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Williams erneut im Wimbledon-Endspiel

Die Tennisspielerin aus den USA greift nach ihrem 24. Grand-Slam-Titel. Sie trifft am Samstag auf die Rumänin Simona Halep.

Tennis-Königin Serena Williams spielt um die Krone.
Tennis-Königin Serena Williams spielt um die Krone. © dpa/Mike Egerton

London. Nur noch ein Sieg fehlt zum Grand-Slam-Rekord. Die Tennis-Queen greift wieder nach ihrer Krone. Serena Williams hat in Wimbledon wie 2018 das Finale erreicht. In 59 Minuten bezwang die US-Amerikanerin die ungesetzte 33-jährige Tschechin Barbora Strycova bei deren Halbfinal-Premiere bei einem der vier Majors mit 6:1 und 6:2 und machte dadurch ihre elfte Endspiel-Teilnahme in London perfekt. Ihre Gegnerin ist dort am Samstag die Rumänin Simona Halep.

"Es ist toll, besonders nach dem Jahr, das ich hatte", sagte Williams. "Ich habe einfach ein paar Matches gebraucht, um mich gut zu fühlen, und jetzt, da ich mich gut fühle, kann ich das tun, was ich liebe: gutes Tennis spielen."

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Bei einem Erfolg würde Williams durch ihren dann 24. Major-Titel mit der Australierin Margaret Court gleichziehen. Es wäre außerdem der erste seit der Geburt ihrer Tochter 2017. Einen anderen Rekord hat Williams dagegen bereits sicher. Mit 37 Jahren und 291 Tagen ist sie jetzt die älteste Grand-Slam-Finalistin in der Ära des Profitennis'. Bislang hielt Martina Navratilova diese Bestmarke. Sie war 1994 in Wimbledon 33 Tage jünger. 2018 hatte Williams im Endspiel gegen die Kielerin Angelique Kerber verloren, genauso anschließend bei den US Open gegen Naomi Osaka aus Japan.

Unmittelbar vor Williams' Sieg hatte sich Halep gegen die Ukrainerin Jelena Switolina mit 6:1 und 6:3 durchgesetzt und spielt nun um ihren zweiten Major-Titel nach dem French-Open-Sieg 2018. "Das ist ein großartiges Gefühl. Es ist einer der schönsten Momente meines Lebens", sagte Halep. "Es war nicht so einfach, wie das Ergebnis vermuten lässt. Ich musste in jedem Ballwechsel lange kämpfen. Aber ich denke, ich habe die richtige Taktik gewählt."

Für die 27-Jährige ist es nun die fünfte Endspiel-Teilnahme bei einem Grand-Slam-Turnier und die erste in Wimbledon. Dort hatte sie bei ihrem bisher besten Abschneiden 2014 im Halbfinale gegen die Kanadierin Eugenie Bouchard verloren. Nicht allzu vielversprechend ist auch ihre Bilanz gegen Williams. Von bislang zehn Duellen hat sie nur eines gewinnen können. (sid)