Das 2017 begonnene EU--Projekt zur Denkmalsanierung im Dreiländereck wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Nach einer umfassenden Sanierung des Wohnturms und dem Bau verschiedener neuer Bewirtschaftungsgebäude sollen ab dem Frühjahr 2019 der Palas der Kaiserburg und die Ruine der Klosterkirche an der Reihe sein.

Große Pläne hat der Fremdenverkehrsbetrieb vor allem mit dem Palas, in dem sich der einstige Residenzsaal der kaiserlichen Burg befand. Hier sollen die Dachabdeckungen so saniert werden, dass es den Besuchern ermöglicht wird, die alten Grundmauern besteigen zu können. „Die Gäste würden dann direkt im einstigen Saal stehen und könnten eine Aussicht genießen, die es so vom Oybin aus noch nicht gegeben hat“, schwärmt Burgwart Dirk Keil.

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Außerdem sollen 2019 die Mauern der Klosterkirch-Ruine saniert werden. Der Eingang in das Kirchenschiff soll ein neues Tor bekommen, das sich bei Veranstaltungen schließen lässt. Damit würde eines der größten Problem bei Veranstaltungen in der Kirchruine gelöst werden: Durch die nach allen Seiten offenen Mauern zieht oft ein kalter Wind. Ein verschließbares Tor im Rücken der Zuschauer soll das künftig weitgehend verhindern, erklärt der Burgwart.

Das gesamte Projekt der Denkmalsanierung auf dem Oybin läuft über drei Jahre und kostet rund 760 000 Euro. Davon stellt die EU über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung mehr als 600 000 Euro Fördermittel zur Verfügung. „Das Geld ermöglicht es uns, vieles auf dem Oybin voranzubringen, das nicht nur der Verkehrssicherheit der Anlage dient, sondern auch die Bedingungen für die Besucher verbessert“ sagt Ines Stephan, die Leiterin des Oybiner Fremdenverkehrsbetriebs. Ines Stephan spricht von Meilensteinen bei der Burgsanierung. (SZ/ju)