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Wie sieht der Kreis in zehn Jahren aus?

Mitarbeiter der Kreisverwaltung und aus den Rathäusern diskutierten über die Zukunft.

Von Peggy Zill
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Meißen aus der Vogelperspektive.
Meißen aus der Vogelperspektive. © Claudia Hübschmann

Meißen/Coswig. Zur Auftaktveranstaltung des Zukunftsforums für den Landkreis Meißen sind am Donnerstagabend rund 150 Menschen in die Coswiger Börse gekommen. Mitarbeiter der Kreisverwaltung, Bürgermeister und Vertreter von Vereinen und Verbänden gehörten zu den Gästen.

Vom Kreistag hat es im Vorfeld den Auftrag gegeben, über vier Themen zu sprechen: Bildung und Arbeitskräftesicherung, Siedlung und Kulturlandschaft, Familie und Gesundheit sowie Digitaler Wandel und Mobilität. Am Ende sollen Ideen herauskommen, die der Kreistag aufgreifen kann, wie Landrat Arndt Steinbach erklärte. Es werde deshalb keine Diskussionen über Atomkraft geben.

Für Themen wie Autofahren ab 15 sei man aber durchaus offen. Auch wenn der Kreistag darüber nicht entscheiden kann. Die Anwesenden sollten die Chancen nutzen, die das Forum bietet. „Heute kann man sich wirklich einbringen“, so Steinbach.

Bevor Ideen gesammelt wurden, durfte Hauptredner Professor Dr. Hans-Günter Henneke auf die Bühne. Er ist geschäftsführendes Präsidialmitglied des Deutschen Landkreistages. „Die Ausgangsbedingungen sind gut“, so Henneke in seiner Rede. Der Landkreis habe Städte mit gesunder Struktur und eine gute Anbindung. 

Themen, die im Forum diskutiert werden sollten, seien zum Beispiel die Sicherung von Krankenhäusern, die Förderung von Mobilität und eine hochwertige Breitbandversorgung. „Vieles, worüber wir reden, setzt eine vernünftige Infrastruktur voraus, sonst funktionieren Dinge wie Telemedizin und digitale Schule nicht.“

Mit dem Zukunftsforum will der Landkreis Meißen Schwerpunkte für sein künftiges Handeln herausfinden. Neben Vertretern aus Verwaltung, Wirtschaft, Vereinen, Institutionen und weiteren Fachexperten sind auch die Bürger aufgerufen, sich zu beteiligen.

In den nächsten Wochen wird es vier Fachforen zu den einzelnen Themenschwerpunkten geben. Eine Beteiligung an der öffentlichen Diskussion ist auch über das Internet möglich. Noch bis 15. März gibt es dort alle Informationen zum Zukunftsforum und es können eigene Ideen und Hinweise eingetragen werden.