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Wilsdruff kann steigende Personalkosten stemmen

Die Stadt braucht rund eine halbe Million Euro mehr Geld als 2022. Das war bereits eingepreist. Trotzdem soll in einem Bereich Personal abgebaut werden.

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Wilsdruff muss den Haushaltsplan nach der Tariferhöhung im öffentlichen Dienst nicht ändern.
Wilsdruff muss den Haushaltsplan nach der Tariferhöhung im öffentlichen Dienst nicht ändern. © Karl-Ludwig Oberthür

Wilsdruff kann die Mehrausgaben durch die Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst in diesem Jahr schultern. Darüber informierte Bürgermeister Ralf Rother (CDU) in der jüngsten Ratssitzung. Demnach können die ausgehandelten Erhöhungen in diesem Jahr "in etwa gedeckt werden", da bei der Haushaltsplanung 2023 "Vorsorge getroffen wurde". Demnach würde das Personal in der Kernverwaltung rund 3,8 Millionen Euro kosten - ohne Tarifanpassung. Da man von dieser nun ausgehen kann, werde man rund 200.000 Euro mehr brauchen. Diese seien bereits eingeplant gewesen.

Ähnlich geht es dem in Gründung befindlichen Eigenbetrieb Kinderbetreuung. Für diesen wurde mit einer fünfprozentigen Tariferhöhung geplant, die in diesem Jahr ausreichen wird, um die Gehälter zu bezahlen. Insgesamt rechnet die Stadt mit Mehrkosten von rund 300.000 Euro, die man zusätzlich zu den neun Millionen Euro brauchen wird, um die Erzieher und Erzieherinnen zu bezahlen. Rother gab aber auch zu bedenken, dass die Zahlen der zu betreuenden Kinder rückläufig sind. Deshalb werde man die Personalausstattung in den Einrichtungen anpassen.

Da der Wilsdruffer Stadtrat einen Doppelhaushalt für 2023 und 2024 verabschiedet hat, wird wegen der Tariferhöhungen für 2024 ein Nachtragshaushalt notwendig. (SZ/mb)