Teilen: merken

Wie weiter mit der neuen B178?

Im Frühjahr soll es eine Beratung zum Abschnitt Zittau-Oderwitz geben. Auch Kritiker können sich dann äußern.

© Matthias Weber

Von Romy Altmann-Kühr

Zittau/Oderwitz. Der Abschnitt der neuen B178 von Nostitz bei Löbau bis zum Autobahnanschluss der A4 in Weißenberg wird dreispurig ausgebaut. Das ist im aktuellen Bedarfsplan für die Bundesstraßen festgeschrieben. Darüber informiert Sachsens Verkehrsministerium auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneter Stephan Meyer (CDU). Meyer hatte in einem Schreiben an das Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr die zügige Vollendung der neuen B178 angemahnt und auf die Dringlichkeit für die Region hingewiesen. Die Entwurfsplanung für den Ausbau soll nun beginnen.

Symbolbild Anzeige
Anzeige

Von Actionfilm bis Comic

Erwartungsvolle Spannung. Der Vorhang öffnet sich. Dann laufen 13 Kurzfilme über Sachsen. Neugierige können hier die Filme schon online sehen.

Für den Abschnitt zwischen Zittau und Niederoderwitz ist derzeit noch ein Anhörungs- und Erörterungsverfahren im Gange. Voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres wird es einen Erörterungstermin geben, an dem unter anderem Naturschutzverbände, Träger öffentlicher Belange teilnehmen werden, teilt das Verkehrsministerium mit. Dort sollen die Probleme, die mit dem Bau in Zusammenhang stehen, besprochen werden. Auch Einwender können ihre Anliegen vortragen. Landesdirektion und Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) treiben das Verfahren voran, heißt es. Wie zügig es dann weiter geht, hängt aber davon ab, wie man sich zu den baurechtlichen Problemen einigt.

Das Ministerium stellt fest, dass im Allgemeinen immer mehr Bürger von ihren demokratischen Rechten Gebrauch machen und Einwendungen bei solchen Bauvorhaben vorbringen. Das sei auch bei der B178n nicht anders. „Bürger hinterfragen sowohl die Notwendigkeit, als auch die technische Ausgestaltung von Straßenbaumaßnahmen“, heißt es aus dem Verkehrsministerium. Oft werde im Laufe von Verfahren deutlich, dass es auch kritische Meinungen zum Projekt gibt.

Wann das Planverfahren für den Abschnitt Zittau-Niederoderwitz abgeschlossen ist, dazu kann das Ministerium deshalb keine Prognose abgeben. Alles müsse sorgfältig bearbeitet werden. Denn man müsse damit rechnen, dass der Planfeststellungsbeschluss gerichtlich geprüft wird.