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Wieder Polizeieinsatz auf dem Marienplatz

Zu einer Auseinandersetzung zwischen jungen Männern soll es am Dienstagabend in Görlitz gekommen sein.

© SZ-Archiv/Jens Trenkler

Görlitz. Zu einer Auseinandersetzung zwischen jungen Männern soll es am Dienstagabend auf dem Marienplatz gekommen sein. Mehrere Streifen des örtlichen Reviers, des Einsatzzuges der Polizeidirektion und der Bundespolizei seien alarmiert worden, teilte ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz am Mittwoch mit.

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Am Marienplatz hätten die Beamten einen 26-jährigen Deutschen angetroffen. Der Görlitzer gab an, aus einer Gruppe von etwa 15 Jugendlichen und jungen Männern heraus nach Zigaretten gefragt worden zu sein. Dabei sei es zu einem Wortwechsel gekommen, in dessen Folge er von Unbekannten geschubst worden sein soll. Nähere Angaben konnte der Mann nicht machen. Die Personengruppe hatte sich beim Erscheinen der Streifen in unterschiedliche Richtungen verstreut. Es soll sich den Angaben nach um ausländische Staatsbürger gehandelt haben.

Man werde die Geschehnisse in der Innenstadt, insbesondere auf dem Marienplatz, im Umfeld des City-Centers und anderen öffentlichen Plätzen, sehr aufmerksam im Blick haben, sagte der Polizeisprecher. Mit den milder werdenden Temperaturen würden diese Orte auch in den Abendstunden verstärkt in den Fokus von Jugendlichen oder jungen Männern deutscher, polnischer und anderer ausländischer Nationalität rücken: „Internetzugang, Konsum von alkoholischen Getränken oder die Anwesenheit junger Mädchen und Frauen, zumeist deutscher Nationalität, spielten dabei eine Rolle.“ (SZ/pc)