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Winterfreuden im Spreewald: Lieber in die Therme als aufs Eis

Lübben/Lübbenau. Obwohl der knackige Frost kleine Seen mit einer Eisdecke überzogen hat, bleibt das Schlittschuhlaufen im Spreewald eine riskante Angelegenheit. „Das Eis der Spree trägt noch nicht überall“, warnten gestern unisono Fährleute in Lübben (Dahme-Spreewald) und anderen Spreewaldorten.

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Lübben/Lübbenau. Obwohl der knackige Frost kleine Seen mit einer Eisdecke überzogen hat, bleibt das Schlittschuhlaufen im Spreewald eine riskante Angelegenheit. „Das Eis der Spree trägt noch nicht überall“, warnten gestern unisono Fährleute in Lübben (Dahme-Spreewald) und anderen Spreewaldorten. „Sicherer ist es, auf überfluteten Wiesen an der Spree Schlittschuh zu laufen“, empfahl Waldo Brieger, 1. Vorsitzender des Fährmannvereins „Lustige Gurken“ in Lübben (Dahme-Spreewald).

Da der alljährliche Winterstau der Spree in diesem Jahr ausfiel, stehe das Wasser allerdings nicht auf vielen Wiesen, hieß es im Großen Spreewaldhafen Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz). Außerdem sei das Eis von einer mehr als zehn Zentimeter dicken Schneedecke überzogen, der brüchige Stellen überdeckt. Zum Spazierengehen eigneten sich nur bestimmte Spreefließe, die schmal und wegen der geringen Strömung komplett zugefroren seien.

Besonders brüchig sei das Eis in der tiefen und schnellen Hauptspree sowie an Brückenpfeilern der schmaleren, flachen Fließe, wie die Spreearme von den Einheimischen genannt werden. Diese Wasserläufe ziehen sich über rund 1000 Kilometer durch den Spreewald. (dpa)