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Wilsdruff: Heimatverein braucht neue Mitstreiter

Der Wilsdruffer Artur-Kühne-Verein hat eine Aktion gestartet, um neue Mitglieder zu gewinnen.

Jürgen Stumpf leitet den Artur-Kühne-Verein. Die Corona-Pandemie hat das Vereinsleben fast zum Erliegen gebracht.
Jürgen Stumpf leitet den Artur-Kühne-Verein. Die Corona-Pandemie hat das Vereinsleben fast zum Erliegen gebracht. © Karl-Ludwig Oberthür

Schwere Zeiten für den Wilsdruffer Artur-Kühne-Verein. "Es lässt sich nichts planen", sagt Vereinschef Jürgen Stumpf. Die Corona-Verordnungen lassen zwar Treffen zwischen einzelnen Vereinsmitgliedern zu, doch ein Vereinsleben im herkömmlichen Sinne kann nicht stattfinden. Vor einem Jahr noch konnte er zumindest einen Jahresplan herausgeben, sagt er. Die meisten Veranstaltungen fanden dann aber nicht statt. Fast alle sind in das laufende Jahr verlegt worden. Ob und wann diese nun stattfinden können, sei aber nach wie vor unklar, meint der Vereinschef.

Deshalb stecken auch die beliebten Sonntagsspaziergänge durch die Ortsteile in der Warteschleife. Offen ist auch, wann der Verein historische Filme nach dem Vorbild des DDR-Landfilms zeigen kann. Ursprünglich war diese Veranstaltung Ende 2020 geplant.

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Besonders bedauerlich ist, dass man mit der Aktion Mitgliederwerbung nicht weiterkomme, so Stumpf. Der Verein braucht neue Mitglieder. Der Großteil von Stumpfs 18 Mitstreitern ist über 70 und älter. Es gibt gerade mal zwei jüngere Mitstreiter. Deshalb hat der Verein Ende des vergangenen Jahres einen Hilferuf im Wilsdruffer Amtsblatt veröffentlicht. Das Erfreuliche: "Es haben sich zwei Frauen gemeldet", sagt Stumpf. Das Bedauerliche: Sie konnten sich den Vereinsmitgliedern coronabedingt nicht vorstellen. Und ihnen konnte die Vereinsarbeit nicht näher vorgestellt werden.

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