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Görlitz

Wie der Tierpark beim Artenschutz hilft

Elf bedrohte Arten werden aktuell dort gezüchtet. Noch in diesem Jahr soll eine weitere hinzukommen.

Fischotter in der Wildtierauffangstation des Naturschutz-Tierparks Görlitz-Zgorzelec
Fischotter in der Wildtierauffangstation des Naturschutz-Tierparks Görlitz-Zgorzelec © Naturschutz-Tierpark Görlitz

Die Wirkung moderner Zoos für den Artenschutz ist laut die Weltnaturschutzunion IUCN  erneut nachgewiesen worden. Wie die Organisation bekanntgibt, gelten nun Dank der Aufzucht in Tierparks zehn Arten von der "Roten Liste" als nicht mehr so bedroht wie zuvor.

Das funktioniere so: Tiere wie etwa die Guam-Ralle - ein kleiner Vogel von von der gleichnamigen Pazifikinsel - werden nachgezüchtet, dann ausgewildert. Die Ralle etwa galt jahrelang als ausgerottet, dank des Zuchtprogramms sei es nun gelungen, wieder eine wildlebende Population anzusiedeln. Gleichzeitig wurden von der IUCN auch 73 Arten als schlechter eingestuft - was der Tierpark umso mehr als Bestärkung sehe, mit den Zuchtprogrammen weiterzumachen, erklärt Direktor Sven Hammer.

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So werden dort aktuell nachgezüchtet: Roter Panda, Manul, Goldkopflöwenaffe, Fischotter, Graues Riesenkänguru, indochinesischer Sika Hirsch, Kropfgazelle, Blaukronenhäherling, Edwardsfasan, Chinasittich und Gänsegeier. Des Weiteren spende der Tierpark Geld an Artenschutzprojekte im natürlichen Lebensraum dieser Tiere. Noch in diesem Jahr sollen Beos als weitere Art hinzukommen. (SZ)

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