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Dämpfer für die Windbergbahner

Am Wochenende sollten die Züge in Freital nach fast 20 Jahren Pause wieder rollen. Doch dann kam Gras dazwischen.

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© Angela Zimmermann

Von Tobias Winzer

Freital/Dresden. Dämpfer für die Windbergbahner: Die für den kommenden Sonntag geplanten Fahrten auf der Strecke (die SZ berichtete) müssen verschoben werden. Wie der Verein mitteilte, habe die Abnahme durch den zuständigen Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht noch nicht stattgefunden. Der Grund: Teile der Strecke sind links und rechts der Gleise zu dicht bewachsen. Sie müssen in den kommenden Tagen freigeschnitten werden. Da es sich um größere Bäume und Sträucher handelt, sind die Arbeiten relativ aufwendig.

Die Windbergbahner sind aber optimistisch, dass der nächste geplante Termin für die Fahrten am 17. Juli gehalten werden kann. „Dafür werden wir alle Energie und Arbeitskraft der Mitglieder der Sponsoren aufwenden“, so Sprecher Mario Hobl. 1998 fanden auf der Strecke die letzten Fahrten mit vereinseigenen Zügen statt. Zwischendurch gab es einzelne Fahrten mit dem sogenannten Wernesgrüner Schienen-Express.

Der Zug – bestehend aus einer Lok und einem historischen Personenwagen – soll zwischen Bahnhof Gitterseer Straße und Leisnitz auf einem 1,3 Kilometer langen Abschnitt zum Einsatz kommen. Neben dem 17. Juli sind außerdem Fahrten am 21. August, am 11. September und am 3. Oktober geplant. Am 6. August planen die Windbergbahner außerdem Zuckertütenfahrten für Schulanfänger und deren Eltern. Die Kinder fahren an diesem Tag kostenlos mit.

Als Ersatz für die ausgefallenen Fahrten am Wochenende bieten die Windbergbahner am 25. Juni einen Einblick in den Bahnhof Gittersee an der Hermann-Michel-Straße an. Interessierte können von elf bis 16 Uhr einen Blick in die Werkstatt und in das Windbergbahn-Museum werfen.