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Wie schädlich ist Niedrigwasser?

An elf Stellen wird ab sofort gemessen, wie es um die Wasserqualität der Elbe steht – auch in Schmilka.

© Norbert Millauer

Bad Schandau. Ein niedriger Elbpegel hat nicht nur Einfluss auf die Schifffahrt, sondern auch auf die Qualität des Wassers. Welchen genau, das wird ab sofort an elf Sondermessstellen an der Elbe in Deutschland untersucht. Im Fluss und seinen Nebenarmen wird unter anderem der ph-Wert, der Stickstoffgehalt und die Schwermetall-Belastung gemessen. Eine dieser neuen Messstellen, die jetzt eingerichtet wurden, befindet sich im Bad Schandauer Ortsteil Schmilka.

Bei dem Messprogramm handelt es sich um ein gemeinsames Projekt der fünf Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen und Hamburg. In Sachsen werden die Untersuchungen durch das Umweltlabor der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft durchgeführt. Das Programm sei vor allem für extreme Situation wie Hoch- und Niedrigwasser nützlich, sagt Karin Bernhardt, Pressesprecherin des sächsischen Umweltamts. „Die Messergebnisse werden mit den elbetypischen Verhältnissen bei normalen Wasserständen und den Befunden aus der extremen Niedrigwassersituation des Jahres 2015 verglichen und bewertet.“ So sollen akute Risiken durch stoffliche und hygienische Veränderungen des Wassers erkannt werden.

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Mit den ersten Analyseergebnissen wird am Montag gerechnet. Gemessen werden soll aller 14 Tage. Die Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht. (SZ/nr)