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Riesa

Wirbel um ausgelegte Wurst

Weil jemand am Puschkinplatz Fleischstücke verstreut, sprießen die Gerüchte. Die Polizei reagiert mit einem deutlichen Rat.

Sind Warnhinweise wie dieser nun auch am Riesaer Puschkinplatz nötig?
Sind Warnhinweise wie dieser nun auch am Riesaer Puschkinplatz nötig? ©  dpa

Riesa. In Riesa ausgelegte vermeintliche Giftköder haben am Dienstag im sozialen Netzwerk Facebook für Aufregung gesorgt. Eine Kommentatorin hatte auf dem Alexander-Puschkin-Platz mehrere Wurstscheiben gefunden, fotografiert und dazu geschrieben: „Man weiß nie, es gibt ja auch Tierhasser.“ Mitarbeiter des Ordnungsamts, die in der Nähe gewesen seien, hätten die Scheiben schließlich aufgehoben und entsorgt. Getestet worden seien sie nicht.

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Während der Beitrag auf Facebook mittlerweile Dutzende Male geteilt und kommentiert wurde, erklärt die Polizei zu dem Vorfall lediglich, es liege keine Anzeige vor. Sprecher Marko Laske gibt einen deutlichen Rat: „Letztlich bleibt die Info ein unbestätigtes Gerücht. Wenn Bürger derartig verdächtige Sachen feststellen, sofort die Polizei verständigen. Wir gehen dem Fall dann nach.“ Die sozialen Medien seien „der denkbar schlechteste Kanal, so etwas publik zu machen“. (SZ/stl)