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Neue Schilder - nicht nur für Wilsdruff

Der Verkehrsverbund peppt die Haltestellen auf. Potenzielle Fahrgäste sollen sich besser orientieren können.

Die Bushaltestelle auf dem Wilsdruffer Markt bekommt neue Schilder.
Die Bushaltestelle auf dem Wilsdruffer Markt bekommt neue Schilder. © Daniel Schäfer

Die Haltestellen im Wilsdruffer Stadtgebiet werden in den kommenden Tagen für einige Zeit gesperrt. Wie das Rathaus informiert, sollen die Haltestellen bis zum 21. März neue Schilder bekommen. Das geschieht im Auftrag des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO). "Die Schilder sind teilweise über 20 Jahre alt und dringend erneuerungsbedürftig", erklärt VVO-Sprecher Christian Schlemper. Doch das ist nicht der einzige Grund für die großangelegte Umrüstung.

Diese Schilder gehören derzeit noch zur Bushaltestelle auf dem Wilsdruffer Markt. Sie werden durch neue, wartungsärmere Schilder ersetzt.
Diese Schilder gehören derzeit noch zur Bushaltestelle auf dem Wilsdruffer Markt. Sie werden durch neue, wartungsärmere Schilder ersetzt. © Daniel Schäfer

Der VVO möchte auch Kosten einsparen, denn die neuen Schilder sind wartungsarm. Zudem möchte man allen Haltestellen im Verbandsgebiet, das bis nach Hoyerswerda, Sebnitz und Altenberg reicht, ein einheitliches Aussehen geben, um potenziellen Fahrgästen die Scheu zu nehmen, Busse zu nutzen. An der Aktion beteiligt sich auch der benachbarte Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON). Neue Namen bekommen die Haltestellen aber nicht, versichert Schlemper.

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Umgestaltung startete bereits 2019

Die Umgestaltung der Haltestellen hat bereits im Juni 2019 begonnen. In den Landkreisen Meißen, Bautzen, Görlitz sowie in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge betrifft das insgesamt rund 9.500 Haltestellen - davon befinden sich in Wilsdruff 107. Seit dem Start der Aktion haben rund 1.500 Haltestellen neue Schilder bekommen.

Im Landkreis Meißen wurden bereits die Schilder ausgewechselt. So ähnlich werden diese nun auch im Wilsdruffer Stadtgebiet aussehen.
Im Landkreis Meißen wurden bereits die Schilder ausgewechselt. So ähnlich werden diese nun auch im Wilsdruffer Stadtgebiet aussehen. © VVO/Christian Schlemper

Mit den neuen Schildern soll der Nahverkehr deutlich besser sichtbar werden, heißt es vom VVO. Die Masten werden einheitlich blau gestaltet. Die neuen Tafeln sind größer und bieten mehr Platz für Informationen zu Liniennummern und Fahrzielen. Es werden dort nun auch Zusatzinformationen wie zu Anruf-Linien-Angeboten und Gute-Nacht-Linien zu finden sein. In der zweisprachigen Oberlausitz werden die Haltestellen-Namen deutsch und sorbisch aufgebracht.

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Die Aktion des VVO kostet rund 7,5 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen übernimmt 75 Prozent der Kosten, die Verkehrsverbünde in ihren Gebieten jeweils 15 Prozent und die Unternehmen zehn Prozent. Der Umbau startete im Landkreis Meißen.

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