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Wilsdruff als Vorbild

Die Linken-Fraktion zweifelt an den Gründen, warum sich die Tonnagebegrenzung am Plossen in Meißen so lange verzögert.

© Claudia Hübschmann

Von Marcus Herrmann

Meißen. Weshalb ist der Beschluss zum Durchfahrverbot der Plossenkurve/S 177 für Lkw über 20 Tonnen noch immer nicht umgesetzt? Wann wird über die Gründe der Verzögerung informiert? Diese Fragen stellen sich die Mitglieder der Linksfraktion im Meißner Stadtrat. Eine befriedigende Antwort seitens der Stadt fehle bisher, so der Fraktionsvorsitzende Ullrich Baudis. Mit der Erklärung, zunächst müsse der Haushalt der Stadt rechtskräftig sein, könne man sich nicht zufriedengeben. „Das kann nicht Grund genug sein. Die Beschilderung ist nicht so ein Akt, als dass man sie nicht trotzdem umsetzen könnte.“ Dass es auch anders geht, zeige das Beispiel der Stadt Wilsdruff. Hier wird die Staatsstraße 192 zwischen Wilsdruff und Grumbach saniert und für den Lkw-Verkehr gesperrt (die SZ berichtete). So soll Wilsdruffs Innenstadt auch in Zukunft frei von Lkw-Verkehr bleiben. Wann auch Meißen den beschlossenen Schritt in diese Richtung umsetzt, ist offen. „Erst Ende April soll es meiner Kenntnis nach eine Information zum Sachstand geben“, sagt Baudis enttäuscht.

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