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Kesselsdorf: Ein Schandfleck ist verschwunden

Die Baracke an der Grumbacher Straße hat viele Mieter gesehen. Zuletzt stand sie leer. Nun hat die Stadt Wilsdruff gehandelt.

An der Grumbacher Straße in Kesselsdorf stand über viele Jahre eine Baracke. Nun ist sie weg.
An der Grumbacher Straße in Kesselsdorf stand über viele Jahre eine Baracke. Nun ist sie weg. © Daniel Schäfer

Über viele Jahre prägte eine Baracke die Grumbacher Straße in Kesselsdorf. Auf Betreiben der Stadt Wilsdruff wurde diese nun wie geplant abgerissen. Die Fläche, auf der das Gebäude stand, wurde mit einer Splittschicht bedeckt.

Für die weitere Gestaltung der Fläche gibt es bereits Ideen, informierte Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother (CDU) in der jüngsten Stadtratssitzung. Entwickelt wurden diese von der Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Träger der benachbarten Kindertagesstätte ist. "Diese Ideen sollen in einem gemeinsamen Gespräch nun erörtert und vertieft werden", so Rother weiter. Einen Zeitplan, wann dort etwas Neues entstehen könnte, nannte der Rathauschef nicht.

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Im Volksmund wurde das Gebäude LPG-Baracke genannt. Dieses befand sich auf dem ehemaligen Kesselsdorfer Bahnhofsgelände. Nach dem Mauerfall hatte sich in der Baracke verschiedene Nutzern eingemietet, unter anderem war dort ein Getränkehändler, eine Spielothek, ein Blumenladen und ein Friseur.

In den letzten Jahren stand das Gebäude leer. "Es hat sich immer mehr zu einem Schandfleck entwickelt", sagt Kesselsdorfs langjähriger Ortsvorsteher Dietmar Freund. Deshalb gab es zunehmend den Wunsch, dass Gebäude abzureißen. Das ist im September geschehen.

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