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Wie man heute baut

Im sanierten Amtsgericht wurde die erste Ausstellung eröffnet. Zu ganz aktuellen Themen.

© Dirk Zschiedrich

Von Anja Weber

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Stolpen. Mit einem speziellen Angebot für künftige Bauherren beginnt im Alten Amtsgericht Stolpen, Markt 26, die erste Ausstellungssaison nach der Sanierung des Hauses. Der Schwerpunkt der Schau liegt auf der energetischen Sanierung von Gebäuden. An mehreren Schautafeln können sich Bauherren, Planer, zukünftige Hauseigentümer, aber auch alle anderen Interessierten zu diesem Thema informieren. Außerdem werden verschiedene Kurzfilme angeboten. Die Ausstellung ist außerdem familienfreundlich gestaltet.

Organisator ist die Sächsische Energieagentur (Saena). Sie ist ein unabhängiges Kompetenz-, Beratungs- und Informationszentrum. Schwerpunktthemen der Agentur sind erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung sowie Energieeffizienz. Die Ausstellung ist bis zum 25. März geöffnet. Gleichzeitig bereitet die Stadt auch die ersten Teile der Stolpen-Ausstellung vor. In dieser Woche habe es weitere Abstimmungen mit dem Unternehmen Ö-Grafik aus Dresden gegeben, welches das Konzept für die Ausstellung wie auch für die weitere Nutzung des Alten Amtsgerichtes ausgearbeitet hat.

Oberstes Ziel ist es, hier nicht die übliche Burg- und Stadtgeschichte wiederzugeben; darüber können sich Besucher auf der Burg informieren. Mit der neuen Stolpen-Ausstellung wolle man sich auf sechs neue Themenbereiche konzentrieren und damit praktisch eine Möglichkeit für Stolpen-Besucher schaffen, in eine andere, bislang eher unterbeleuchtete Seite der Geschichte der Stadt einzutauchen. Ein Teil der Ausstellung wird sich mit Stolpener Persönlichkeiten befassen, die in ihrem Wirken einen Bezug zur Weltgeschichte herstellen. Des Weiteren soll sich die neue Ausstellung Stolpens Natur und seiner Umgebung widmen, wie auch dem Handwerk und Gewerbe sowie der wirtschaftlichen Entwicklung. Historische Ortsansichten gehören ebenso dazu wie wechselnde Ausstellungen. Ein erster Teil ist bis zur Festwoche im Juni fertig. Der größte Teil folgt 2019. Darüber hinaus wird nun vorrangig auch an der Ausschilderung des Gebäudes gearbeitet. Geplant sind da unter anderem Informationstafeln zum Haus selbst. Außerdem soll ein Leitsystem die Besucher informieren. Und wenn noch Geld übrig bliebe, dann werde auch noch der Schriftzug Altes Amtsgericht in Auftrag gegeben, sagt Bürgermeister Uwe Steglich (FDP).

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.