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Wirtschaft

Arbeitslosigkeit: Sinkt sie im Osten stärker?

Laut einer Prognose wird die Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland 2021 stärker sinken als in Westdeutschland. Große Auswirkungen hat die Corona-Krise.

Die Arbeitslosigkeit wird 2021 nach einer Prognose stärker sinken als in Westdeutschland.
Die Arbeitslosigkeit wird 2021 nach einer Prognose stärker sinken als in Westdeutschland. © dpa/Jan Woitas

Nürnberg. Die Arbeitslosigkeit wird 2021 nach einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Ostdeutschland stärker sinken als in Westdeutschland. Mit 9,4 Prozent gehe die Zahl der Arbeitslosen in den ostdeutschen Bundesländern den Erwartungen zufolge deutlicher zurück als in Westdeutschland mit einem Minus von 2,4 Prozent, teilte das IAB am Mittwoch in Nürnberg mit. Bei der Beschäftigung sei ein leichter Anstieg in allen Bundesländern zu erwarten.

Auch die Arbeitslosenquote sinkt nach der IAB-Regionalprognose im Laufe des Jahres im Osten mit 0,8 Prozentpunkten stärker als im Westen mit 0,2 Prozentpunkten. Am stärksten nimmt demnach die Arbeitslosenquote in Sachsen-Anhalt um 1,3 Prozentpunkte auf 7 Prozent und in Sachsen um 1,1 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent ab. In Baden-Württemberg und Hamburg bleibt sie hingegen gleich. Mit knapp 6 Prozent liegt die Arbeitslosenquote im Westen aber niedriger als im Osten mit 7,3 Prozent.

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