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Wilsdruff: Sanierung des Grumbacher Windrades dauert länger

In Wilsdruff wird an der Restaurierung eines Industriedenkmals gearbeitet. Die Finanzierung ist gesichert, doch es gibt andere Probleme.

Das Windrad zwischen Grumbach und Tharandt liegt seit einiger Zeit am Boden.
Das Windrad zwischen Grumbach und Tharandt liegt seit einiger Zeit am Boden. © Daniel Schäfer

Die Sanierung des historischen Grumbacher Windrades ist ins Stocken gekommen. Es gebe Lieferschwierigkeiten, informierte Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother (CDU) auf der jüngsten Stadtratssitzung. Das betrifft einige Stahlbauteile.

Die Stadt rechnet damit, dass die ersten auszuwechselnden Teile Ende September/Anfang Oktober eingebaut werden können. Damit das Projekt nicht an der Finanzierung scheitert, habe man die Verlängerung der Fördermittelzulage beantragt. Diese sei nun bis Ende 2022 bewilligt worden, so Rother weiter.

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Die Sanierung des Windrades wird rund 236.000 Euro kosten. Im Mai erhielt die Stadt die Zusage einer Förderung in Höhe von knapp 190.000 Euro. Ohne diese finanzielle Unterstützung hätte Wilsdruff das Projekt nicht realisieren können.

Für die Sanierung des Windrades und Aufwertung des Areals haben sich unter anderem die Interessengemeinschaft „Windrad Grumbach“, ortsansässige Firmen, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Stadtverwaltung Wilsdruff sowie Grumbacher und Braunsdorfer Bürger stark gemacht.

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Die Windkraftanlage befindet sich an der Straße zwischen Grumbach und Tharandt. Sie wurde 1909 im Auftrag der damaligen Gemeinde Braunsdorf errichtet, um eine Pumpe antreiben zu können, die Trinkwasser aus einem Brunnen zu einem Hochbehälter am Ortsrand von Braunsdorf befördern sollte. Das Windrad, das einige Mal umgebaut wurde, stellte bis 1982 die Trinkwasserversorgung in Braunsdorf sicher.

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