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Wilsdruff: Mehr als 200 neue Grundschüler

Das Rathaus legt eine neue Statistik vor. Die meisten Einschulungen wird es wieder in der Kernstadt geben.

An der Grundschule in Wilsdruff wurden 90 künftige Erstklässler angemeldet.
An der Grundschule in Wilsdruff wurden 90 künftige Erstklässler angemeldet. © Daniel Schäfer

Nicht nur Kinder und ihre Eltern bereiten sich in diesem Jahr auf die Einschulung vor, sondern auch die Stadt Wilsdruff. Sie rechnet mit knapp 200 neuen Grundschülern, die eine der drei staatlichen Schulen besuchen werden. Derzeit liegen der Wilsdruffer Grundschule 90 Anmeldung vor, in Oberhermsdorf sind es 61 und in Mohorn 40.

Das sind genauso viele wie im Vorjahr. Allerdings verteilten sich die Anmeldung etwas anders. 2020 gab es zum gleichen Zeitpunkt in Wilsdruff 97, in Oberhermsdorf 67 und in Mohorn 27 Anmeldungen.

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Darüber hinaus gibt es in Wilsdruff noch die Evangelische Grundschule in Grumbach, die sich in freier Trägerschaft befindet und die auch Kinder aufnimmt, die außerhalb der Stadtgrenzen wohnen. Diese Schule kann insgesamt 24 Erstklässler aufnehmen. Hier hatten - wie schon in den Vorjahren - mehr als 50 Eltern ihre Schüler angemeldet. Das Auswahlverfahren ist bereits abgeschlossen, sagt Schulleiterin Eva Böhme auf Nachfrage von Saechsische.de. Es steht fest, welche Kinder die Schule ab Anfang September besuchen werden.

Klassenbildung noch nicht abgeschlossen

In den drei staatlichen Schulen ist der Prozess der Klassenbildung noch nicht abgeschlossen. "So wird derzeit bei einigen Kindern das Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs als auch die Zurückstellung um ein Jahr vom Schulbesuch geprüft", heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Aufgrund der Corona-Pandemie lägen den Schulen die Rückmeldungen des Gesundheitsamtes noch nicht vollständig vor, da noch Schulaufnahmeuntersuchungen durchgeführt werden. Liegen die Ergebnisse vor, folgen schulinterne Abstimmungen.

Bis zum 11. Juni sollen die Eltern der künftigen Erstklässler einen Bescheid bekommen. Mit diesen wird ihnen mitgeteilt, in welcher Schule ihr Kind aufgenommen wird.

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Die Zahl der neu angemeldeten Grundschüler ist hoch wie lange nicht. Im Rathaus hat man aber schon Ideen, wie die Kinder untergebracht werden könnten.

Bliebe es bei den jetzigen Zahlen, so Bürgermeister Ralf Rother (CDU), so würde das die Kapazitäten der staatlichen Grundschulen übersteigen. Es müssten gegebenenfalls mehr Klassen als in den Vorjahren gebildet werden.

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