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Freital

Keine Baupause in Wilsdruff

Der Technische Ausschuss billigt den Bau weiterer Einfamilienhäuser. Einem Antrag hat er aber nicht zugestimmt.

In Wilsdruff werden in den nächsten Monaten weitere Eigenheime entstehen. Dieses Foto entstand unlängst in Kesselsdorf.
In Wilsdruff werden in den nächsten Monaten weitere Eigenheime entstehen. Dieses Foto entstand unlängst in Kesselsdorf. © Daniel Schäfer

Der Bauboom in Wilsdruff hält an. Auf seiner Sitzung am Donnerstag haben sich die Mitglieder des Technischen Ausschusses zu mehreren Eigenheimprojekten positioniert. Davon sind vier in der Kernstadt und drei in den Ortsteilen geplant. Ein weiterer Investor möchte ein Wohn-Stall-Gebäude umnutzen.

Diese Neu- und Anbauten sind aktuell geplant

Neubau eines Einfamilienhauses in Wilsdruff, Ringstraße 13

Neubau eines zweigeschossigen Anbaus in Wilsdruff, Friedhofsstraße 27

Neubau eines Einfamilienhauses in Wilsdruff, Birkenhainer Weg 34

Neubau eines Einfamilienhauses in Wilsdruff, Birkenhainer Weg 36

Neubau eines Drei-Familienhauses mit sechs Stellplätzen, Kesselsdorf, Schulstraße 16

Neubau eines Einfamilienhauses in Kesselsdorf/Verschiebung um 2,60 Meter vom ursprünglich geplanten Standort, Unkersdorfer Straße 11

Neubau eines Reihenendwohnhauses, Blankenstein, Alfred-Ranft-Weg 15

Umnutzung des Wohn-Stall-Gebäudes, Helbigsdorf, Talstraße 18

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Zu den Vorhaben in den Ortsteilen wurden zuvor die Ortschaftsräte angehört. Die Räte hatten den Anträgen im Umlaufverfahren zugestimmt. Der Technische Ausschuss selbst erteilte allen Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen.

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Einem Teilantrag stimmten die Räte allerdings nicht zu. Ein Investor, der auf der Ringstraße bauen möchte, hatte beantragt, die vorgeschriebene Traufhöhe - also die Höhe zwischen dem Bodenniveau und der Tropfkante am Dach - um 40 Zentimeter zu überschreiten. Tobias Fuchs (AfD) plädierte dafür, hier eine Ausnahme zu machen.

Das Bauamt und Bürgermeister Ralf Rother (CDU) lehnten das ab. Der Rathauschef verwies auf die Vorgaben für dieses Baugebiet. "Die Regeln sind für alle gleich." Alle anderen Investoren hätten sich auch daran gehalten. Es gebe keinen Grund, hier eine Ausnahme zu machen. Dieser Auffassung folgte der Ausschuss mehrheitlich.

Alle Anträge werden nun im Bauamt im Landratsamt Pirna weiter bearbeitet. Dieses Amt hat das letzte Wort in den Verfahren.

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