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Wirbel um Weltkulturerbe

Der OB von Meißen erwägt zum Welterbe der Unesco zwar eine Bewerbung. Doch abgestimmt ist das nicht, wie der MDR behauptet hat.

© Claudia Hübschmann

Meißen. Eine Äußerung des Meißner Oberbürgermeisters Olaf Raschke sorgt für Wirbel in den sozialen Netzwerken. Nach einer Pressemitteilung des MDR sagte der OB, der Stadtrat von Meißen erwäge, sich mit dem Burgberg samt Dom und Albrechtsburg als Unesco-Welterbe zu bewerben.

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Fälschlicherweise hatte der Sender vermeldet, dass der Meißner Stadtrat eine Bewerbung bei der UNESCO erwäge.

Tatsächlich sagte der OB dem MDR-Sachsenspiegel aber nur, er könne sich eine solche Bewerbung vorstellen. Abgestimmt mit dem Meißner Stadtrat und den weiteren Beteiligten ist der Vorschlag nicht. Auf den Facebook-Seiten der SZ-Lokalredaktion Meißen äußerten sich viele Stadträte mit Unverständnis. Sie wissen von diesem Vorschlag nichts und unterstellten dem OB einen unlauteren Wahlkampf. Raschke wiederholte heute noch einmal im Gespräch mit der SZ, dass er sich eine solche Bewerbung vorstellen kann, mehr aber auch nicht. Alles andere müsste mit allen Beteiligten in Meißen abgesprochen und abgestimmt werden.

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Meißen hatte sich bereits 2012 für das Weltkulturerbe beworben, schaffte es aber nicht – ebenso wie Görlitz – auf die entsprechende Liste. In diesem Jahr erhielt der Naumburger Dom den Titel. (SZ/um)