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Wieviel wird für Kinder investiert?

Die Finanzierung der Kinderbetreuung teilen sich das Land, die Kommune und die Eltern. Für Bauprojekte gibt es Fördermittel vom Land und vom Bund. Aber auch hier ist der Landkreis in der Pflicht. © Christian Charisius/dpa

Die Kommunen legen die Elternbeiträge fest und müssen sich dabei an gesetzliche Vorgaben halten.

Landkreis. Wer bezahlt wieviel für die Betreuung von Kindern in Kitas? Das ändert sich in manchen Kommunen beinahe jährlich. Denn die Kosten der jährlichen Kitabetreuung werden vom Freistaat, von den Eltern und den Gemeinden anteilsmäßig gemeinsam übernommen. Die Kommunen legen die Elternbeiträge fest und müssen sich dabei an gesetzliche Vorgaben halten.

Für Investitionen, zum Beispiel in die Gebäude, gibt es jedoch Extra-Fördertöpfe des Landes und des Bundes, die im vergangenen Jahr genutzt wurden. Als Träger der öffentlichen Jugendhilfe musste der Landkreis Mittelsachsen auch hier angemessene Zuschüsse zu den Kosten leisten. So wurden im Jahr 2018 rund 294 000 Euro vom Bund und 205 000 Euro vom Land für Bauprojekte zur Verfügung gestellt. Der Landkreis steuerte knapp 50 000 Euro als Komplementärfinanzierung bei. Davon sind teilweise Mittelübertragungen in das aktuelle Jahr nötig, um noch nicht beendete Maßnahmen und Projekte fertigstellen zu können.

Im Rahmen des Sächsischen Kita-Gesetztes erhalten die mittelsächsischen Städte und Gemeinden einen jährlichen Landeszuschuss, der neben dem Anteil der jeweiligen Kommune und dem Elternbeitrag zur Unterhaltung der Einrichtungen gebraucht wird. Im vergangenen Jahr betrug der Landeszuschuss für die Einrichtungen in Mittelsachsen insgesamt rund 43,1 Millionen Euro.

Für den Doppelhaushalt der Jahre 2019/2010 hat der Landkreis Mittelsachsen mehr Investitionen in Kindereinrichtungen eingeplant. Die Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in der Tagespflege soll mit 6,9 Millionen Euro in diesem und mit 7,1 Millionen Euro im nächsten Jahr unterstützt werden (2018: 6,8 Millionen Euro). (DA/vt)

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