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Wird die Silhouette gestört?

Es gibt Sorge, dass das Hochhaus am Pirnaischen Platz höher wird als bisher. Pläne sagen anderes.

© GHND

Dresden braucht dringend eine Diskussion darüber, wie viele Hochhäuser die Stadt noch verträgt. Das findet zumindest die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND). Als Beispiel führt sie die Sanierung des sogenannten Bröckelhochhauses am Pirnaischen Platz an. Nach ihr vorliegenden Plänen bekäme das Haus ein zusätzliches Vollgeschoss, außerdem würde das Flugdach zum Wohnen ausgebaut. Hinzu kämen an den Stirnseiten des Hauses zwei große Fahrstuhlschächte. „Dies alles wird abends beleuchtet und so die Dresdner Silhouette beeinträchtigen“, ist sich Torsten Kulke sicher, der Vorsitzender GHND.

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Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) weist dies zurück. Das Vorhaben sei der Gestaltungskommission im Juni 2017 vorgestellt worden. Kritik wurde damals an dem Zuwachs an Gebäudevolumen durch eine Erhöhung des Gebäudes sowie zwei zusätzliche Treppenhäuser geübt. Mit neuen Planungsstand, der dem Bauantrag zugrunde gelegt wurde, gebe es keine Erhöhung mehr und auf eines der geplanten Treppenhäuser wurde verzichtet. Das Gebäude bleibe in der bestehenden Kubatur mit Ausnahme des Anbaus eines Treppenhauses inklusive Fahrstuhl am nördlichen Giebel. Unterhalb des Daches entstehen vier Wohnungen. (SZ/kh)