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Großenhain

Wird die alte Halfpipe überdacht?

Jugendliche sollen per Gesetz beteiligt werden. Sie müssen aber auch freiwillig wollen.

Die Halfpipe an der Skaterbahn hinter dem Großenhainer Gerberdamm ist einer der Lieblingsplätze, wo sich Jugendliche nach der Schule treffen.
Die Halfpipe an der Skaterbahn hinter dem Großenhainer Gerberdamm ist einer der Lieblingsplätze, wo sich Jugendliche nach der Schule treffen. © SZ/Archiv

Großenhain. Das Angebot „Jugend trifft OB“ im Alberttreff war vor dem Feiertag wohl nicht der rechte Zeitpunkt. Nur zwei Jugendliche hatten Interesse. Dabei warteten Dr. Sven Mißbach und zahlreiche weitere Verantwortliche, um mit jungen Leuten Dinge anzuschieben und zu diskutieren. Denn immerhin sieht die sächsische Gemeindeordnung die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen vor, wenn sie betroffen sind.

So sollte es um den Vorschlag der Überdachung der Skateranlage im Landesgartenschaugelände gehen. „Das ist ein Problemtreffpunkt“, sagt Raimo Siegert, der mobile Jugendarbeiter Großenhains. Müll, Lärm und Betäubungsmittel sind der Anstoß. Doch die Stadt werde den Treff nicht allein für die Jugendlichen überdachen, da müssten sie schon mitmachen, heißt es. 

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Man werde also noch mal Anlauf nehmen, um neue Jugendliche für die Mitarbeit zu gewinnen. Gelungen ist das schon beim Wunsch, einen Jugendclub ohne Alkohol für etwa 14-Jährige einzurichten: das Downstairs. Auch die Organisation von Tagesangeboten ist bereits umgesetzt. Eine Web-App soll Jugendangebote in Großenhain bekannter machen.

Ein neuer Gesprächstermin wird nun vermutlich im Rathaus stattfinden. Vielleicht ist das für die Jugendlichen zentraler.

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