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Marode Radwegbrücke wird ersetzt

Die Brücke über die Triebisch bei Helbigsdorf wurde einst als ABM-Projekt errichtet. Nun muss ein Neubau her. Dafür gibt es einen Vorschlag.

Nicht mehr sicher: Die Holzbrücke über die Triebisch bei Helbigsdorf kommt weg.
Nicht mehr sicher: Die Holzbrücke über die Triebisch bei Helbigsdorf kommt weg. © Daniel Schäfer

Die Stadt Wilsdruff wird die alte Radwegbrücke im Triebischtal durch eine neue ersetzen. Der Technische Ausschuss vergab dafür kürzlich einen Bauauftrag. Es geht um Kosten von rund 13.000 Euro. Vorgesehen ist, die vorhandenen Hauptträger aus Stahl weiter zu nutzen. Anstelle der hölzernen Bohlen und Geländer soll eine Konstruktion aus verzinktem Metall angefertigt werden.

Das hat einen Grund. Im feuchten und schattigen Triebischtal hat das Holz keine lange Haltbarkeit. Die jetzige Brücke wurde im Rahmen eines ABM-Projektes 1992 errichtet, ist nun aber morsch. Mehrmals reparierte der Wilsdruffer Bauhof die Konstruktion, nun aber sind alle Möglichkeiten ausgeschöpft.

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Bereits mehrmals reparierte der Wilsdruffer Bauhof die Brücke, jetzt ist nichts mehr zu retten.
Bereits mehrmals reparierte der Wilsdruffer Bauhof die Brücke, jetzt ist nichts mehr zu retten. © Daniel Schäfer

Sicherheit auf Radweg rund um Wilsdruff

Deshalb soll ein engmaschiges Gitterrost auf die Stahlträger aufgesetzt werden. Die Geländer werden 1,30 Meter hoch und erhalten eine Füllung aus Drahtgittermatten. Die jetzige Breite des Bauwerks bleibt in etwa erhalten.

Die Brücke überspannt die Triebisch auf dem Radwegabschnitt von Helbigsdorf nach Mohorn. Dort verläuft die rund 35 Kilometer lange Radtour "Rund um Wilsdruff" auf dem ehemaligen Damm der Kleinbahn. Die Brücke befindet sich kurz nach dem Helbisgdorfer Bahnhof. Der Abschnitt hat eine geschlämmte Schotterdecke, weil eine Asphaltierung aus Naturschutzgründen dort nicht zulässig ist.

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