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Wieder Ordnung auf dem Friedhof

Die Sturmschäden sind beseitigt und die Sicherheit wieder hergestellt. Auch das Wasser fließt bereits wieder.

© Dietmar Thomas

Hartha. Friedhofsmeister Sebastian Markert wirkt sichtlich erleichtert beim Blick über seinen Arbeitsplatz. „Ich bin sehr zufrieden. Es sieht wieder schick aus auf unserem Friedhof“, sagt er.

Recht hat er. Von den Schäden, die Orkantief Friederike Anfang des Jahres hinterlassen hatte, ist ist nichts mehr zu sehen. Etwa 25 Bäume waren dem Sturm zum Opfer gefallen und zum Teil auf Grabstellen gestürzt. Auch die Friedhofsmauer, der Zaun sowie Sitzbänke waren in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Höhe des Schadens ließ sich nicht beziffern. „Was kaputt gegangen ist, wurde mittlerweile repariert“, sagt Markert.

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Um die beschädigten Gräber hätten sich Privatleute gekümmert. „Und auch die anderen Sturmschäden haben wir mittlerweile wieder in Ordnung gebracht“, so der Friedhofsmeister, der sich vor allem darüber freut, dass so viele an den Aufräumarbeiten beteiligt waren. „Die Freiwillige Feuerwehr hat bereits kurz darauf das Gröbste freigeschnitten und die Wege geräumt“, erzählt er. „Für die größeren Arbeiten mussten wir dann ein Unternehmen engagieren. Da hat uns die Firma Dähne aus Hartha weitergeholfen. Sie hat die Reisighaufen geräumt und mit ihren Baggern sogar die Wurzeln der umgestürzten Bäume entfernt. Glücklicherweise hatten wir zu dieser Zeit noch Frost, sodass auch keine weiteren Schäden entstanden.“

Das Gelände kann nun wieder ohne Bedenken betreten werden. „Nach dem Sturm haben wir kurz überlegt, uns jedoch dann dagegen entschieden, den Friedhof zu schließen. Damit die Leute jedoch Bescheid wussten, haben wir einige Warnhinweise angebracht“, so Markert. „Mittlerweile ist die Sicherheit allerdings wieder hergestellt. Und auch das Wasser haben wir schon aufgedreht. Der Friedhof kann also gern wieder besucht werden“, sagt der Friedhofsmeister. (DA/mie)