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Wie weiter mit der neuen B 178?

Jetzt steht fest: Der Anschluss an die A 4 bei Weißenberg wird dreispurig. Für einen anderen Abschnitt gibt’s noch Klärungsbedarf.

© Archivfoto: Uwe Soeder

Von Romy Altmann-Kühr

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DREWAG als Teil des Projektes MAtchUP 

DREWAG-Maßnahmen als Teil des europäischen Forschungsprojektes MAtchUP vorgestellt

Bautzen/Zittau. Der Abschnitt der neuen B 178 von Nostitz bis zum Autobahnanschluss der A 4 bei Weißenberg wird dreispurig ausgebaut. Das ist im aktuellen Bedarfsplan für die Bundesstraßen festgeschrieben. Darüber informiert Sachsens Verkehrsministerium auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Stephan Meyer (CDU). Meyer hatte in einem Schreiben an das Ministerium die zügige Vollendung der neuen B 178 angemahnt und auf die Dringlichkeit für die Region hingewiesen. Die Entwurfsplanung für den Ausbau dieses Abschnitts soll nun beginnen.

Für den Abschnitt zwischen Zittau und Niederoderwitz ist derzeit noch ein Anhörungs- und Erörterungsverfahren im Gange. Voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres wird es einen Erörterungstermin geben, an dem unter anderem Naturschutzverbände teilnehmen werden, teilt das Verkehrsministerium mit. Dort sollen die Probleme, die mit dem Bau in Zusammenhang stehen, besprochen werden. Auch Einwender können ihre Anliegen vortragen.

Landesdirektion und Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) treiben das Verfahren voran, heißt es. Wie zügig es dann weiter geht, hängt aber davon ab, wie man sich zu den baurechtlichen Problemen einigt. Das Ministerium stellt fest, dass im Allgemeinen immer mehr Bürger Einwendungen gegen Bauvorhaben vorbringen. Das sei bei der B 178 nicht anders. „Bürger hinterfragen sowohl die Notwendigkeit, als auch die technische Ausgestaltung von Straßenbaumaßnahmen“, heißt es aus dem Ministerium. Wann das Planverfahren für den Abschnitt Zittau-Niederoderwitz abgeschlossen ist, bleibt offen.