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Wirtschaft

Europas Automarkt bricht ein

Corona-Maßnahmen und das Ende der niedrigeren Mehrwertsteuer setzen den Autoherstellern zu. Neuzulassungen sinken um knapp 25 Prozent.

Die meisten Hersteller fahren derzeit große Absatzrückgänge ein.
Die meisten Hersteller fahren derzeit große Absatzrückgänge ein. © dpa/Julian Stratenschulte

Brüssel. Der Automarkt in der Europäischen Union ist zu Jahresbeginn wegen der Corona-Maßnahmen eingebrochen.

Im Januar wurden in der EU mit 726.491 Autos 24 Prozent Pkw weniger neu zugelassen als im Vorjahresmonat, wie der europäische Branchenverband Acea am Mittwoch in Brüssel mitteilte. In Deutschland hatte das Kraftfahrtbundesamt schon mitgeteilt, dass in der Bundesrepublik fast ein Drittel weniger Pkw neu angemeldet wurden. Zu den Lockdown-Effekten kam hinzu, dass die zeitweilige Mehrwertsteuersenkung Ende 2020 ausgelaufen war, mit der die Bundesregierung die Konjunktur wieder ankurbeln wollte.

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In Spanien fiel der Rückgang um gut die Hälfte im Januar noch kräftiger aus. In Italien sanken die Neuzulassungen um 14 Prozent. Frankreich erwies sich mit einem Minus von 5,8 Prozent als recht robust. Frankreich und Schweden (mit einem Plus von 22,5 Prozent) waren den Acea-Angaben zufolge die einzigen EU-Länder, die einen prozentual zweistelligen Rückgang vermeiden konnten.

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Die deutschen Autokonzerne Volkswagen, Daimler und BMW fuhren allesamt zweistellige Rückgänge ein, am schwersten davon traf es Volkswagen. Opel aus dem französisch-italienischen Stellantis-Konzern (Peugeot, Fiat) kam auf ein Minus von 32,4 Prozent. (dpa)

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