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Wie weiter mit der Unterstadt?

Dipps steht unter Druck. Das Förderprogramm zur Sanierung des Museums läuft bald aus. Zieht die Stadt das durch?

© Egbert Kamprath

Von Franz Herz

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Dippoldiswalde. Die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren viel vorgenommen für die Stadtsanierung. Die Stadt nimmt sowohl am Programm städtebaulicher Denkmalschutz für das Stadtzentrum teil als auch am Sanierungsprogramm für die Unterstadt mit dem Museum und dem Viertel an der Kleinbahn als Kernpunkte. Allerdings sind diese Programme bis 2020 befristet und müssen bis dahin auch abgeschlossen sein. Andernfalls droht die Rückzahlung von Fördergeldern. Das Programm zum städtebaulichen Denkmalschutz zieht Dipps durch, hat der Stadtrat im Januar entschieden.

Nun steht die gleiche Entscheidung für die Sanierung der Unterstadt an. Es geht dabei um rund eine Million Euro, die Dippoldiswalde zurückzahlen muss, wenn die Stadt aussteigt. Wenn sie jedoch das Programm fortsetzt, kostet das ebenfalls ungefähr eine Million. Jedoch wird das Geld ausgegeben beispielsweise für Umbau und Sanierung des Lohgerbermuseums oder die Sanierung am Mühlgraben. Den Kosten steht also ein Wert entgegen. Welchen Weg die Stadt nehmen will, soll der Rat auf seiner Sitzung am Mittwoch, dem 28. Februar, entscheiden.

Daran hängen dann weitere Entscheidungen zur Vergabe von Planungsaufträgen für die Museumssanierung. Wenn der Stadtrat aus der Sanierung der Unterstadt aussteigt, bedeutet das auch, dass die Museumssanierung abgebrochen wird. Wenn nicht, dann läuft das Projekt weiter und vier Planungsaufträge dafür müssten in derselben Sitzung vergeben werden.

Stadtratssitzung Dippoldiswalde am 28. Februar, 18 Uhr, Ratssaal Dippoldiswalde