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Bautzen

So hilft die SZ dem lokalen Einzelhandel

Mit kostenlosen Anzeigen und einem digitalen Kaufhaus unterstützt der Verlag die Geschäfte in der Corona-Krise. Ein Beispiel aus Bautzen.

Simon Zacher, Azubi im dritten Lehrjahr, berät einen Kunden über WhatsApp beim Kauf eines Sportschuhs.
Simon Zacher, Azubi im dritten Lehrjahr, berät einen Kunden über WhatsApp beim Kauf eines Sportschuhs. © Carmen Schumann

Bautzen. Margita Timm, die Inhaberin des Sporthauses Timm, hat vor knapp zwei Wochen die ersten Artikel in das digitale Kaufhaus im Rahmen der SZ-Aktion #ddvlokalhilft eingestellt. Dies, und die Tatsache, dass lokale Händler kostenlose Anzeigen in den SZ- Online- und Printausgaben schalten können, trage dazu bei, dass die Händler, die ihre Geschäfte wegen der gesetzlichen Regelungen zur Corona-Krise schließen mussten, im Bewusstsein der Kunden bleiben, sagt die Bautzener Geschäftsfrau. Außerdem hätten die Kunden auf diese Weise erfahren, dass das Sporthaus Timm, so wie alle anderen an der Aktion beteiligten Händler, nach wie vor für sie da ist. 

Über die angegebene Telefonnummer könnten Interessenten ihre Bestellungen aufgeben. Mithilfe von Whatsapp können die Kunden sogar einen virtuellen Rundgang durch das Sporthaus an der Goschwitzstraße unternehmen. Margita Timm oder ihre Lehrlinge geben auf diese Weise konkrete Erläuterungen zu den gesuchten Artikeln. Die Geschäftsfrau musste ihre 20 regulären Mitarbeiter mit Kurzarbeit nach Hause schicken. Da für Lehrlinge die Kurzarbeits-Regelungen nicht gelten und sie zurzeit auch keine Berufsschule besuchen, sind die fünf Azubis vor Ort und helfen bei der virtuellen Kundenberatung und auch bei der Inventur, die Margita Timm kurzerhand vorgezogen hat.

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Lieferung an den Kunden

Die Geschäftsfrau war positiv überrascht über die kompetente Beratung durch die SZ-Mitarbeiter und auch darüber, dass es so schnell ging mit der Umsetzung der Projekte. Wichtig sei, dass es lokal läuft. Denn so treten keine großen Transportwege auf. Schließlich werden bestellte Artikel, aber auch Gutscheine durch die Sporthaus-Mitarbeiter an die Kunden ausgeliefert. Die SZ leiste das, was Unternehmen wie der Online-Riese Amazon vermissen lassen, nämlich, dass sie ihren Partnern in der Not zur Seite steht. 

Als Sportartikel-Händlerin biete Margita Timm das Equipment, das die Leute jetzt benötigten, um ihre Gesundheit und somit auch ihre Immunkraft zu stärken. Sie kann deshalb nicht verstehen, warum sie ihr Geschäft auch ab kommenden Montag noch geschlossen halten soll, weil es mit rund 1500 Quadratmetern größer ist, als die geforderten 800 Quadratmeter. Gerade in einem größeren Geschäft könnten doch die Abstandsregelungen besser eingehalten werden. 

Viele Händler mit dabei

Aus dem Bereich des SZ-Regionalverlags Bautzen-Kamenz beteiligen sich über 70 Geschäfte an der Aktion #ddvlokalhilft. Auch Carola Arnold von der Koch- und Kulturwerkstatt Kleene Schänke in Cunewalde ist mit dabei. Da sie alle geplanten Veranstaltungen absagen musste, ist sie froh, dass sie nun die Gelegenheit erhält, ihre „Geschenke-Schänke“ mehr in den Blickpunkt zu rücken. Damit gibt sie regionalen Erzeugern die Möglichkeit, ihre Produkte zu vermarkten. Sie SZ-Aktion sieht sie als Hilfe zur Selbsthilfe, die sie gerne annimmt, auch, weil  mehrere Anbieter mit im Boot sind.

Hier gibt es eine Händlerübersicht und weitere Informationen zur Aktion.

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