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Wie werbewirksam ist ein „Basteidorf“?

Hohnstein bastelt an einer besseren touristischen Werbung. Auch die Ortsteile sollen eine Rolle spielen.

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© Dirk Zschiedrich

Hohnstein. Der Tourismuschef von Hohnstein, André Häntzschel, setzt auf verschiedene Werbestrategien, wenn es um die Vermarktung der Stadt geht. Zum einen ist das der Besuch von Messen. Im zu Ende gehenden Jahr kann er da so einige vorweisen. So konnte die Region in Leipzig, Chemnitz, Berlin sowie auf Städtetour in Nürnberg, Bamberg, Würzburg und Bayreuth präsentiert werden.

Zum anderen setzt er darauf, den Online-Markt künftig noch mehr zu bedienen. Der effektivste Weg sei jedoch, in der touristischen Werbung für die Stadt mit einem einheitlichen Bild aufzutreten. Das bedeute, dass über die Burg, den Brand, den Hohnsteiner Kasper, den Klettersport und die einmaligen Tallandschaften die stärkste Wiedererkennung für die Region erfolge. Dennoch müssten die Ortsteile ihre eigenen Besonderheiten definieren, aufbauen und erlebbar machen.

Diskussionen gab es zum Beispiel in Ulbersdorf, den Ort als Märchendorf zu bewerben in Anlehnung an den Märchenturm. Im Ort sollten sich verschiedene Märchenszenen wiederfinden. Allerdings wurde die Idee damals nicht weiter verfolgt. Der Tourismuschef ist aber nach wie vor der Meinung, dass ein erlebbares „Märchendorf“, ein „Bahndorf“ oder ein „Basteidorf“ irgendwann Besucher anziehen würden. (SZ/aw)