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Bischofswerda

Wildwuchs am Kreisverkehr bleibt

Der Zustand des Kreisels an der Bautzener Straße steht in der Kritik. Doch die teilt die Verwaltung nicht.

Wildpflanzen bewachsen den Kreisel an der Bautzener Straße in Neukirch. Regelmäßig wird deshalb eine Gefahr für die Verkehrssicherheit befürchtet. © Archivfoto: Steffen Unger

Neukirch. Der Pflegezustand des Kreisverkehrs am Ortseingang von Neukirch wird sich vorerst nicht verbessern. Mit dieser Stellungnahme reagierte Neukirchs stellvertretender Bürgermeister Andreas Hultsch am Dienstag auf wiederholte Kritik, wonach das derzeitige Erscheinungsbild des Kreisels nicht nur optisch zu Wünschen übrig lässt, sondern auch eine Gefahr für die Verkehrssicherheit darstelle.

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Wie Hultsch informiert, sei es derzeit aus naturschutzrechtlichen Gründen untersagt, Pflegearbeiten auf der Insel des Kreisverkehrs vorzunehmen. Darüber hinaus sei hierfür nicht die Kommune, sondern die Straßenmeisterei des Landkreises zuständig. Erstere übernehme bereits jetzt Pflegearbeiten an der Bundesstraße, die weit über ihre eigentlichen Zuständigkeiten hinausreichen. Eine Gefahr sieht Hultsch in dem Wildwuchs indes nicht. Im Gegenteil – die fehlende Sicht trage zur Entschleunigung des Verkehrs bei und zeitige damit den Effekt, der mit der Errichtung des Kreisels beabsichtigt war. (SZ/fsp)

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