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Wildwuchs an Weißeritz kommt weg

Derzeit werden Gehölze und andere wild wachsende Pflanzen entlang des Flusses in Freital gestutzt.

© Symbolfoto: SZ

Die Landestalsperrenverwaltung lässt derzeit Gehölze und Wildwuchs entlang der Weißeritz in Freital stutzen. Wie Behördensprecherin Katrin Schöne mitteilte, würden vor allem auch abgestorbenem Gras und sogenannten Neophyten, wie dem Japanischen Staudenknöterich, zu Leibe gerückt. Der Staudenknöterich ist eine eingewanderte, äußerst vitale Pflanze, die hier keinerlei Konkurrenz hat und sich daher explosionsartig ausbreitet. Sie kann mehr als mannshoch werden und verdrängt einheimische Arten.

Die Arbeiten werden von einem Landschaftspflegebetrieb ausgeführt und betreffen mehrere Flussabschnitte in Freital. Pro Jahr kommen so Kosten von rund 60 500 Euro zusammen. Ab dem Herbst sollen dann noch auf Dresdner Flur und an der Roten Weißeritz im Raum Dippoldiswalde Baumfällarbeiten durchgeführt werden. Aus Naturschutzgründen starten diese frühestens Anfang Oktober und müssen bis Ende Februar erledigt sein. Schöne: „Außerhalb dieser Zeit werden solche Maßnahmen nur durchgeführt, wenn Gefahr besteht oder wenn sich Abflusshindernisse gebildet haben.“ (SZ/hey)

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