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Wieder in den Top Ten

Weißigs Anna Wagner grübelt erst, ob sie bei der Deutschen Meisterschaft starten soll – und läuft dann persönlichen Rekord.

Von Detlef Pötzsch

Neben der Bronzemedaillen-Gewinnerin im Hammerwerferin, Lilly Lützner aus Fördergersdorf (SZ berichtete), waren zwei weitere Leichtathletinnen aus der Region bei der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaft in Halle an der Saale am Start. Die Wilsdrufferin Natalie Zimmermann (beide Dresdner SC 1898) und auch Anna Wagner (SG Weißig 1861), einzige teilnehmende Athletin aus einem Verein des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, hatten die hohen Qualifikationsnormen geschafft.

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Die für Weißig startende Harthaerin zögerte lange mit ihrer Entscheidung, bei der DM an den Start zu gehen. Durch ihr anspruchsvolles Medizinstudium musste sie in den vergangenen Monaten ihren Trainingsumfang etwas verringern, und aus den jüngeren Jahrgängen drängen über ihre Spezialstrecke, die 400 Meter, deutschlandweit einige leistungsstarke Läuferinnen nach.

Letztendlich stellte sich die 19-jährige Wagner in Halle der überwiegend jüngeren Konkurrenz, lief ein couragiertes Rennen und erreichte mit 57,41 Sekunden sogar die beste Zeit, die sie je durch die engen Kurven einer Hallenbahn gelaufen ist. Nachdem sie im Vorjahr noch mit einer etwas langsameren Zeit den 6. Platz belegen konnte, wurde sie gegen die stärkere Konkurrenz diesmal Neunte und verpasste die Finals der besten Acht nur um einen Platz. Mit dieser erneut hervorragenden Top-Ten-Platzierung schloss die 19-jährige Hobbysportlerin ihre letzte Hallensaison in der Jugendklasse erfolgreich ab.

Der Sieg im 400-m-Rennen ging an Corinna Schwab vom TV Amberg (Bayern). Sie gewann mit einer Zeit von 54,81 Sekunden. Im Vorlauf war sie noch schneller gewesen (54,29 Sekunden). Die für den DSC startende Natalie Zimmermann wurde über die halbe Distanz Fünfzehnte. Sie lief die 200 Meter in 25,61 Sekunden. Den Sieg im Finale sicherte sich recht klar Sophia Junk (LG Rhein-Wied) mit einer Zeit von 23,77 Sekunden. (mit SZ)