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Ahorn statt Tropenholz

Viele Materialien, die bisher für Musikinstrumente verwendet wurden, sind unzeitgemäß. Die Suche nach Alternativen ist schwierig.

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An einem hochmodernen 3-D-Laserscanner steht Holger Schiema, Geschäftsführer des Instituts für Musikinstrumentenbau, mit einer Gitarrendecke. Im Vogtländischen Musikwinkel gehen die Wissenschaftler auf die Suche nach Ersatz für altbewährte Materiali
An einem hochmodernen 3-D-Laserscanner steht Holger Schiema, Geschäftsführer des Instituts für Musikinstrumentenbau, mit einer Gitarrendecke. Im Vogtländischen Musikwinkel gehen die Wissenschaftler auf die Suche nach Ersatz für altbewährte Materiali © Hendrik Schmidt/dpa

Von Katrin Mädle

Dunkles Ebenholz, elegant-rotbraunes Mahagoni, wertvolles Palisander: Aus aller Welt fanden die wertvollsten Hölzer ihren Weg auch in die Werkstätten der Instrumentenbauer des Musikwinkels im Vogtland. Doch nun steht ein Umbruch an: Viele traditionelle Materialien sind zum Problem geworden. „Aufgrund zahlreicher Artenschutzbestimmungen und neuer Aspekte bezüglich des Umwelt- und Gesundheitsschutzes sind sie kaum mehr einsetzbar“, sagt Holger Schiema, Geschäftsführer des Instituts für Musikinstrumentenbau in Klingenthal.

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